webdesign trends 2016

Webdesign Trends 2016: Navigation, Minimalismus & Personalisierung

Innovative Webdesigns sind schön anzusehen, für die meisten WordPress Websites aber fürchterlich unpraktisch. Ich verrate dir heute, welche Webdesign Trends 2016 meiner Meinung nach wichtig werden und zudem mehr und leichtere Conversions versprechen.

Die besten Webdesign Trends 2022

Du willst wissen, was aktuell in der Welt des Webdesigns angesagt ist? Hier sind die wichtigsten Webdesign Trends 2022, die du unbedingt kennen solltest. Viel Spaß!

Zum Jahreswechsel werden turnusmäßig Ausblicke auf die Webdesign Trends des kommenden Jahres geworfen. Auch 2016 spielt Minimalismus – wie im Flat Design oder Material Design – eine wichtige Rolle. Ich zeige dir heute wie du deine Navigation, deinen Conversion-Bereich und deinen Content so gestalten kannst, dass du auch 2016 voll im Trend liegst und damit auch noch deine Conversionrate optimieren kannst. Und das ohne auf die Spezifikationen bestimmter Designrichtungen eingehen zu müssen.

Webdesign Trend 1: Navigation

Webdesign Trends 2016: Navigation, Minimalismus & Personalisierung
Einer der größten Webdesign Trends 2016: die Navigation auf deiner WordPress Website.

Gibst du dem User zu viele Auswahlmöglichkeiten, ist er schnell überfordert. Zwar kann der Mensch im Durchschnitt 5–7 Objekte ohne Probleme in seinem Kurzzeitgedächtnis speichern, alles, was darüber liegt, kann sich der Normalverbraucher jedoch nur schwer merken. Mehr als 7 Navigationspunkte sind also unnötig und mindern die Interaktion mit deiner Seite. Mit unnötig meine ich in diesem Fall alle Navigationspunkte, hinter denen sich keine Conversion verbirgt oder die von dieser ablenken. Solche Menüpunkte können daher aus der Navigation entfernt und beispielsweise in einem sogenannten Burger zusammengefasst werden. Der User kann dann nur noch zwischen wenigen Optionen wählen, die alle conversionrelevant sind. Alle anderen Unterseiten kann der Besucher wie gehabt an navigieren, muss dazu aber den Burger betätigen.

UBER hat eine vorbildliche minimalistische Navigation: Der User hat nur die Option sich zu registrieren oder die weiteren Punkte der Navigation zu öffnen.

Wichtig ist, wirklich nur solche Seiten in den Burger zu packen, die nicht für die Conversion relevant sind. Denn alle Navigationspunkte in diesem – ursprünglich für kleine Bildschirme entwickelten – Menü laufen Gefahr nicht gesehen zu werden und damit weniger häufig angesteuert zu werden.

Webdesign Trend 2: Card Design

Card Design ist einer der großen Webdesign Trends 2016. Auch ein Card Design kann die Navigationsleiste entschlacken und deine Besucher schnell und zielgerichtet auf die Bereiche deiner WordPress Website lotsen, auf denen auch die Conversion stattfindet. Dieses Design ermöglicht dir zudem, Text und Bildelemente zu bündeln. Bei der Umsetzung solltest du darauf achten, den Benutzer nicht durch ein zu viel zu überfordern. Prominent umgesetzt wurde das Card Design beispielsweise von Pinterest.

Pinterest ist das klassische Anwendungsbeispiel für ein Card Design.

Webdesign Trend 3: Minimalismus

Web Design Trends Minimalism
Minimalismus ist und bleibt ein großer Webdesign Trend.

Ein großes Wort und weites Anwendungsfeld, ich weiß. Deine WordPress Website wird mit einiger Wahrscheinlichkeit sogar schon in einem minimalistischen Design angelegt sein, denn zwei der wichtigsten Webdesign Trends der vergangenen Jahre basieren auf diesem Prinzip: das Flat Design und das Material Design. Diese Stile geben auch wichtigen Input für die Gestaltung des Conversion-Bereichs. Dieser sollte nämlich visuell möglichst schlank gehalten werden.

Eine gute Überschrift, ein paar Vorteile und eine fesselnde Frage für den Conversion-Bereich

Die Conversion-Schaltfläche sollte zum einen mit gutem Content, also einer verständlichen und fesselnden Überschrift und einer kurzen Beschreibung der zentralen Vorteile, verbunden werden. Zum anderen sorgen Weißraum und ein klares Layout für die nötige Aufmerksamkeit und leichteres Verständnis der Inhalte. Der Conversion-Button selbst sollte dann eine thematisch passende, kurze Frage oder Aufforderung enthalten.

Musterbeispiel für einen minimalistisch gestalteten und klug illustrierten Conversion-Bereich. Scrollt der Benutzer nach unten erhält er nähere Infos. Die Conversion ist mit nur drei Klicks möglich.

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Webdesign Trend 4: CTA Buttons

Auch sollte man darauf achten die eigentliche Conversion-Schaltfläche möglichst prominent zu platzieren. Hast du etwa eine Seite mit mehreren Textspalten, dann bietet es sich an den Conversion-Button in voller Breite und ohne Seitenleiste oder andere unnötige Elemente darzustellen. Nur die Schaltfläche, eine auffordernde Überschrift und, wenn nötig, einige wenige Eckdaten und der Conversion-Bereich springt dem Benutzer direkt ins Auge. Mit viel Weißraum um diesen Bereich und entsprechender Farbwahl verstärkst du diesen Effekt sogar noch.

Unsere Conversion-Schaltfläche sticht ins Auge, da sie sich deutlich vom Rest der Seite abhebt: Anstatt vier Zeilen ist bei der Conversion nur noch eine Spalte zu sehen, die zudem optisch hervorgehoben ist.

Webdesign Trend 5: Personalisierung

Personalisierung meint in diesem Zusammenhang zwei Dinge. Zum einen die emotionale, menschliche Darstellung des eigenen Unternehmens, Teams, Blogs etc. Das soll beim Besucher einen positiven Affekt hervorrufen, also ein unbestimmtes gutes Gefühl, wenn er mit der Seite interagiert. Hier möchte ich in den meisten Fällen noch keine bestimmte Emotion hervorrufen, sondern die Marke (des Bloggers, Unternehmens, der Seite) schlicht menschlicher und damit einfacher zu fassen machen. Zum anderen meint Personalisierung das Anpassen der User Experience (UX) an die Vorlieben des Benutzers.

Da das Thema Personalisierung der UX ein Spezialthema ist, was zudem besonderes Wissen und Fähigkeiten – oder zumindest ein gewisses Budget – voraussetzt, bespreche ich die gestalterischen und Designaspekte der UX an dieser Stelle nicht. Diesem Thema müsste man sich noch einmal gesondert widmen.

Die Personalisierung des eigenen Markenauftritts hingegen ist verhältnismäßig einfach – zumindest theoretisch. Wählst du die richtigen Motive aus, unter anderem die eigenen Mitarbeiter, die eigenen Räumlichkeiten oder zumindest solche Bilder, die deine eigene (Marken-)Persönlichkeit gut widerspiegeln, hast du den ersten Schritt getan. Wenn du die Möglichkeit und die Ressourcen hast, bietet es sich auch an Videomaterial einzubinden. Über Bewegtbild kannst du schneller das Vertrauen deiner potenziellen Kunden gewinnen und dein eigenes Unternehmen einfacher und nachhaltiger illustrieren. In WordPress ist eine Videoeinbindung etwa recht simpel über Videohintergründe möglich.

Das waren meine Webdesign Trends 2016, die deine Seite nicht nur stylischer und moderner machen, sondern auch für mehr Conversions sorgen: Die Navigation eindampfen und auf deine Conversion zuschneiden, Minimalismus nicht nur in den Inhaltsbereichen deiner Seite, sondern vor allem auch in den Conversion-Bereichen und schließlich die Personalisierung deiner Seite mit Video- und Bildmaterial.

Diese eher allgemeinen Designrichtlinien bieten dir die Möglichkeit 2016 viel mit deinen Conversion-Bereichen herumzuspielen und diese immer weiter zu verbessern. Wichtig dabei ist, dass du die Umsetzung von Anfang an professionell und authentisch angehst. Das macht zwar Arbeit, die dir deine Kunden aber danken werden.

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2 Kommentare zu “Webdesign Trends 2016: Navigation, Minimalismus & Personalisierung

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