Du möchtest einen eigenen WordPress-Blog erstellen?

Torben Simon Meier Zuletzt aktualisiert am 23.10.2020
5 Min.
Eigenen Blog erstellen mit WordPress
Zuletzt aktualisiert am 23.10.2020

Dann bist du hier genau richtig. Diese Anleitung führt dich durch die sieben wichtigsten Schritte des Blogaufbaus. Damit du nicht nur schnell und unkompliziert online gehen kannst, sondern auch ein einzigartiges Blogkonzept an der Hand hast.

Schritt 1: Themenfindung

Um einen eigenen Blog erstellen zu können, mit dem du unter Umständen auch Geld verdienen kannst, brauchst du zunächst ein Thema. Dein Ziel sollte es sein eine Themennische zu besetzen, in der du schnell den Ruf eines Experten erreichen kannst. Denn die Meinung von Experten wird gehört und beachtet.

Zudem solltest du dir Gedanken über die Art der Inhalte machen, die du veröffentlichen möchtest. Foto- oder Videoblogs stellen ganz andere Anforderungen an das Design, die Funktionen und die Technik einer Website, als klassische textbasierte Blogformate.

Links:

autolichtblog.de – Ein Blog des Leuchtmittelhersteller Osram speziell zum Thema Autolicht.
marathonfitness.de – Mark Maslow schreibt Fitness-Insiderwissen, aus einer Hand, das funktioniert.
Chimpify.de – Einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Blogs zum Thema Blogging-Business.

Schritt 2: Blogging-Software

Sobald dein eigener Blog ein Thema hat, kannst du dich an die Auswahl der Bloggingsoftware machen. Mit diesem Programm gestaltest du deine Website, bestimmst welche Funktionen dein Blog haben wird und schreibst und veröffentlichst deine Inhalte.

Einige Dienste wie Tumblr oder Blogger sind sehr einfach zu bedienen, schränken dich jedoch in deinen Gestaltungsmöglichkeiten stark ein. Wir empfehlen an dieser Stelle WordPress, ein modernes und kostenloses Content Management System, das von einer weltweiten Community gepflegt und weiterentwickelt wird. WordPress ist ein Open Source Programm. Das heißt die Software ist nicht nur kostenlos, sondern bietet dir auch die Möglichkeit sie an alle deine Bedürfnisse anzupassen.

Du kannst WordPress in nur 5 Minuten installieren. Viele Hosting Anbieter bieten zudem eine One-Klick Installation an, mit der du in wenigen Sekunden einen eigenen WordPress Blog erstellen kannst!

Links:

WordPress einrichten – Hier erfährst du WordPress und die Software auf deinem Rechner installierst.
WordPress verstehen – Umfangreiche Informationen über die Funktionsweise von WordPress.
1-Klick Installationen – So kannst du mit nur einem einzigen Klick deinen eigenen Blog erstellen.

Schritt 3: Hosting

Hast du dich für eine Bloggingsoftware entschieden, wird es Zeit für die Auswahl des Hostings. Hosting Anbieter sind im Internet hauptsächlich für zwei Dinge verantwortlich: Zum einen stellen sie dir den Speicherplatz für deine Website bereit – ohne kannst du nicht onlinegehen. Zum anderen sorgen Hoster dafür, dass dein Blog schnell und vor Angriffen geschützt ist.

Neben dem Speicherplatz deiner Seite benötigst du noch eine Domain – also deine Internetadresse – und in den meisten Fällen auch eine Mailadresse.

Beim Hosting kann man zwischen Standard- und Spezial Hostern unterscheiden. Standard Hoster bieten Webspace für jeden Zweck und jede Bloggingsoftware an. Spezial Hoster hingegen haben sich auf ein Content Management System spezialisiert und bieten neben dem eigentlich Hosting meist auf einen spezialisierten Support und eine optimierte Infrastruktur an.

Der Hosting Markt in Deutschland kann sehr unübersichtlich sein. Hier erhältst du einen Überblick über einige Anbieter und deren Leistungen.

Du weißt schon, dass dein eigener Blog mit WordPress laufen soll? Dann melde dich jetzt unverbindlich bei RAIDBOXES an und in weniger als einer Minute kannst du mit dem bloggen beginnen!

Schritt 4: Blog-Design

Nachdem du ein Thema, eine Software und einen Hoster ausgewählt hast, kannst du ein Design für deinen eigenen Blog erstellen.

In WordPress wählst du ein sogenanntes Theme aus, eine Grafikoberfläche, die das Design deines Blogs und einige grundlegende Funktionen bestimmt. Genau wie WordPress selbst sind viele dieser Designvorlagen kostenlos.

Das passende Design wählst du einfach im WordPress-Dashboard aus und kannst es mit einem Klick installieren. Themes gibt es für eine Vielzahl von Anwendungsbereichen, wie Immobilienwebsites, Fotoblogs, Anwaltsseiten und viele mehr.

Links:

WordPress-Themes finden – Hier wird dir erklärt wie du das passende Design für deinen Blog findest.
WordPress-Themes installieren – So einfach installierst du die Theme-Designvorlagen in deinem WordPress.
WordPress-Theme Tests – Die Kollegen von beispielsweise Dr. Web haben eine eigene Theme-Kategorie.

Schritt 5: Blog-Funktionen

Willst du einen eigenen Blog schreiben, brauchst du aber nicht nur ein Design und die technischen Grundlagen, sondern auch eine Website mit allen wichtigen Funktionen für die reibungslose Veröffentlichung von Inhalten.

Dank seines Open Source Konzepts verfügt WordPress über eine schier endlose Zahl von Zusatzfunktionen: Vom Kartentool, über die Kommentarspalte bis hin zum Online Shop System ist fast jede Funktion nachrüstbar.

Bei WordPress funktioniert das über die so genannten Plugins. Diese lassen sich ähnlich einfach finden und installieren wie die Designvorlagen. Mit ein und demselben System kannst du also einen Shop anlegen, einen persönlichen Blog schreiben oder eine Internetseite für dein Atelier oder Unternehmen bauen.

Links:

WordPress-Plugins finden – Hier findest du alle Plugins, die du brauchst, um einen Blog schreiben zu können.
Wichtige-Plugins für Einsteiger – Diese Plugins solltest du als WordPress Einsteiger kennen.
WordPress-Plugin Tests – Achte bei der Auswahl auf die Erfahrungsberichte anderer Nutzer.

Schritt 6: Content Strategie

Jetzt hast du ein Thema, eine Domain, Webspace und eine WordPress Seite mit fertigem Design und vielen Funktionen. Du kannst dich also daran machen Inhalte zu schreiben.

Ziel sollte es sein, dass dein eigener Blog so attraktiv und einzigartig wie möglich wird. Achte dabei vor allem auf deinen Schreibstil und darauf regelmäßig neue Inhalte zu veröffentlichen. Denn je authentischer und nützlicher du schreibst, desto mehr Leser wirst du auch gewinnen. Verlässliche Informationsquellen mit Expertenstatus werden gerne weiterempfohlen.

Bei ambitionierten Blogprojekten solltest du deine Ideen in einem Themen- und Redaktionsplan organisieren. Themenvorschläge sammelst du systematisch in einer Liste und organisierst fertige Beiträge mit Veröffentlichungsdatum etc. in einer weiteren. Auch Begleitmaßnahmen wie Social Media oder Werbung lassen sich so planen und koordinieren.

Links:

Themenplan erstellen – Hier erfährst du, wie du einen ersten Themenplan erstellst und deine Ideen ordnest.
Redaktionsplan erstellen – So behältst du den Überblick über deine Veröffentlichungen und Begleitmaßnahmen.
Richtig schreiben – Das Schreiben eines Blogs verlangt ein paar spezielle Kniffe. Hier erfährst du wie du faszinierenden Online Content schreibst.

Schritt 7: Dranbleiben!

Nach der Planungsphase geht die Arbeit aber erst richtig los! Du musst dafür sorgen, dass du regelmäßig interessante Inhalte veröffentlichst und Leser gewinnst. Denn User werden nicht von alleine auf deinen Blog aufmerksam. Sie müssen deinen Blog finden können – Suchmaschinenoptimierung ist das Zauberwort. Und sie müssen wiederkommen wollen. 

Das erreichst du nur durch interessante und gut geschriebene Inhalte. Facebook, Twitter, YouTube und Instagram sind wichtige Werkzeuge, um deinen Blog bekannt zu machen, mit Meinungsführern in Kontakt zu treten und Werbung für deinen Blog zu machen.

Und auch die Technik muss gepflegt werden: Halte WordPress, deine Themes und Plugins immer aktuell und gönne auch deinem Design von Zeit zu Zeit ein Facelift. So bietest du dem Leser langfristig eine attraktive Erfahrung – und er kommt immer wieder gerne zurück.

Einen eigenen Blog erstellen ist also keine Wissenschaft. Wenn du dranbleibst, für attraktive Inhalte und performante Technik sorgst, sind die wichtigsten Grundlagen schon geschaffen.

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Kommentare zu diesem Artikel

N
Ninno

Schöner Artikel, hab den Beitrag mit viel vergnügen durchgelesen. Wichtig ist letzten endes immer, dass der Onlineshop funktioniert.

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