So startest du deine erste Facebook Ads Kampagne – Anleitung für Einsteiger

14 Min.
Facebook-Ads

Du möchtest dein Produkt oder deine Dienstleistung mit Facebook Ads bewerben, aber weißt nicht, wie du anfangen sollst? Kein Problem, Sven Scheuerle erklärt dir Schritt für Schritt, wie du deine erste Kampagne schaltest und mit Facebook Anzeigen deine Zielgruppe erreichst.

Die aktiven Nutzerzahlen von Facebook belaufen sich Stand 2020 auf fast zwei Milliarden. Damit zählt Facebook zu den beliebtesten Social-Media-Netzwerken weltweit. 

Dieser Faktor spielt dir als Unternehmer für das Schalten von Facebook Ads natürlich in die Karten. Denn auf Facebook werden zudem zahlreiche persönlichen Angaben gemacht, die dir als Unternehmen helfen, deine Werbung zielgerichtet auszuspielen. 

Im nachfolgenden Artikel möchte ich dir einmal zeigen, wie du dich als Einsteiger schnell und einfach im Werbeanzeigenmanager von Facebook zurechtfindest und dort beispielhaft erläutern, wie du eine Facebook Kampagne starten kannst. 

Facebook Ads: Das solltest du als Einsteiger wissen

Vermutlich liest du gerade diesen Artikel, weil du dich für das Schalten von Facebook Ads interessierst. Wenn ich jetzt raten müsste, würde ich sagen, auch du nutzt Facebook privat, um dich über Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten oder dort mit deinen Freunden und Bekannten zu kommunizieren – richtig?

Was uns so direkt gar nicht bewusst ist, ist die Tatsache, wie viele persönliche Daten wir eigentlich in unseren Profilen hinterlassen. So unter anderem, welche Interessen wir haben, wo wir arbeiten, wie unser aktueller Beziehungsstatus ist oder auch, welche anderen Seiten uns gefallen. 

Jedoch machen genau diese Angaben die Schaltung von Facebook Ads so unheimlich effektiv. Denn um deine gewählte Zielgruppe auf Facebook zu erreichen, kannst du deine Inhalte anhand dieser und vieler weiterer Daten extrem detailliert targetieren. Dadurch spielst deine Facebook Anzeigen im besten Fall nur an diejenigen Nutzer aus, die diese tatsächlich sehen sollen.

So startest du deine erste Facebook Ads Kampagne – Anleitung für Einsteiger

Wieso lohnen sich Facebook Ads für dein Business?

Wie zuvor schon kurz angesprochen, lohnen sich Facebook Ads schon alleine deshalb, weil du deine Zielgruppe extrem gut targetieren (filtern) kannst. Außerdem bietet dir Facebook das Schalten von Werbung bereits ab einem Tagesbudget von nur 5 Euro an. 

Gerade als Einsteiger oder jemand, der seine Produkte und Dienstleistungen mit wenig Werbebudget bewerben möchte, bietet Facebook hier eine gute Möglichkeit. Denn wirklich jeder, egal ob Shopbetreiber, Coach, Dienstleister, Marketer etc. kann über Facebook kostengünstige Werbeanzeigen schalten. Alles, was du hierfür benötigst, ist eine sogenannte Facebook Fanpage. 

Diese Standard Anzeigenformate bietet dir Facebook

Facebook bietet dir für die Ausgabe deiner Werbeanzeigen eine Vielzahl von Anzeigeformaten an. Zu den Wichtigsten gehören folgende Optionen: 

  • Bilder-Ads (Produktbilder, Marke)
  • Video-Ads (Bewegliche Videos)
  • Slideshow-Ads (Bilder/Videos mit Text und Ton)
  • Carousel-Ads (Präsentation von bis zu 10 Bildern oder Videos)
  • Instant Experience-Ads (Vollbild-Darstellung für mobile Geräte)
  • Collection-Ads (Mehrere Produkte als Instant Experience)

Je nachdem, für welches Kampagnen-Ziel du dich zu Beginn deiner Werbekampagne entscheidest, stehen dir unterschiedliche Anzeigenformate zur Verfügung. 

So startest du mit deinen Facebook-Ads

Wie zuvor schon kurz angesprochen, benötigst du eine Fanpage, um Facebook Ads zu schalten. Im besten Fall hast du diese bereits für dich beziehungsweise für dein Unternehmen angelegt. Falls dies noch nicht geschehen ist, kannst du dies über folgenden Link nachholen: https://www.facebook.com/pages/creation/ 

Schritt 1: Der Facebook Business-Manager

Ich empfehle dir für das Schalten von Facebook Ads, von Anfang an den Facebook Business-Manager zu nutzen. Denn hier stehen dir deutlich mehr Funktionen und Möglichkeiten zur Verfügung, um deine Ads vorzubereiten und zu optimieren, als wenn du diese direkt über deine Fanpage schaltest. 

Vom Schalten deiner Facebook Anzeigen direkt über deine Fanpage rate ich dir deshalb dringend ab!

Daher klicke auf folgenden Link, um dein Unternehmen im Business-Manager anzulegen: business.facebook.com

Wenn du dein Unternehmen im Business-Manager angelegt hast und diesen aufrufst, gelangst du auf folgende Übersichtsseite, über die du Zugriff auf dein Unternehmen sowie die Unternehmenseinstellungen hast. Über dieses Dashboard kannst du im Anschluss alle deine Seiten sowie Werbekonten verwalten. Vorausgesetzt, du hast diese mit dem Business-Manager verknüpft. 

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Die Verknüpfung nimmst du im Anschluss direkt in den Unternehmenseinstellungen, unter “Konten” vor. 

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Dies gilt natürlich sowohl für Seiten, als auch deine Werbekonten. 

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Schritt 2: Werbeanzeigenmanager verstehen

Über das Dashboard deines Unternehmens oder auch direkt über die Unternehmenseinstellungen kannst du über die Menüleisten oben Links den sogenannten “Werbeanzeigenmanager” aufrufen. 

Sollte dieser nicht unter “Häufig verwendet” auftauchen, musst du in der Leiste auf “Alle Tools” klicken und dir werden alle möglichen Optionen angezeigt, welche du auswählen kannst. 

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Mit einem Klick auf “Werbeanzeigenmanager” gelangst du direkt in den Werbeanzeigenmanager von Facebook, über den du deine Ads-Kampagnen schalten kannst.  

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Innerhalb des Werbeanzeigenmanagers stehen dir verschiedene Tabs zur Auswahl: 

  • Kontoübersicht
  • Kampagnen
  • Anzeigengruppen
  • Werbeanzeigen

Keine Sorge, der Werbeanzeigenmanager ist einfacher aufgebaut, als er im ersten Moment vielleicht aussehen mag!   

Kontoübersicht 

Hier findest du lediglich eine Übersicht, über die Performance deiner Werbeanzeigen. Dieser Tab hat grundsätzlich nichts mit der eigentlichen Struktur der Kampagnen bzw. Werbeanzeigen zu tun. 

Kampagnen

Du kannst für jede Werbemaßnahme und das Schalten von Facebook Ads eine eigene Kampagne anlegen. Möchtest du beispielsweise das neue “Hundefutter” bewerben, lege hierfür eine neue Kampagne an. 

Anzeigengruppen

Hier kannst du für deine Kampagne beispielsweise verschiedene Anzeigengruppen hinterlegen. Dies macht Sinn, wenn du beispielsweise verschiedene Zielgruppen bewerben oder unterschiedliche Platzierungen testen möchtest. 

Werbeanzeigen 

Unter diesem Tab findest du deine eigentlichen Werbeanzeigen, die du für die jeweilige Anzeigengruppe schaltest. 

Die beispielhafte Struktur des Werbeanzeigenmanagers sieht also wie folgt aus: 

  • Kampagne (z.B. neues Hundefutter)
  • Anzeigengruppen
    – Zielgruppe 1 / Anzeigeformat 1
    – Zielgruppe 2 / Anzeigeformat 1
    – Zielgruppe 3 / Anzeigeformat
  • Werbeanzeigen
    – Werbeanzeigen 1 
    – Werbeanzeigen 2
    – Werbeanzeigen 3

Schritt 3: Kampagne erstellen

Um eine Werbekampagne erstellen zu können, musst du dich im Tab “Kampagnen” befinden. Klicke hier auf den Button “+Erstellen”. 

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Wähle Im nächsten Schritt das Ziel deiner Kampagne aus. Hierfür stehen dir drei übergeordnete Kategorien zur Auswahl: Bekanntheit, Erwägung und Conversion.

Diese Marketingziele stehen hinter den einzelnen Optionen:

Bekanntheit

  • Markenbekanntheit: Erhöhe die Bekanntheit deiner Marke
  • Reichweite: Erreiche mit der Werbeanzeige so viele Leute wie möglich

Erwägung

  • Traffic: Sende Personen zu einem Ziel (z.B. Website, App, Messenger)
  • Interaktionen: Erziele mehr Beitrags-Interaktionen (z.B. “Gefällt mir”)
  • App-Installationen: Rege zum Installieren deiner App an
  • Videoaufrufe: Bringe deine Zielgruppe dazu, dein Video anzusehen
  • Leadgenerierung: Gewinne mehr Leads (z.B. E-Mail-Adressen von Personen)
  • Nachrichten: Erhalte mehr Nachrichten über den Messenger

Conversion

  • Conversions: Gewinnbringende Handlungen steigern (z. B. Website)
  • Katalogverkäufe: Automatische Anzeige von Artikeln aus dem Shop
  • Store Traffic: Steigerung der Besucherzahlen im Store

In unserem Beispiel entscheiden wir uns für ein ziemlich häufig genutztes Kampagnenziel, nämlich die Generierung von Traffic. Damit möchten wir Facebook-Nutzer dazu bringen, über die Werbeanzeige unsere Webseite, Landingpage oder unseren Blog zu besuchen. 

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Sobald wir hier nun “Traffic” als Kampagnenziel auswählen, können wir einen Kampagnennamen vergeben sowie ein Tagesbudget oder Laufzeitbudget für unsere Kampagne festlegen. Du hast hier unter anderem auch noch die Möglichkeit, für diese Kampagne einen A/B Test zu erstellen.

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Hast du einen Kampagnennamen sowie dein Tages- oder Laufzeitbudget hinterlegt, klicke auf den Button “Werbekonto einrichten”. Standardmäßig wird die Kampagne auf eine Gebotsstrategie für die “Niedrigsten Kosten” optimiert bzw. ausgegeben. 

Tipp

Erstelle vor Beginn deiner Werbekampagne eine sogenannte Custom Audience (Menü → Zielgruppen → Zielgruppen erstellen → Custom Audience). Über diese kannst du im Anschluss ganz gezielt die Personen ansprechen, die deine Webseite bereits besucht haben (Retargeting).

Schritt 4: Werbekonto einrichten

Wenn du bisher noch keine Facebook Ads geschaltet hast, musst du dein Werbekonto im nächsten Schritt einrichten. Hierzu musst du Angaben zum Land, der Währung sowie der Zeitzone hinterlegen. Dies ist meist schon korrekt vorgegeben. 

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Klicke nach Prüfung auf den Button “Weiter”.

Schritt 5: Anzeigengruppe festlegen

In der Anzeigengruppe lege einen Namen für deine Anzeigengruppe fest und wähle aus, wo du Traffic generieren möchtest. Außerdem bestimmst du hier deine Zielgruppe und die Platzierungen und legst fest, auf was du die Anzeigenschaltung optimieren möchtest (Link-Klicks, Landingpage-Aufrufe, Impressionen, täglich erreichte Einzelpersonen).

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Wir wählen bei Traffic “Website” aus. Einfach aus dem Grund, weil dies auf dich als Anfänger am wahrscheinlichsten zutrifft. Die Punkte “Dynamische Anzeigengestaltung” sowie “Angebot” lassen wir in diesem Leitfaden erst einmal außen vor. Dies hindert dich aber natürlich nicht daran, profitable Anzeigen zu schalten. 

Unter dem Punkt “Zielgruppe”, kannst du eine neue Zielgruppe festlegen oder eine gespeicherte Zielgruppe verwenden. Für die Zielgruppenanalyse empfehle ich dir immer Zielgruppen-Insights zu nutzen. Wie du vorgehen musst, erläutere ich dir in einem separaten Abschnitt noch einmal genauer. Hast du mit Zielgruppen-Insights deine Zielgruppe festgelegt und gespeichert, kannst du diese über den Punkt “gespeicherte Zielgruppe verwenden” auswählen.

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Hast du deine Zielgruppe hinzugefügt, siehst du oben rechts unter Zielgruppengröße außerdem, wie spezifisch bzw. groß deine Zielgruppe ist. Auch werden dir hier in der Regel die geschätzten Tagesergebnisse für dein Kampagnenziel ausgegeben. 

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Als Anfänger empfehle ich dir, bei dem Punkt “Platzierungen” die Einstellung auf “Automatische Platzierung” zu lassen. Damit überlässt du Facebook die Auswahl der Platzierungen. Deine Anzeigen werden dann auf Plattformen wie Facebook, Instagram, Audience Network sowie im Messenger ausgegeben. 

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Über den Punkt “Manuelle Platzierung” kannst du aber natürlich auch jederzeit selbst festlegen, wo deine Werbeanzeigen ausgegebenen werden sollen. 

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Im Punkt “Optimierung und Ausgabekontrolle” kannst du bestimmen, auf was du die Werbeanzeigen optimieren möchtest. So stehen dir hier folgende Möglichkeiten zur Verfügung: 

So startest du deine erste Facebook Ads Kampagne – Anleitung für Einsteiger

Was du mit der Auswahl eines Punktes bezweckst, beziehungsweis wem oder wie Facebook die Werbeanzeigen ausspielt, wird dir unter jedem einzelnen Punkt beschrieben. Zudem kannst du auswählen, ob die Anzeigengruppe sofort startet oder in einem bestimmten Zeitraum aktiv ist. 

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Außerdem kannst du hier ein Ausgabelimit für die Anzeigengruppe auswählen sowie auswählen, für was du bezahlen möchtest. Für den Start und bei geringem Werbebudget, sollte stets “Impression” (Ausspielung der Werbeanzeige) ausgewählt werden, denn damit kannst du nichts falsch machen. 

Schritt 6: Werbeanzeigen gestalten

In diesem Schritt kannst du jetzt deine Werbeanzeige gestalten. Hier legst du unter anderem einen Anzeigennamen fest, wählst aus, für welche Facebook-Seite bzw. welches Instagram-Konto die Werbeanzeige erstellt wird, welches Format du nutzen möchtest und hinterlegst einen entsprechenden Text sowie Links. 

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Unter dem Punkt Format legst du fest, wie deine Werbeanzeige gestaltet werden soll. Du hast hier die Auswahl zwischen Carousel, einzelne Bilder, Video oder Collection. Für unser Beispiel wählen wir die klassische Variante “einzelnes Bild oder Video”. 

Zudem kannst du hier wählen, ob du eine neue Werbeanzeige erstellen oder die Anzeige aus einem bestehenden Beitrag, den du bereits auf deiner Facebook Fanpage erstellt hast, verwenden möchtest. 

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Im Punkt “Medien” kannst du deiner Anzeige Medien wie Bilder oder Videos hinzufügen sowie Slidshows oder Videos erstellen. Wir entscheiden uns hier für das Hinzufügen eines Bildes. 

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In dem nachfolgenden Fenster hast du jetzt die Möglichkeit, eigene Fotos hochzuladen oder Bilder zu verwenden, die du auf deiner Fanpage bereits gepostet hast. Unter dem Menü “Standardfotos” stehen dir außerdem zahlreiche Shutterstock-Bilder zur Verfügung, die du für deine Anzeige nutzen kannst. 

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Hast du ein Bild ausgewählt, klicke auf den Button “Weiter”. Das Bild wird anschließend in deiner Werbeanzeige angezeigt. 

Im Abschnitt “Text und Links” kannst du jetzt entsprechenden Text sowie einen Link für deine Werbeanzeige hinterlegen.

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In der linken Spalte gibst du deine Texte für die Werbeanzeige ein. In der rechten Spalte siehst du eine Live-Vorschau deiner Werbeanzeige. Über die mittlere Leiste kannst du dir die Anzeige außerdem in verschiedenen Formaten anzeigen lassen und überprüfen, wie diese auf den unterschiedlichen Plattformen wie Facebook, Instagram, Instant Articles etc. ausgegeben wird.

Unter dem Punkt “Tracking” hast du die Möglichkeit das Conversion-Tracking zu nutzen. Du solltest hier in jedem Fall standardmäßig das Facebook-Pixel einrichten, falls du dies bisher noch nicht gemacht hast. Diesen kannst du über die allgemeinen Einstellungen einrichten oder spätestens jetzt, also bevor du deine erste Anzeige bestätigst. 

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Klicke hierzu auf den Button “Einrichten”. Im nachfolgendem Fenster kannst du hier einen Namen vergeben sowie eine Website angeben, auf der du das Pixel eingebunden hast. 

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Klicke dann auf den Button “Weiter”. Im nachfolgenden Fenster klicke auf “Richte jetzt das Pixel ein”. 

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Nun kannst du unter drei verschiedenen Optionen auswählen. Wir wählen hier den die Option “Pixel-Code manuell zur Website hinzufügen” aus. 

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Den nachfolgenden Basiscode kannst du jetzt beispielsweise via WordPress-Plugin in deinem Header-Bereich platzieren.

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Hinweis

Da durch die DSGVO Vorsicht geboten ist und der Besucher der Verwendung des Pixels zustimmen muss, solltest du das Pixel in Zusammenhang mit einem DSGVO-Plugin nutzen. Hierzu im Abschnitt “DSGVO und Facebook Ads” mehr.

Wenn du das Facebook-Pixel ordnungsgemäß eingerichtet hast, klicke unten rechts auf den Button “Bestätigen”. Damit deine Werbeanzeige geschaltet werden kann, musst du jetzt nur noch eine passende Zahlungsmethode hinterlegen, damit Facebook dein Werbebudget abbuchen kann. 

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Zielgruppen Insights

In den Zielgruppen Insights hast du die Möglichkeit, deine Zielgruppe auszuwählen, beziehungsweise diese zusammenzustellen und im Anschluss zu speichern. Um eine neue Zielgruppe für deine Werbekampagne anlegen zu können, wähle hier zu Anfang eine Zielgruppe aus. In unserem Fall ist das in der Regel “Jeder auf Facebook”.

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Nun gelangst du in das Menü, in welchem du zahlreiche Parameter für deine Zielgruppe festlegen kannst. 

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Ich möchte dir das Ganze einmal beispielhaft an dem Thema “Hundefutter” erläutern. Bitte sehe dies wirklich nur als Beispiel, denn die Vorgehensweise sowie die Zielgruppenbestimmung kann immer sehr unterschiedlich sein. 

Für die Werbeanzeigen wollen wir uns auf Deutschland beschränken und Facebook-Nutzer ansprechen, die sich für Hundefutter oder auch Hunde im Allgemeinen interessieren. Hierzu habe ich in Zielgruppen-Insights folgende Angaben gemacht. 

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Ich habe als Ort “Deutschland” ausgewählt, das Alter auf 18-64 beschränkt, Geschlecht “Alle” ausgewählt sowie bei Interessen “Hunde” und “Hundefutter” hinterlegt. Zusätzlich habe ich bei Sprache “Deutsch” ausgewählt, um die Zielgruppe weiter einzuschränken.

Mittig siehst du blaue und graue Balken (demografische Angaben). Diese zeigen dir oben zum Beispiel an, wie hoch der Anteil von Frauen und Männern in der jeweiligen Altersgruppe ist – auf Facebook allgemein (grau) und in deiner ausgewählten Zielgruppe (blau).

Im unteren Bereich kannst du weitere Angaben einsehen, wie den Beziehungsstatus, die Schulbildung sowie die Branche, in welcher deine ausgewählte Zielgruppe tätig ist. 

Wenn du im linken Menü die Parameter veränderst, ändern sich entsprechend auch die Statistiken in den Balkendiagrammen. 

Unter dem Tab “Gefällt mir Angaben für die Seiten” werden dir zudem Seiten angezeigt, die deiner Zielgruppe gefallen. In unserem Fall sieht dies nun wie folgt aus. 

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Wie du hier sehen kannst, befinden sich unter den Top Drei ausschließlich Themen, die mit dem Thema Tiere oder Hund zu tun haben. Auch in den nachfolgenden Platzierungen finden wir hier Seiten, welche sich um Hunde oder Tiere im Allgemeinen drehen. Dies kannst du zu Beginn sehr gut als Orientierung nehmen. Wir liegen also mit der Zielgruppenauswahl nicht ganz falsch. 

Zudem siehst du oben unter (Neue Zielgruppe), wie groß deine aktuell gewählte Zielgruppe ist. 

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Dies kann entscheidend dafür sein, wie viel Werbebudget du ausgeben musst, um profitabel zu sein. Je besser du deine Zielgruppe ausgewählt hast, desto besser dein ROI (Return on Investment). Du kannst deine Zielgruppe natürlich noch weiter einschränken. Gerade hier heißt es testen, testen, testen!

Wenn wir diese Zielgruppe nun für eine spätere Werbekampagne nutzen möchten, klicke in der oberen Leiste auf “Speichern”, um die Zielgruppe zu speichern. 

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Im nachfolgenden Fenster kannst du deiner Zielgruppe einen Namen geben und diese abspeichern. 

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Das Facebook Pixel

Das Facebook-Pixel findest du ebenfalls über den Facebook Business-Manager. Dieses kannst du, wie weiter oben schon erwähnt, am Ende der Kampagnen-Erstellung einrichten oder direkt über die Menüleiste, welche du oberhalb  im Business-Manager findest. 

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Klicke hierzu oben Links auf das Menü-Symbol und lasse dir im Anschluss über “Alle Tools” alle Optionen anzeigen. Unter dem Punkt “Messung und Berichte” → “Events Manager” findest du das Facebook-Pixel. 

Um das Pixel einzurichten, beziehungsweise dieses aufrufen zu können, klicke hier auf “Pixel”. 

In der nachfolgenden Übersicht findest du das Facebook Pixel. Du siehst hier außerdem eine Übersicht der Aktivitäten, also ob und wie oft das Pixel auf deiner Webseite getriggert wurde. 

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Hier findest du auch die Pixel-ID. Diese benötigst du, wenn du das Pixel mithilfe eines DSGVO-Plugins in deine Webseite einbinden möchtest. Benötigst du den Pixel-Code, um diesen manuell in den Webseiten-Header einzubinden, kannst du dir diesen mit Klick auf den Pixelnamen → Einrichten aufrufen, solltest du das Pixel vorab noch nicht eingerichtet haben. 

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Custom Conversions

Was du im Zusammenhang mit dem Facebook-Pixel kennen solltest, sind die sogenannten Custom Conversions. Denn mit Hilfe der Custom Conversions kannst du die sogenannten Events tracken. 

Beispiel: 

Du möchtest wissen, wie viel Nutzer über deine Webseite ein Produkt gekauft oder ihre E-Mail-Adresse hinterlegt haben. Dann kannst du hierfür eine Custom Conversion anlegen. 

Klicke hierzu unter Event-Manager auf “Custom Conversions”. 

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Gehe in der darauf folgenden Übersicht auf “Custom Conversion erstellen”. 

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Daraufhin öffnet sich das Fenster “Erstelle eine Custom Conversion”. Hier kannst du nun das Website-Event, wie beispielsweise einen Kauf oder Lead, hinterlegen. 

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Darüber hinaus legst du hier die Regel fest, welche das Event aktiv werden lässt. Bei einem Kauf wäre dies beispielhaft die URL der “Dankeseite”. Unter URL kannst du dies mit den Parametern “enthält”, “enthält nicht” oder “ist gleich” festlegen. Selbstverständlich kannst du auch mehrere Regeln dieser Art hinterlegen. 

Am Ende kannst du der Custom Conversion natürlich auch noch einen Namen geben sowie einen Wert bestimmen, welcher der “Kauf” auslöst. Wenn du alles hinterlegt hast, klicke auf den Button “Erstellen” und deine Custom Conversion / dein Event für deine Facebooks Ads ist aktiv. 

DSGVO und Facebook Ads

Mit der Einführung der DSGVO ist das Schalten von Facebook Ads nicht unbedingt einfacher geworden. Denn die DSGVO besagt ganz klar, dass der Nutzer vereinfacht gesagt, zustimmen muss, bevor das Facebook-Pixel aktiv werden darf. Auch wenn dies auf vielen Webseiten immer noch ignoriert wird, möchte ich dir heute natürlich kurz erläutern, wie du hier ganz sicher gehst. 

Am einfachsten ist es tatsächlich, wenn du ein entsprechendes DSGVO-Plugin nutzt, in welchem du das Facebook-Pixel via Pixel-ID hinterlegen kannst. 

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Sobald der Benutzer dann deine Webseite besucht, sollte eine Cookie-Box erscheinen, die auf die Einbindung des Pixels hinweist und dieses erst nach der Zustimmung des Nutzers aktiviert. 

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Ich persönlich nutze hierfür fast ausschließlich das Plugin “Borlabs Cookie”, über welches ich hier ebenfalls schon ausführlich berichtet habe. Der Nutzer muss zudem jederzeit die Möglichkeit haben, die Zustimmung zu widerrufen. Dies kannst du ebenfalls mit Borlabs Cookie und innerhalb deiner Datenschutzerklärung umsetzen. 

Weitere sehr nützliche DSGVO-Plugins für WordPress, welche ähnliche Funktionen wie Borlabs Cookie bieten, haben wir in diesem Artikel auf BLOGGiraffe aufgelistet. 

Fazit

Facebook Ads bietet dir als Einsteiger die perfekte Möglichkeit, kostengünstige Werbeanzeigen auf Facebook zu schalten. Gerade die Vorgehensweise für die Zielgruppenrecherche darfst du hier aber nur als Beispiel sehen, denn hier kann sich die Vorgehensweise eines jeden unterscheiden. Auch kannst du natürlich noch viel detaillierter targetieren als ich es hier getan habe. 

Zudem sei gesagt, dass du mit Facebook Ads auch sehr viel Geld verbrennen kannst. Daher empfehle ich dir, gerade als Einsteiger vorab ein Buch zu lesen oder einen Video-Kurs durchzuarbeiten. Denn mit tieferen Facebook Ads Kenntnissen – auch hinsichtlich der Ergebnisanalyse – kannst du deine Werbeanzeigen noch besser auf deine Zielgruppe zuschneiden und mit entsprechenden Maßnahmen auf Erfolge und Misserfolge reagieren.

Weitere Fragen?

Hast du Fragen zur Nutzung von Facebook Ads oder möchtest deine Erfahrung teilen? Wir freuen uns über deinen Kommentar! Du willst über neue Beiträge zum Thema Online Marketing informiert werden? Dann folge uns auf TwitterFacebook oder über unseren Newsletter.

Sven Scheuerle - Selbstständiger Freelancer und Affiliate-Marketer aus Leidenschaft, ist bereits seit vielen Jahren im Online-Marketing aktiv. Außerdem ist er Blogger und berichtet auf seinem Blog BLOGGiraffe.de, regelmäßig über die Selbstständigkeit im Online-Business und gibt seinen Lesern Tipps & Tricks.

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Kommentare zu diesem Artikel

b
blackie28

Muss ich nicht, um meine Zielgruppe zu erreichen, zuerst eine Zielgruppenanalyse machen, um überhaupt zu wissen, wer denn meine Kunden sein sollen?

Sven
Sven

Hallo Blackie,

na klar, eine Zielgruppenanalyse kannst / solltest du vorher machen. Nur wenn du weißt, wer deine Kunden sind, kannst du über die Zielgruppen-Insights von Facebook, deine Zielgruppe bestmöglich auswählen.

VG

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