Alles, was du über WordPress-Kommentare wissen solltest

Johannes Mairhofer Zuletzt aktualisiert am 23.10.2020
10 Min.
blog-kommentare
Zuletzt aktualisiert am 23.10.2020

Nachdem ich bereits die WordPress-Grundlagen vorgestellt habe, möchte ich mich heute einem Thema genauer widmen: der Kommentarfunktion. Ich zeige dir alle Einstellungen für WordPress Kommentare, erkläre, wo du deine Kommentare moderierst und gehe auf die “Begleiterscheinungen” von Kommentaren ein.

WordPress-Kommentare – ein kurzer Rückblick

Bestimmt ist dir schon bekannt, dass unser Lieblings-CMS ursprünglich aus der Bloggerszene kommt. Auf Blogging-Plattformen war es jahrelang üblich, Beiträge zu kommentieren. So konnte ein Austausch mit dem Autor entstehen, Leser konnten sich einbringen, Feedback geben und ihre Meinungen diskutieren.

Beleidigende Kommentare, Werbung und Spam waren zwar existent, doch in den meisten Blogs war die Anzahl von Kommentare dieser Art glücklicherweise überschaubar. Mit der Verbreitung von WordPress (und allgemein mit dem Wachstum von Usern im Netz) stiegen auch die Kommentare – und damit auch der Missbrauch der Kommentarfunktion.

Austausch oder kein Austausch: Was ist besser? 

Mit WordPress können deine Besucher eigene Kommentare zu den Inhalten deiner Website hinterlassen. Standardmäßig ist dieses Feature für alle Seiten deaktiviert und für alle Beiträge aktiviert. Doch nicht jede Website braucht zwingend einen Kommentarbereich oder profitiert gar davon. So zum Beispiel, wenn du gezielt Spam-Inhalte verhindern oder die Leistung deiner Webseite verbessern möchtest. Dazu später mehr.

In vielen Situationen kann die Kommentarfunktion in WordPress wertvoll sein: 

  1. Kommentare sind eine gute Möglichkeit, um mit deinen Lesern – beziehungsweise auch deinen Kunden – in Kontakt zu treten und direktes Feedback zu erhalten. 
  2. Ein lebendiger Austausch stärkt deinen Onlineauftritt: Teilen deine Leser eigene Erfahrungen zu Thema XY, untermauern sie damit deine Expertise.

Spätestens seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (kurz DSGVO) ist das ganze Thema jedoch komplexer geworden. Wenn du Kommentare auf deiner WordPress-Seite aktivieren und erlauben möchtest, lasse dich zur Sicherheit juristisch beraten. Auch wenn wir der DSGVO in diesem Artikel immer wieder begegnen, darf und kann ich dir eine solche Beratung nicht bieten. 

Einstellungen > Diskussion

WordPress Comments
Die Einstellung “Diskussion” im WordPress-Dashboard.

Kommen wir zu den Kommentareinstellungen. Im Punkt “Einstellungen“ → “Diskussion“ in deinem WordPress-Dashboard siehst du schon, wie komplex allein die Grundlagen sind. Aber keine Angst: Im Folgenden werde ich dir jeden relevanten Punkt erläutern.

Standardeinstellungen für Beiträge

Neben den klassischen Kommentaren gibt es außerdem noch die sogenannten Pingbacks und Trackbacks in WordPress. Dabei handelt es sich im Prinzip um Benachrichtigung darüber, dass du auf einer anderen Seite verlinkt wurdest und umgekehrt. Im offiziellen WordPress Blog heißt es zu Pingbacks: “The best way to think about pingbacks is as remote comments.”

Versucht, alle Blogs zu benachrichtigen, die mit dem Beitrag verlinkt sind

Ist diese Funktion aktiviert, versucht dein WordPress einen sogenannten “Ping“ – also eine Info – an das andere verlinkte WordPress-System zu senden. Dies geschieht dann immer, wenn du auf deinem Blog eine andere Seite verlinkt hast. Der Pingback erscheint dann in den Kommentaren der verlinkten Seite (wenn die verlinkte Seite Pingbacks und Trackbacks erlaubt, siehe nächster Punkt).

Link-Benachrichtigungen von anderen Blogs zu neuen Beiträgen erlauben

Mit dieser Funktion erlaubst du den Empfang dieser Ping-Benachrichtigung und erhältst dann ebenfalls die Information, wenn ein anderer Blog dich erwähnt und verlinkt. Leider wird diese Option gerne von Spammern verwendet, weil sie sich einen Backlink erhoffen, wenn dein Pingpack in den Kommentaren erscheint.

Selbst wenn du beide Häkchen setzt: Durch die Vielseitigkeit der WP-Versionen, Webserver-Konfigurationen und etlicher anderer Faktoren gibt es keine Garantie, dass dieses “Info-Ping“ auch funktioniert – allerdings bekommst du umgekehrt garantiert keine Info, wenn du die Haken entfernst.

Da Blogs vor allem vom Austausch miteinander leben, ist es durchaus sinnvoll und spannend zu wissen, welcher Blog dich erwähnt hat. So kannst du dann zum Beispiel auch einen Kommentar dort schreiben (wenn sie erlaubt sind) und reagieren. 

Da diese Funktion, wie erwähnt, leider nicht immer funktioniert, empfehle ich dir, zusätzlich einen Google-Alert mit deinem Namen und dem Namen deines Blogs einzurichten. Dieser funktioniert meiner Meinung nach zuverlässiger und sendet dir immer eine Nachricht, wenn dein Name, oder der Name deines Blogs, irgendwo erwähnt wurde. 

Erlaube Besuchern, neue Beiträge zu kommentieren.

Hier legst du nun grundsätzlich fest, ob Besucher deine Beiträge kommentieren dürfen oder nicht. Ist der Haken gesetzt, können alle Beiträge kommentiert werden. Ist der Haken deaktiviert, kann kein Beitrag kommentiert werden.

Diese Einstellung ist bei fast jedem Theme für jeden Beitrag separat anpassbar – zum Beispiel kannst du Kommentare generell verbieten und bei bestimmten Beiträgen erlauben. Ebenso gilt das umgekehrt. 

Alle folgenden Einstellungen sind nur relevant, wenn du Kommentare erlaubst. Wenn du den Haken wie im Screenshot oben entfernst, werden die folgenden Einstellungen insgesamt ignoriert.

Weitere Kommentareinstellungen

Benutzer müssen zum Kommentieren ihren Namen und ihre E-Mail-Adresse angeben

Mit dieser Einstellung legst du fest, ob Beiträge anonym kommentiert werden dürfen. Um Spam-Aufkommen zu verringern, empfehle ich dir, diesen Haken zu setzen. Bedenke allerdings, dass du mit dieser Funktion natürlich auch die Namen und Mail-Adressen deiner Leser bekommst und diese verwalten, sicher aufbewahren und auf Verlangen komplett aus dem System löschen musst. Hier hilft dir WordPress zwar, aber du bist damit in einer Verbindlichkeit. Informiere dich unbedingt zu rechtlichen Konsequenzen – Beratung hierzu kann und darf ich an dieser Stelle nicht geben.

Benutzer müssen zum Kommentieren registriert und angemeldet sein

Diese Einstellung ist noch strenger als die vorherige: Jeder, der kommentieren möchte, muss registriertes Mitglied deiner Webseite sein. Wenn du diese Option aktivieren möchtest, denke daran, die Möglichkeit der Registrierung in den Einstellungen zu aktivieren. Mehr dazu erfährst du in meinem Grundlagenbeitrag zum WordPress-Dashboard.

Für dich ist dies zwar die komfortabelste Variante, denn du kannst Benutzer, die beleidigend werden oder Spam posten, einfach aus dem System entfernen. Allerdings empfehle ich auch hier eine rechtliche Beratung und Einschätzung durch Juristen.

Kommentare zu Beiträgen, die älter als X Tage sind, automatisch schließen

Damit hast du die Möglichkeit, die Kommentarfunktion bei älteren Beiträgen zu deaktivieren. Du kannst zum Beispiel vorgeben, dass bei Beiträgen, die älter als 14 Tage sind, die Kommentarfunktion geschlossen wird. Bereits bestehende Kommentare bleiben weiterhin sichtbar. Es können allerdings keine weiteren Kommentare ergänzt werden.

Verschachtelte Kommentare in X Ebenen organisieren

Wenn du Kommentare erlaubst, können nicht nur deine Beiträge, sondern auch die Kommentare darunter kommentiert werden. Bei längeren Diskussionen wird es hier schnell unübersichtlich.

Die ältesten/neuesten Kommentare sollen oben stehen

Blogbeiträge erscheinen normalerweise antichronologisch. Das heißt, in der Übersicht erscheinen die neuesten Beiträge zuerst, also oben. Bei den Kommentaren empfehle ich dir, umgekehrt vorzugehen: Die ältesten Kommentare erscheinen dann oben und deine Leser können sie sich so “von alt zu neu“ durchlesen.

Mir eine E-Mail senden, wenn

Jemand einen Kommentar schreibt

Du wirst über die Administrator-E-Mail-Adresse informiert, wenn ein neuer Kommentar auf deiner Seite verfasst wurde.

Ein Kommentar auf Freischaltung wartet

Diese Einstellung informiert dich über eine anstehende Freischaltung und bezieht sich auf die nachfolgenden Einstellungen. 

Bevor ein Kommentar erscheint,

Muss der Kommentar manuell freigegeben werden

Die eben erwähnte Option. Hier legst du fest, dass jeder Kommentar erst manuell durch dich bestätigt werden muss. Auch wenn das Mehraufwand für dich bedeutet, empfehle ich dir diese Einstellung. So verhinderst du Spam, Beleidigungen und sonstige ungewollte Kommentare bereits im Voraus.

Muss der Autor bereits einen freigegebenen Kommentar geschrieben haben

Wenn du einen Kommentar einer Person freigeschaltet hast, kann das System die nächsten Kommentare dieser Person automatisch freigeben. Auch wenn diese Einstellung auf den ersten Blick super klingt, empfehle ich sie dir nicht. Der Grund: Auch andere Personen, denen diese Funktion bekannt ist, können so einfach die “freigegebene“ E-Mail-Adresse für Spam und Co. verwenden. 

Kommentarmoderation

WordPress Comments
Die Kommentarmoderation hilft dir dabei, Spam-Kommentare zu erkennen.

Hier kannst du den Al­go­rith­mus, der Spam-Kommentare erkennt, justieren. Viele Links in einem Beitrag sind zum Beispiel ein deutliches Anzeichen von Spam. Außerdem kannst du bestimmte Wörter, wie zum Beispiel “Viagra“, “verkaufen“ oder “Sex”, als Spam-Verdacht definieren.

Achtung: Diese Möglichkeit analysiert – ähnlich wie Plugins – die Kommentare auf entsprechende Wörter und Links. Solltest du diese Option nutzen, müssen deine User über diese Analyse informiert werden, denn du bearbeitest und verarbeitest möglicherweise personenbezogene Daten weiter.

Avatare

WordPress Comments

Avatare sind die Symbole beziehungsweise Fotos, die neben dem Kommentar zu sehen sind. Oft sind es Bilder der jeweiligen User, die den Kommentar geschrieben haben. Manchmal sind es auch Comic-Figuren, Icons oder Logos.

Wenn du den Haken bei “Avatare anzeigen“ setzt, werden die weiteren Punkte aktiviert. Wenn der Haken nicht aktiv ist, werden auch alle folgenden Einstellungen nicht beachtet. Meine Empfehlung hier ist, den Haken zu setzen und die Jugendfreigabe auf “G“ zu stufen.

Standard-Avatar

Weltweit üblich bei WordPress ist der Dienst Gravatar: 

Gravatar-Avatar
Gravatar ist ein beliebter Dienst für Standard-Avatare.

Über den kostenlosen Dienst gravatar.com kannst du deine E-Mail-Adresse mit einem Foto oder mehreren verknüpfen. Alle Dienste, die Gravatar nutzen, zeigen dann das von dir gewählte Foto, wenn du deine E-Mail-Adresse zum Kommentieren benutzt.

Gravatar ist ein eigentlicher toller Dienst, der aber mittlerweile mit Vorsicht zu genießen ist. Schließlich bearbeitest du durch die Verbindung von deiner E-Mail-Adresse mit deinem Foto personenbezogene Daten. Blogs und Webseiten, die Gravatar nutzen, greifen auf die Gravatar-Datenbank – und damit auf etliche personenbezogenen Daten – zu und verarbeiten diese.

Da gravatar.com mittlerweile zu wordpress.com gehört, liegen diese Daten leider auch nicht in der EU, sondern “irgendwo” in Amerika. Daher gilt leider auch hier wieder: Nutzt du gravatar.com, informiere deine Besucher besser darüber. Lasse dich bestenfalls rechtlich beraten.

Für alle Kommentierenden, die ihre E-Mail-Adresse nicht mit Gravatar verknüpft haben, wird der unten eingestellte “Standard-Avatar“ benutzt. Wenn du Kommentare erlaubst, doch mit der rechtlichen Situation unsicher bist, empfehle ich dir diese Variante. Wenn du deine Besucher informierst und dich bestenfalls noch beraten lässt, ist die Gravatar-Variante die durchaus schönere.

WordPress-Kommentare moderieren

WordPress Comments
Im Navigationspunkt “Kommentare” moderierst du deine WordPress-Kommentare.

Im WordPress-Dashboard findest du links in der Navigation den Punkt “Kommentare“. Hier erscheinen sämtliche Kommentare in einer tabellarischen Übersicht.

In der Übersicht im oberen Bereich sind alle bereits eingegangenen Kommentare aufgelistet. Du kannst die Kommentare auch filtern und …

  • nur deine eigenen,
  • alle ausstehenden,
  • alle bereits freigegebenen,
  • alle mit Spam-Verdacht oder
  • alle im Papierkorb anzeigen lassen.

Solltest du WordPress-Plugins verwenden, könnten hier weitere Möglichkeiten der Sortierung auftauchen. Beobachte hier insbesondere den Bereich “Spam-Verdacht”. Gerade am Anfang werden dort auch falsche Kommentare auftauchen.

Wenn du Kommentare erlaubst, solltest du hier regelmäßig prüfen, ob neue Kommentare zur Moderation vorliegen. Und das auch, wenn du die Einstellung “Benachrichtigung bei neuen Kommentaren“ aktiviert hast. Denn auch diese Benachrichtigungen können unter Umständen nicht bei dir ankommen – oder werden von deinem E-Mail-Provider sogar als Spam definiert.

Kommentare mit WordPress-Plugins moderieren

Mittlerweile gibt es sehr viele WordPress-Plugins, die Kommentare analysieren, prüfen, filtern und Spam erkennen. 

Akismet

WordPress Kommentare
Aksimet ist ein beliebtes WordPress-Kommentar-Plugin.

Akismet beispielsweise ist ein solches Kommentar-Plugin. Bei sehr vielen WP-Installationen ist es sogar von Haus aus integriert. Akismet kommt mit vielen Funktionen und Vorteilen zur Verwaltung deiner Kommentare. Da die Inhalte der Kommentare bei diesem Tool nach Amerika geschickt werden, gibt es leider auch hier das große Manko: der Datenschutz.

Bevor du dieses Plugin nutzt, solltest du dich zwingend juristisch beraten lassen. Ebenso solltest du deine User informieren, dass dieses Tool auf deiner Webseite eingesetzt wird.

Antispam Bee

Antispam-Bee
Das Spam-Plugin Antispam Bee erleichtert dir die Verwaltung deiner Kommentare.

Antispam Bee ist ein weiteres Plugin, um Kommentare zu moderieren und zu verwalten. Antispam Bee ist kostenlos und laut eigener Aussage DSGVO-konform. 

Im Gegensatz zu ähnlichen Lösungen funktioniert das Plugin ganz ohne Captchas oder den Versand von personenbezogenen Daten an Dritte. Damit ist Antispam Bee zu 100 Prozent konform mit der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Mit diesem Tool kannst du die WordPress-Einstellungen zu Kommentaren nochmal deutlich erweitert anpassen und zum Beispiel Spam automatisch löschen, die Uhrzeit des Kommentars in die Bewertung mit einfließen lassen oder Statistiken erstellen. Das macht es zu einem durchaus spannenden Tool. Trotz der DSGVO-Konformität solltest du deine Besucher über den Einsatz des Plugins informieren.

Antispam Bee blockiert Spam-Kommentare

Spam-Kommentare und -Trackbacks sind mehr als lästig. Doch mit dem Spam-Blocker Antispam Bee ist Schluss damit: Stefan Kremer vom Pluginkollektiv zeigt, wie du Spam-Kommentare in WordPress stoppst.

Fazit

WordPress-Kommentare sind eine hervorragende Möglichkeit, um mit deinen Lesern in Kontakt zu kommen, den Erfahrungs- und Wissensaustausch anzuregen und direkt auf Kundenfeedback zu reagieren. Trotzdem solltest du dich immer fragen, ob Kommentare auf deiner Webseite wirklich einen Mehrwert bieten – oder leider nur Mehrarbeit machen. Und die Kehrseite mit Spam, Links und Co. macht bestimmt auch nicht vor deiner Seite halt.

Die Entscheidung, ob du Kommentare auf deiner WordPress-Seite erlaubst, sollte daher insgesamt wohlüberlegt sein.

Eigene Erfahrung

In meinem eigenen Blog habe ich mich schweren Herzens dazu entschieden, keine Kommentare mehr zu erlauben. Die Interaktion und der Austausch mit meinen Lesern hat mir früher sehr viel Spaß gemacht. Außerdem habe ich mit großer Freude regelmäßige Gewinnspiele oder andere Aktionen umgesetzt, die mir einerseits Besucher, andererseits aber auch immer tollen Austausch gebracht haben.

Doch mir persönlich ist das Risiko des rechtlichen Graubereichs zu hoch. Dazu kommt, dass ich momentan einfach nicht die Zeit habe, adäquat auf Kommentare zu reagieren und diese zu moderieren. Meine Webseite ist eher “Selbstdarstellung” und Portfolio meiner Fotos als ein Ort für ausgedehnte Diskussion. Die Überlegung, Kommentare wieder zu erlauben, ist allerdings auch bei mir immer aktuell. 

Es kann also gut sein, dass ich in ein paar Wochen wieder mehr Austausch anregen möchte – und die Kommentarfunktion wieder auf meiner WP-Seite aktiviere. 

Trick: Kommentare auslagern

Ein kleiner Trick, den ich momentan selbst einsetze, ist folgender: Bei Beiträgen, die ich gerne diskutieren möchte, lade ich die Besucher dazu ein, mir auf Twitter zu antworten. Dazu erstelle ich dann erst einen Tweet mit der Fragestellung aus dem Blogbeitrag und verlinke diesen dann direkt IM Beitrag. 

Das bringt mir zum einen Feedback und Follower bei Twitter. Zum anderen kann ich zumindest einen Teil meiner Leserschaft (zumindest diejenigen mit Twitter-Konto) dazu bewegen, sich am Austausch zu beteiligen. Und der große Vorteil: Ich selbst bin aus der ewigen Diskussion um Datenschutz raus, da ich die Kommentare nicht selbst verwalte.

Abschließende Tipps

  • Für die Erstellung eines Impressums empfehle ich den Generator von eRecht24.
  • Für die Erstellung einer Datenschutzseite empfehle ich dir den Datenschutz-Generator von Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke.
  • Plane für die Nutzung des jeweiligen Generators etwa eine Stunde Zeit ein, da sehr viele Fragen auf dich zukommen.
  • Je nachdem ob deine Webseite eher privat, beruflich oder als Shop aufgestellt ist, sind diese Generatoren kostenfrei oder mit überschaubaren Kosten verbunden.
  • Bedenke, dass du dich regelmäßig (mindestens wöchentlich) in dein System anmelden solltest, um deine Kommentare zu moderieren und auch auf Fragen und natürlich auf Beleidigungen zu reagieren.
  • Lass dich dabei bestenfalls von einem Anwalt, und mindestens von der WP-Community und erfahrenen WP-Anwendern, rechtlich beraten. 
  • Solltest du dich dafür entscheiden, die Kommentarfunktion in WordPress zu aktivieren, informiere deine Besucher unbedingt auch über die eingesetzten Analyse-Tools in deiner Datenschutzerklärung.
  • Denke bei der Erstellung der Datenschutzseite einen Schritt weiter: Die meisten Hosting-Anbieter speichern zum Beispiel allein aus Sicherheitsgründen für eine gewisse Zeit die IP-Adressen der Besucher. Auch solche Informationen gehören in deine Datenschutzseite.
Kommentare in WordPress – ja oder nein?

Jetzt möchte ich von dir hören: Welche Erfahrungen hast du mit der Kommentarfunktion in WordPress gemacht? Erlaubst du Interaktion auf deiner Webseite? Lass es mich gerne in den Kommentaren unten wissen!

Johannes ist sehr neugierig und hat in seiner Laufbahn schon verschiedenste Stationen erreicht. Vom gelernten Fachinformatiker zum freiberuflichem Fotografen ist er vielseitig unterwegs und kann dadurch die verschieden "Brillen" seiner Kunden aufsetzen. Heute arbeitet er als freier Fotograf und Berater für WordPress und Fotografie. [Foto: Dennis Weißmantel]

Ähnliche Artikel

Kommentare zu diesem Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.