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Wer viele WordPress Projekte betreut, weiß, wie schnell der Alltag aus Updates, Backups, Support Anfragen und Reporting besteht. Eine zentrale Plattform mit automatisierten Prozessen spart Zeit und reduziert Fehler. Dieser Beitrag zeigt dir, wie du mehrere WordPress Seiten verwaltest, welche Tools es gibt und wie du damit deine Kund:innen beeindruckst.

Als Agentur oder Freelancer:in wächst der Erfolg schnell zur Logistikaufgabe. Aus einem Projekt werden zehn, aus zehn werden zwanzig. Mehrere WordPress Seiten managen bedeutet in der Praxis: dutzende Logins, unterschiedliche Hosting Umgebungen, manuelle Updates und der ständige Druck, den Überblick zu behalten. WordPress Multisite wird oft als Lösung genannt, eignet sich jedoch nur für verbundene Projekte. Agenturen brauchen dagegen Tools, die unabhängige Domains, Plugins und Server abbilden.

In diesem Artikel zeigen wir dir, wie du mehrere WordPress Seiten effizient verwaltest mit den richtigen Tools und klaren Workflows.

Typische Herausforderungen beim Verwalten mehrerer WordPress Seiten

Das Management mehrerer Websites ist weit mehr als nur das Einloggen und Aktualisieren. Hier sind die häufigsten Probleme:

Sicherheitsrisiken durch vergessene Updates

Die WordPress Community veröffentlicht ständig Sicherheits Updates für den Core, Plugins und Themes. Verspätete Sicherheits Patches können Websites anfällig für Angriffe machen. Bei mehreren Seiten ist es schwer, alle Releases manuell im Blick zu behalten. Das Risiko: Du übersiehst eine kritische Lücke, sodass Malware eingeschleust werden kann. Aus einem einzigen veralteten Plugin wird schnell ein Angriffspunkt für mehrere Kundenprojekte. Auch unbeachtete Datenbank Updates (z. B. bei WooCommerce) können Funktionen lahmlegen.

Zeitfresser: Manuelles Einloggen und Passwort Chaos

Wenn du pro Website einen eigenen Login benötigst, verbringst du viel Zeit mit dem Wechseln zwischen Browser Tabs. Dazu kommt, dass Rollen und Berechtigungen separat gepflegt werden müssen. Das führt zu Passwort Fatigue: Aus Bequemlichkeit werden schwache Passwörter verwendet oder dieselben Kennwörter recycelt.

Reporting Aufwand und Nachweise für Kund:innen

Kund:innen wollen wissen, wofür sie bezahlen: Welche Updates wurden durchgeführt? Wie schnell lädt die Seite? Wie steht es um die Sicherheit? Ohne zentralisierte Tools wird das Reporting zum Copy and Paste Marathon. Ein gutes Tool erzeugt automatische Wartungsberichte, die sich per White Label branden lassen. Ohne ein solches System musst du Screenshots machen, Excellisten pflegen und manuell PDF‑Berichte erstellen.

Unklare Verantwortlichkeiten im Team

In größeren Teams ist nicht immer klar, wer für welche Seite zuständig ist. Ohne klar definierte Prozesse und Rechtevergaben kann ein:e Kolleg:in unbemerkt eine falsche Version eines Plugins installieren oder unbewusst Änderungen überschreiben. Eine zentrale Verwaltung hilft, Rollen und Berechtigungen konsistent zu vergeben.

Anforderungen von WordPress Agenturen an ein gutes Management Setup

Wenn du mehrere WordPress Seiten verwaltest, brauchst du ein Setup, das dir Arbeit abnimmt, statt zusätzliche Aufgaben schafft. Entscheidend ist, dass du jederzeit den Überblick behältst, Routineaufgaben automatisierst und deine Kund:innen mit klaren Prozessen überzeugst.

Zentrales Dashboard mit Single Sign-on

Egal, ob du fünf oder fünfzig Websites betreust: Eine Übersicht auf einen Blick ist unverzichtbar. Ein zentrales Dashboard spart dir Zeit, reduziert Logins und ermöglicht es, Statusmeldungen zu Performance und Sicherheit sofort zu erkennen.

Automatisierte Updates für Plugins, Themes und Core

Updates gehören zum Alltag. Ein gutes Management Setup aktualisiert WordPress Installationen, Themes und Plugins automatisch, prüft auf mögliche Fehler und minimiert so das Risiko von Ausfällen oder Sicherheitslücken.

Regelmäßige Backups und einfache Wiederherstellung

Backups sind die Versicherung deiner Arbeit. Verlässliche Systeme speichern deine Daten regelmäßig, unabhängig vom Produktionsserver, und bieten dir die Möglichkeit, Websites mit wenigen Klicks wiederherzustellen.

Monitoring und Alerts für Performance, Uptime und Sicherheit

Ein Management Setup sollte laufend überwachen, ob deine Seiten online sind, wie schnell sie laden und ob Sicherheitsrisiken bestehen. Warnmeldungen geben dir die Chance, sofort zu reagieren, bevor Kund:innen ein Problem bemerken.

Professionelles Reporting an Kund:innen

Transparente Berichte stärken das Vertrauen und sparen Zeit. Automatisierte Reports liefern dir und deinen Kund:innen eine klare Übersicht über Updates, Backups, Sicherheitsmaßnahmen und die allgemeine Performance der betreuten Websites.

Tools & Lösungen für das Multisite Management

Die folgenden Abschnitte vergleichen die beliebtesten Tools mit ihren Stärken und Schwächen im Agenturkontext.

ManageWP – der Platzhirsch mit modularen Add‑ons

ManageWP gehört seit 2016 zu GoDaddy und ist eines der bekanntesten Managementtools. Du verknüpfst deine Websites über den Worker Plugin und verwaltest sie über ein zentrales Dashboard. Kernfunktionen wie Updates, Spam Bereinigung und monatliche Cloud Backups sind kostenlos. Erweiterungen wie stündliche Backups, Uptime Monitoring, SEO‑Ranking und WhiteLabel Reports kosten extra.

MainWP – Open Source und individuell anpassbar

MainWP basiert auf einer selbst gehosteten Zentrale. Du installierst das MainWP Dashboard auf einer eigenen WordPress Installation und verknüpfst alle Kundenprojekte über das Child Plugin. MainWP ist Open Source und erlaubt es, nur die Add‑ons zu installieren, die du wirklich brauchst. Es bietet automatische Updates, E‑Mail Benachrichtigungen bei veralteten Plugins, SSL‑Monitoring sowie .htaccess‑Verwaltung.

WP Umbrella – schlankes Dashboard mit klarer Preisstruktur

WP Umbrella ist ein relativ neuer Anbieter (seit 2020) und versteht sich als Alternative zu ManageWP. Es bietet automatische Backups, Update Management, Uptime‑ und Sicherheits‑Monitoring sowie 1‑Klick Login. Besonders interessant: Die Plattform ist vollständig White Label fähig und erstellt Wartungsberichte.

InfiniteWP – bewährtes Tool mit Sicherheitsaltlasten

InfiniteWP richtet sich an Agenturen, Entwickler:innen und Freelancer:innen. Die kostenlose Version bietet 1‑Klick Updates für Core, Themes und Plugins sowie manuelle Backups. Mit der Premium Version kommen Funktionen wie Uptime Monitoring, Client Reports, Zwei‑Faktor Authentifizierung und White Labeling hinzu.

Jetpack Manage – integrierte Verwaltung mit WordPress Power

Jetpack Manage ist ein Produkt von Automattic (dem Unternehmen hinter WordPress) und richtet sich an Agenturen, die auf der WordPress Infrastruktur bleiben wollen. Es bietet ein einziges Dashboard für alle Sites, inklusive Favorisierung und Filterung. Plugins lassen sich in einem Klick aktualisieren. Du erhältst detaillierte Informationen zu Backups, Traffic und Uptime im Dashboard. Jetpack Manage benachrichtigt dich sofort, wenn eine Seite offline ist, und bietet Echtzeit Backups und eine Web Application Firewall. Da Jetpack eng mit WordPress integriert ist, benötigst du für jede Kundenwebsite ein Jetpack Plugin, und einige Funktionen erfordern ein kostenpflichtiges Abo.

Raidboxes: Die spezialisierte Lösungen für Performance & Hosting

Wenn es um WordPress Hosting für Agenturen geht, setzt Raidboxes auf Einfachheit, Geschwindigkeit und Sicherheit.

Das Hosting aus Deutschland kombiniert ein klar strukturiertes Dashboard mit Single Sign-on, sodass du alle Projekte zentral im Blick hast. Automatische Updates für Core, Plugins und Themes, optimierte Server mit bis zu viermal schnelleren Ladezeiten und eine garantierte Uptime von 99,99 Prozent sorgen für Stabilität. Die Daten liegen in europäischen Rechenzentren und sind durch Web Application Firewall, DDoS-Schutz und Exploit Detektor abgesichert.

Agenturen profitieren zudem von dedizierten Staging Umgebungen, hoher Benutzerfreundlichkeit und einem deutschsprachigen Support. Nachhaltigkeit ist ebenfalls Teil des Konzepts, denn für jede Website pflanzt Raidboxes einen Baum.

Für Agenturen bietet sich zudem das Raidboxes Partnerprogramm an. Es umfasst bis zu 240 Tage kostenlose Entwicklungszeit, Provisionen von bis zu 4.500 Euro pro Projekt und Rabatte bis zu 60 Prozent auf eigene Hostingtarife. Du entscheidest flexibel, ob du Websites selbst hostest oder sie an Kund:innen übergibst. Gleichzeitig profitierst du von persönlicher Betreuung sowie einer starken Community mit mehr als 2.000 Partnern.

Raidboxes partner day team

Best Practices für den Agenturalltag

Tools sind nur so gut wie die Prozesse dahinter. Mit den folgenden Best Practices etablierst du effiziente Abläufe und sorgst für zufriedene Kund:innen.

1. Standardisierte Prozesse definieren

Erstelle einen klaren Wartungsplan für alle Sites. Orientiere dich an folgenden Zyklen:

  • Täglich: Prüfe Sicherheits Logs, scanne nach Malware und überwache die Uptime. Nutze automatisierte Benachrichtigungen, damit du nur eingreifen musst, wenn etwas schiefgeht.
  • Wöchentlich: Führe Backups durch, aktualisiere Plugins und Themes und entferne ungenutzte Erweiterungen. Dokumentiere Änderungen kurz im jeweiligen Kundenprojekt.
  • Monatlich: Plane eine vollständige Sicherheits‑ und Performance‑Analyse. Überprüfe Core Updates, führe einen PageSpeed Test durch und erstelle einen kurzen Bericht über Verbesserungen und offene To‑dos.

Lege für jedes dieser Zeitfenster Verantwortliche fest. So stellst du sicher, dass keine Aufgabe untergeht, auch wenn Kolleg:innen im Urlaub sind.

2. Automatisierung konsequent nutzen

Nutze die Automatisierungsfunktionen deiner Tools: Aktiviere automatische Core Updates, richte Bulk Update Jobs für Plugins ein und plane regelmäßige Backups. WP Umbrella führt Updates mit vorherigem Backup durch und warnt bei PHP‑Fehlern. ManageWP und Jetpack Manage bieten 1‑Klick Logins sowie Uptime Alerts. Durch die Automatisierung entlastest du dein Team und reduzierst menschliche Fehler.

3. Klare Rechteverwaltung für Teams und Kund:innen

Verteile Zugriffsrechte nach dem Prinzip „so viel wie nötig, so wenig wie möglich“. Viele Managementtools erlauben es, Rollen für Teammitglieder oder Kund:innen anzulegen und ihnen bestimmte Funktionen freizuschalten. SolidWP betont, dass eine konsistente Rollenvergabe über alle Sites hinweg Sicherheitsrisiken reduziert. Auch Raidboxes ermöglicht es, mehrere Benutzer:innen über das Dashboard zu verwalten.

4. Reporting automatisieren und Kundenbindung stärken

Statt mühsam Excel Dateien zu pflegen, solltest du automatisierte Wartungsberichte generieren. ManageWP, WP Umbrella und InfiniteWP erlauben das Erstellen individuell gebrandeter Reports. Plane, wann die Berichte automatisch per E‑Mail an deine Kund:innen verschickt werden. Nutze die Gelegenheit, um Verbesserungen und zukünftige Maßnahmen zu erläutern – das schafft Transparenz und Vertrauen.

Praxisbeispiel: Updates im Team koordinieren

Nehmen wir an, du betreust 15 WordPress Websites mit fünf Kolleg:innen. Du legst über dein Managementtool ein wöchentliches Update Fenster fest. Jede:r ist in einer Woche im Monat zuständig. Vor dem Update aktiviert das Tool automatisch ein Backup, danach wird die Website kurz geprüft. In einem gemeinsamen Slack Channel wird der Update Status geteilt. So wissen alle, ob ein Update erfolgreich war oder ob eine Site mit einem Problem online gegangen ist. Dieses simple Template senkt die Reaktionszeit enorm und verhindert Doppelarbeit.

Der Schlüssel zu mehr Effizienz bei der Verwaltung mehrerer WordPress Seiten

Mehrere WordPress Seiten zu verwalten, klingt nach Chaos, muss es aber nicht sein. Die Herausforderungen lassen sich mit den richtigen Tools und Prozessen meistern. Ein zentrales Dashboard mit Single Sign‑on, automatisierte Updates, zuverlässige Backups und Monitoring reduzieren den manuellen Aufwand drastisch. White Label Reporting stärkt die Kommunikation mit deinen Kund:innen.

Statt dich ausschließlich auf WordPress Multisite zu konzentrieren, solltest du dir die praktischen Softwarelösungen anschauen, die speziell für Agenturen entwickelt wurden. Ob ManageWP, WP Umbrella, MainWP, InfiniteWP oder Jetpack Manage – alle bieten Vor‑ und Nachteile. Spezialisierte Hosting Partner wie Raidboxes ergänzen diese Softwarelösungen mit hoher Performance, Sicherheit und Support.

Häufig gestellte Fragen zur Verwaltung mehrerer WordPress Webseiten (FAQ)

Welche Tools helfen beim Verwalten mehrerer WordPress Seiten?

Beliebte Verwaltungstools wie ManageWP, MainWP oder WP Umbrella bieten zentrale Dashboards, automatisierte Plugin Updates, Backups und User Management. Damit wird die Verwaltung mehrerer WordPress Websites ein Kinderspiel und die Benutzererfahrung für Administrator:innen deutlich verbessert.

Wie kann man das Reporting für WordPress Kunden automatisieren?

Mit Tools wie CMS Commander oder WP Remote lassen sich individuelle Reportings erstellen. Diese Verwaltungstools bündeln Updates, Sicherheit und Performance in übersichtlichen Kategorien. So erhalten Kund:innen professionelle Nachrichten über Plugin Updates, Theme Updates und Wachstum ihrer Websites.

Lohnt sich die Investition in ein Multi Site Management Tool?

Ja, denn die Vorteile liegen klar auf der Hand: automatisierte Updates, einfache Netzwerk Einrichtung, weniger manueller Aufwand und bessere Sicherheit. Gerade für Agenturen mit vielen Domains spart ein zentrales Dashboard enorme Ressourcen und verbessert die Benutzererfahrung.

Wie kann man mehrere WordPress Websites gleichzeitig verwalten?

Mehrere Websites verwaltest du am effizientesten mit einem zentralen Dashboard. Dort steuerst du Plugins, Backups und Sicherheit über ein gemeinsames Netzwerk. Mit einem guten Sicherheits Plugin und klarer Anleitung wird die Verwaltung deutlich einfacher und spart wertvolle Zeit.