Die Suche nach einem kostenlosen WordPress Theme gleicht im Jahr 2026 oft einem digitalen Hindernislauf. Das Verzeichnis auf WordPress.org platzt aus allen Nähten, doch hinter den hübschen Vorschaubildern lauern oft langsame Ladezeiten, Code-Altlasten oder „Gratis-Versionen“, die so stark beschnitten sind, dass sie ohne teures Pro-Upgrade kaum nutzbar sind.
Doch es gibt sie noch: Die echten Juwelen, die dir für 0 € ein Design und eine Performance bieten, für die man früher tief in die Tasche greifen musste. Wir haben uns durch den Theme-Dschungel geschlagen und die nach unserer Erfahrung 9 besten kostenlosen Themes ausgewählt, die deine Website schnell und stabil halten – bei voller Ausrichtung auf moderne Standards.
Das beste kostenlose WordPress Theme 2026 – Das Wichtigste in Kürze
Unsere Testergebnisse zeigen: Es gibt nicht das eine Theme für alle, aber klare Sieger je nach Einsatzgebiet. Unsere Top-Empfehlungen auf einen Blick:
- Der Preis-Leistungs-Sieger: Blocksy bietet den größten Funktionsumfang (inkl. Sticky Header und lokalem Google Fonts Hosting), für den du woanders bezahlen musst.
- Für Einsteiger & Eilige: Astra ist die sicherste Wahl mit der größten Auswahl an fertigen Starter-Templates.
- Für Speed-Fanatiker & Devs: GeneratePress liefert den saubersten Code und die beste Performance, erfordert aber mehr manuelle Design-Arbeit.
- Die Zukunft (Block-Editor): Ollie ist das aktuell beste Theme, wenn du konsequent auf das neue Full Site Editing (FSE) von WordPress setzen willst.
- Für Online-Shops: Botiga ist spezialisiert auf WooCommerce und bietet gratis Features, die bei anderen Themes in die Pro-Version fallen.
- Für Blogs & Magazine: Ashe ist die Design-Abkürzung – mit wenig Aufwand sieht deine Seite sofort aus wie ein modernes Magazin.
Die 19 besten WordPress Themes 2026: Guide für Agenturen
Du planst ein großes Agentur-Projekt und brauchst erweiterte Premium-Features? Du bist auch bereit, dafür Geld auszugeben? In unserem Profi Guide für Agenturen Die 19 besten WordPress Themes 2026 haben wir die aus unserer Sicht besten Themes aufgelistet und getestet.
So haben wir getestet: Der Raidboxes „Free-Value“ Index
Ein Theme kann technisch noch so brillant sein – wenn du für jede kleine Farbanpassung die Kreditkarte zücken musst, ist es kein gutes „kostenloses“ Theme. Deshalb haben wir für unsere Bewertung den tatsächlichen Nutzwert ohne Kosten in den Mittelpunkt gestellt.
Wir haben jedes Theme in fünf Kategorien auf einer Skala von 1 bis 10 bewertet:
- Free-Value (Doppelt gewichtet): Dies ist unsere wichtigste Metrik. Wir prüfen: Wie viel „Pro“ steckt wirklich in der Gratis-Version? Bekommst du Features wie einen Header-Builder, Sticky-Menüs oder globale Styles geschenkt, oder landest du nach fünf Minuten vor einer Paywall?
- Performance & Core Web Vitals: Als Hoster wissen wir: Geschwindigkeit ist alles. Wir haben die Themes auf sauberen Code, geringe Dateigrößen und die Optimierung für Googles Core Web Vitals geprüft.
- Zukunftssicherheit (FSE & Gutenberg): WordPress entwickelt sich rasant Richtung Full Site Editing (FSE). Wir bewerten, wie gut das Theme auf den Block-Editor vorbereitet ist und ob es auch in zwei Jahren noch dem technischen Standard entspricht. Hier haben wir auch mit einfließen lassen, wie stark dich ein Theme an sich bindet (Lock-In-Effekt). Themes, die strikt auf WordPress-Standards (Gutenberg & FSE) setzen, ermöglichen dir einen späteren Wechsel ohne großen Aufwand. Je mehr Spezial-Features ein Theme nutzt, desto höher ist das Risiko, beim Wechsel Teile des Layouts neu bauen zu müssen.
- Einsteigerfreundlichkeit: Nicht jeder ist ein Developer. Wir schauen uns an, wie intuitiv das Setup ist und wie schnell man vom frischen WordPress zu einer vorzeigbaren Website kommt.
- Community & kostenloser Support: Was passiert, wenn es hakt? Wir haben die Qualität der Dokumentation, die Aktivität in Foren und die Verfügbarkeit von Tutorials (YouTube, Blogs) analysiert.
Neben den Features und Schwächen der Themes haben wir auch die Handhabung im Backend, die mobile Responsiveness, die Kompatibilität mit Gutenberg, Page Buildern und Full Site Editing (FSE) sowie einen eventuellen Lock-In-Effekt getestet.
Unser Gesamtranking
| Rang | Theme | Punkte | Free-Value (x2) | Performance | Zukunftssicherheit | Einsteigerfreundlichkeit | Support |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Blocksy | 54 | 10/10 | 9/10 | 9/10 | 8/10 | 8/10 |
| 2 | Astra | 53 | 8/10 | 8/10 | 9/10 | 10/10 | 10/10 |
| 3 | Kadence | 52 | 9/10 | 9/10 | 9/10 | 8/10 | 8/10 |
| 4 | Ollie | 49 | 8/10 | 10/10 | 9/10 | 7/10 | 7/10 |
| 5 | Botiga | 47 | 8/10 | 8/10 | 8/10 | 8/10 | 7/10 |
| 6 | Neve | 47 | 7/10 | 9/10 | 8/10 | 9/10 | 7/10 |
| 7 | Twenty Twenty-Five | 47 | 7/10 | 10/10 | 10/10 | 4/10 | 9/10 |
| 8 | Ashe | 45 | 8/10 | 7/10 | 6/10 | 10/10 | 6/10 |
| 9 | GeneratePress | 43 | 4/10 | 10/10 | 9/10 | 6/10 | 10/10 |
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Die Allrounder: Flexibilität ohne Grenzen
Diese Themes sind die Schweizer Taschenmesser unter den Vorlagen. Dank ihrer enormen Flexibilität und einer Fülle an Einstellungsmöglichkeiten eignen sie sich für nahezu jedes Vorhaben – von der schlichten Portfolio-Seite bis hin zum komplexen Business-Auftritt.
Blocksy – Der Feature-König
Unser Testsieger unter den kostenlosen Themes ist Blocksy. Der ausschlaggebende Grund dafür sind die Features, die man hier geschenkt bekommt: Pro-Funktionen, für die man bei der Konkurrenz fast immer das Portemonnaie öffnen muss.

Mit seiner modernen React-Oberfläche setzt Blocksy neue Maßstäbe in Sachen Benutzererfahrung. Es ist die perfekte Wahl für alle, die ein hochmodernes Design wollen, ohne auf die intuitive Bedienung des klassischen WordPress-Customizers zu verzichten.
Link zur Blocksy Website | Blocksy auf WordPress.org
Installationen: 300.000+
Bewertung auf WordPress.org: 5/5 Sterne
- Das Besondere: Die Benutzeroberfläche des Customizers basiert auf modernsten Web-Technologien (React) – das Arbeiten an den Einstellungen fühlt sich dadurch flüssiger und intuitiver an als bei jedem anderen Theme. Ein echtes Highlight: Blocksy bietet einen voll funktionsfähigen Sticky Header komplett kostenlos an.
- Features der Free Version: Innovativer Header- & Footer-Builder (Drag & Drop), fünf verschiedene Archiv-Layouts für Blog-Beiträge, granulare Typografie-Optionen, globale Farbpaletten und ein integrierter Dark-Mode-Support.
- Schwächen: Die schiere Fülle an Einstellmöglichkeiten kann absolute WordPress-Neulinge in der ersten Stunde etwas überfordern. Man braucht einen Moment, um die Logik der vielen Menüs zu durchdringen.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Ideal für ambitionierte Einsteiger, Blogger und Agenturen, die ohne CSS-Kenntnisse individuelle Designs erstellen wollen. Man muss kein Profi sein, sollte aber die Bereitschaft mitbringen, sich ca. 20–30 Minuten intensiv mit den Customizer-Optionen zu beschäftigen.
- Design-Effizienz: Extrem hoch. Dank der hochwertigen Starter Sites (fertige Demoseiten) ist man innerhalb von Minuten mit einem professionellen Look am Start, der nach teurem Webdesign aussieht.
- Performance & Mobile Responsiveness: Weltklasse-Niveau. Blocksy nutzt Code-Splitting und lädt nur das JavaScript, das auf der aktuellen Seite wirklich benötigt wird. Die mobilen Anpassungsmöglichkeiten sind vorbildlich: Fast jede Einstellung kann separat für Desktop, Tablet und Smartphone optimiert werden.
- DSGVO-Check: Ein riesiger Pluspunkt für den europäischen Markt! Blocksy erlaubt es dir, Google Fonts mit nur einem Klick lokal auf deinem Server zu hosten – direkt in der Gratis-Version. Das spart rechtliche Sorgen und ein zusätzliches Plugin.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Blocksy wurde mit Blick auf den Block-Editor entwickelt; die Einbindung von Gutenberg-Patterns ist nahtlos. Es harmoniert perfekt mit gängigen Page Buildern wie Elementor, macht diese aber durch seine eigene Stärke oft überflüssig. Als hybrides Theme nutzt es den klassischen Customizer, setzt im Content-Bereich aber voll auf moderne Blöcke.
- Lock-In-Effekt: Gering. Die Trennung von Design und Inhalt ist vorbildlich. Ein Wechsel ist inhaltlich problemlos. Lediglich die speziellen Einstellungen im React-basierten Customizer (wie die erweiterten Header-Optionen) gehen beim Wechsel zu einem anderen Theme-Anbieter verloren.
- Gratis Support: Eine sehr lebendige Online-Community und eine exzellente Dokumentation bieten schnelle Hilfe zur Selbsthilfe.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Ab 69$ / Jahr. Das Pro-Upgrade lohnt sich vor allem für Profis wegen der Content Blocks (Hooks) und erweiterten WooCommerce-Features.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 10/10 | Unschlagbar: Features wie Sticky Header & lokale Fonts gibt es sonst fast nie gratis. |
| Performance | 9/10 | Sehr schnell durch modernes Code-Splitting, nur knapp hinter extremen Leichtgewichten wie GeneratePress. |
| Zukunftssicherheit | 9/10 | Sehr gute Gutenberg-Integration, auch wenn es kein Full-FSE-Theme ist. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 8/10 | Sehr intuitive UI, aber man braucht etwas Zeit, um alle Optionen zu sichten. |
| Community & Support | 8/10 | Starke Community-Basis und Top-Dokumentation sorgen für schnelle Hilfe zur Selbsthilfe. |
| Gesamt | 54/60 | Platz 1 in unserem Ranking – Die kostenlosen Features machen Blocksy zum Testsieger. |
Astra – Die sichere Bank
Astra ist der VW Golf unter den WordPress-Themes: Es gibt schnellere oder modernere Themes, aber Astra funktioniert einfach immer und überall. Es ist die ideale Wahl für alle, die eine bewährte Lösung suchen.

Nicht ohne Grund gehört Astra zu den populärsten Drittanbieter-Themes überhaupt. Wer keine Lust auf Experimente hat und Wert auf maximale Kompatibilität mit fast jedem Plugin am Markt legt, wird mit Astra glücklich sein.
Link zur Astra Website | Astra auf WordPress.org
Installationen: 1.000.000+
Bewertung auf WordPress.org: 4,9/5 Sterne
- Das Besondere: Die schiere Masse an Ressourcen und Vorlagen. Astra war das erste Nicht-Standard-Theme, das die Marke von einer Million Installationen knackte. Das bedeutet: Egal vor welcher Herausforderung du stehst – es gibt garantiert schon ein YouTube-Tutorial, einen Blogartikel oder ein Plugin, das genau dieses Problem für Astra gelöst hat.
- Features der Free Version: Zugriff auf eine riesige Bibliothek an kostenlosen Starter-Templates, sehr gute WooCommerce-Integration und ein extrem leichtgewichtiger Code-Kern.
- Schwächen: In der kostenlosen Version wirkt der Customizer mittlerweile etwas „leergeräumt“ im Vergleich zu Blocksy oder Kadence. Man merkt an vielen Stellen den Drang zum Upsell auf die Pro-Version.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Absolut einsteigerfreundlich. Wer noch nie eine Website gebaut hat und ein schnelles Ergebnis sehen will, ist hier am besten aufgehoben.
- Design-Effizienz: Extrem gut. Durch die „Starter Templates“ importierst du ein fertiges Design, tauschst Texte und Bilder aus – und die Seite ist fertig. Schneller geht es kaum.
- Performance & Mobile Responsiveness: Sehr gut. Astra wiegt im Frontend weniger als 50 KB. Die mobile Darstellung ist solide, bietet in der Gratis-Version aber weniger Feinjustierung als Blocksy.
- DSGVO-Check: Gut. Auch Astra unterstützt das lokale Hosting von Google Fonts, um Abmahnungen zu vermeiden.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Astra wurde durch Page Builder wie Elementor groß, bietet aber mit dem Plugin Spectra mittlerweile auch eine erstklassige Gutenberg-Erfahrung. Es ist die stabilste Basis für fast jede Builder-Kombination.
- Lock-In-Effekt: Gering. Astra hält sich strikt an WordPress-Standards. Deine Inhalte bleiben beim Wechsel voll erhalten. Da der Header und Footer jedoch über den Astra-eigenen Builder erstellt werden, müssen diese Bereiche bei einem Theme-Wechsel (wie bei fast allen klassischen Themes) neu konfiguriert werden.
- Gratis Support: Die Community ist gigantisch. Hilfe findest du an jeder Ecke im Netz.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Das Pro-Upgrade (ab 69$ / Jahr) ist preislich attraktiv und schaltet massiv viele Optionen im Customizer frei.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 8/10 | Gute Basis, aber viele Komfort-Funktionen fehlen in der Gratis-Version. |
| Performance | 8/10 | Sehr schnell, verliert aber Punkte, wenn man zu viele schwere Templates lädt. |
| Zukunftssicherheit | 9/10 | Stabil und modernisiert, aber nicht ganz so progressiv wie reine Block-Themes. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 10/10 | Perfekt für Neulinge. Einfacher kann man nicht starten. |
| Community & Support | 10/10 | Die Community ist gigantisch. Wer hier keine Hilfe findet, findet sie nirgendwo. |
| Gesamt | 53/60 | Platz 2 – weniger Free-Value, dafür in anderen Bereichen Top. |
Kadence – Der Präzisions-Allrounder
Kadence ist für uns das insgesamt beste WordPress Theme 2026 (inkl. Pro-Varianten). Auch in der kostenlosen Version macht es eine hervorragende Figur und überzeugt durch seine logische Struktur und eine durchdachte Architektur.

Kadence ist der perfekte Tipp für alle, denen Astra zu gewöhnlich und Blocksy zu verspielt ist. Ein technisch durchdachtes Theme, das vor allem durch seine logische Struktur und Ladegeschwindigkeit überzeugt.
Link zur Kadence Website | Kadence auf WordPress.org
Installationen: 500.000+
Bewertung auf WordPress.org: 4,9/5 Sterne
- Das Besondere: Im Zusammenspiel mit den hauseigenen Kadence Blocks (Plugin) bildet Kadence ein Ökosystem, das einen klassischen Page Builder fast vollständig ersetzt – und das bereits in der kostenlosen Version. Besonders hervorzuheben ist die intelligente Handhabung von Farben und Kontrasten.
- Features der Free Version: Hervorragender Drag-and-Drop Header- & Footer-Builder, globale Farbpaletten (ändere eine Farbe, und die gesamte Seite passt sich an), Breadcrumb-Generator und ein sehr präzises System für Typografie-Einstellungen.
- Schwächen: In der Gratis-Version sind einige attraktive Design-Optionen, wie transparente Header oder spezielle On-Scroll-Animationen, für die Pro-Version reserviert.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Ideal für Anwender, die eine saubere, professionelle Website bauen wollen und keine Lust auf überladene Themes haben. Auch Einsteiger finden sich schnell zurecht.
- Design-Effizienz: Sehr hoch. Die verfügbaren Starter-Templates sind ästhetisch auf einem extrem hohen Niveau und lassen sich mit wenigen Klicks vollständig importieren.
- Performance & Mobile Responsiveness: Exzellent. Kadence lädt nur das CSS, das auf der jeweiligen Seite wirklich benötigt wird. Die mobilen Anpassungsmöglichkeiten im Customizer sind vorbildlich und intuitiv.
- DSGVO-Check: Vorbildlich. Google Fonts lassen sich mit einem einzigen Klick lokal hosten – kein Zusatz-Plugin notwendig.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Ein klarer Gutenberg-First-Ansatz. Es ist ein hybrides Theme, das perfekt mit dem Standard-Editor harmoniert, aber auch klaglos mit Elementor oder Beaver Builder zusammenarbeitet.
- Lock-In-Effekt: Gering bis moderat. Das Theme selbst ist sehr standardnah. Ein leichter Lock-In entsteht nur, wenn du die speziellen Kadence Blocks massiv für komplexe Layouts nutzt. Da diese aber als eigenständiges Plugin funktionieren, bleibt dein Design oft sogar dann erhalten, wenn du das Theme wechselst, das Plugin aber aktiv lässt.
- Gratis Support: Es gibt eine sehr gute Dokumentation und eine schnell wachsende Community.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Das Pro-Upgrade (ab 69$ / Jahr) bietet mächtige Werkzeuge für Agenturen (z. B. Cloud-Bibliotheken).
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 9/10 | Fast auf Augenhöhe mit Blocksy, hält aber ein paar mehr Design-Gimmicks zurück. |
| Performance | 9/10 | Top-Werte durch intelligentes Laden von Ressourcen (Conditional Loading). |
| Zukunftssicherheit | 9/10 | Hervorragende Gutenberg-Optimierung; eines der modernsten Hybrid-Themes. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 8/10 | Sehr logisch aufgebaut, auch wenn man sich kurz in das System einarbeiten muss. |
| Community & Support | 8/10 | Sehr gute Foren und eine loyale Nutzerschaft, die gerne hilft. |
| Gesamt | 52/60 | Platz 3 – Mehr Free-Value als Astra, aber in anderen Bereichen leicht dahinter. |
Die Performance-Künstler: Maximale Geschwindigkeit
Diese Kategorie ist für alle, die keine Kompromisse bei der Ladezeit eingehen wollen. Hier geht es nicht um glitzernde Animationen, sondern um einen extrem schlanken Code-Kern, der deine Website (und Google) glücklich macht. Ideal für alle, die eine blitzschnelle Basis suchen und bereit sind, für das Design eventuell selbst Hand anzulegen.
Neve – Der Mobil-Profi
Neve verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie GeneratePress, ist aber in der kostenlosen Version deutlich spendabler. Es wurde mit einem Mobile First-Gedanken entwickelt und ist ideal für alle, die eine schnelle Seite ohne viel Ballast wollen.

Neve ist die perfekte Mitte für alle, denen GeneratePress zu nackt und Astra zu groß ist. Es ist leichtgewichtig, modern und bietet bereits gratis einen sehr guten Header-Builder.
Link zur Neve Website | Neve auf WordPress.org
Installationen: 200.000+
Bewertung auf WordPress.org: 4,7/5 Sterne
- Das Besondere: Neve ist extrem auf Geschwindigkeit optimiert, bietet aber im Gegensatz zu GeneratePress eine beachtliche Anzahl an kostenlosen Starter-Sites an. Es unterstützt zudem nativ AMP (Accelerated Mobile Pages), was es besonders für News-Seiten interessant macht.
- Features der Free Version: Drag-and-Drop Header- & Footer-Builder, sehr gute Auswahl an Starter-Templates, globale Farbpaletten und volle Kontrolle über das Layout.
- Schwächen: Die wirklich spannenden Features (wie die WooCommerce-Boosts oder spezielle Blog-Layouts) sind erst in der Pro-Version enthalten.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Einsteiger und Blogger, die Wert auf mobiles Tempo legen. Es ist sehr einfach zu bedienen und erfordert keine Vorkenntnisse.
- Design-Effizienz: Hoch. Dank der mitgelieferten Cloud-Templates lässt sich sehr schnell eine professionelle Seite aufsetzen.
- Performance & Mobile Responsiveness: Hervorragend. Neve ist eines der wenigen klassischen Themes, das ohne jQuery auskommt. Die mobile Optimierung ist Kern des Themes.
- DSGVO-Check: Gut. Bietet Optionen zum lokalen Hosting von Schriften und ist insgesamt sehr schlank gehalten.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Sehr gut. Neve funktioniert mit allen gängigen Page Buildern, ist aber besonders auf den Block-Editor optimiert.
- Lock-In-Effekt: Gering. Es nutzt Standard-WordPress-Mechanismen, was einen Wechsel einfach macht.
- Gratis Support: Solide Dokumentation und Foren-Support, allerdings nicht ganz so persönlich und tiefgehend wie bei GeneratePress.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Ab 139$ / Jahr (Rabatt im ersten Jahr). Schaltet unter anderem den „Elementor Booster“ und erweiterte Layout-Optionen frei.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 7/10 | Solider Umfang, deutlich mehr Design-Optionen als bei GeneratePress. |
| Performance | 9/10 | Sehr schnell und leichtgewichtig, ideal für mobile User. |
| Zukunftssicherheit | 8/10 | Modern und aktiv gepflegt, setzt auf aktuelle Standards. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 9/10 | Sehr einfach zu konfigurieren, toller Onboarding-Prozess. |
| Community & Support | 7/10 | Gute Hilfe verfügbar, aber die Community ist kleiner als bei anderen Themes (Astra). |
| Gesamt | 47/60 | Platz 6 – Ein toller Kompromiss aus Speed und Komfort. |
GeneratePress – Die schlanke Code-Basis
GeneratePress gilt als technisches Vorbild für schlanken und effizienten Code. Es bietet Entwicklern und performance-orientierten Nutzern ein minimalistisches Fundament, um Webseiten ohne unnötigen Ballast aufzubauen.

Die Architektur des Themes ist konsequent auf Stabilität und schnelle Ladezeiten ausgelegt. Wer sich für die kostenlose Version entscheidet, sollte jedoch beachten, dass der visuelle Design-Komfort hier eingeschränkt ist und viele optische Anpassungen manuelle Arbeit erfordern.
Link zur GeneratePress Website | GeneratePress auf WordPress.org
Installationen: 500.000+
Bewertung auf WordPress.org: 5/5 Sterne
- Das Besondere: Der Code ist so optimiert, dass die Standard-Installation kleiner als 10 KB ist. Es gibt keine Abhängigkeiten (wie jQuery), was GeneratePress zu einem der schnellsten Themes der Welt macht. Der Support im eigenen Forum ist zudem extrem gut.
- Features der Free Version: Volle Kontrolle über das Layout (Container-Breiten, Sidebars), sehr performante Basis und volle Kompatibilität mit allen Plugins.
- Schwächen: Die Gratis-Version ist stark beschnitten. Du kannst fast keine Farben oder Schriftarten im Customizer ändern und hast keinen Zugriff auf die Site Library (Fertig-Designs). Ohne CSS-Kenntnisse sieht die Seite anfangs sehr schlicht aus.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Fortgeschrittene und Minimalisten. Wer weiß, wie man ein wenig CSS nutzt oder wem das Standard-Design reicht, bekommt hier eine Rakete. Einsteiger werden ohne die Pro-Version oft frustriert sein.
- Design-Effizienz: Gering (in der Free-Version). Man muss viel manuell einstellen, um einen modernen Look zu erzielen, da es in der kostenlosen Variante keine Starter-Templates gibt.
- Performance & Mobile Responsiveness: 10/10. Besser geht es kaum. Es ist für Core Web Vitals perfektioniert. Mobil lädt es extrem schnell.
- DSGVO-Check: Sehr gut. Da das Theme von Haus aus kaum externe Ressourcen lädt, ist es sehr datenschutzfreundlich. Google Fonts müssen aber manuell lokal eingebunden werden (oder über ein Plugin).
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Perfekt. GeneratePress arbeitet Hand in Hand mit dem Block-Editor (besonders mit dem hauseigenen Plugin GenerateBlocks). Es ist kein FSE-Theme, sondern ein klassisches Theme in Perfektion.
- Lock-In-Effekt: Nahe Null. Das Theme ist so nah am WordPress-Standard, dass ein Wechsel zu einem anderen Theme technisch völlig problemlos verläuft.
- Gratis Support: Das öffentliche Forum ist eine Goldgrube. Selbst kostenlose Nutzer finden hier oft Antworten vom Entwickler höchstpersönlich.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Ab 59$ / Jahr. Erst mit GP Premium wird das Theme zum Allrounder, da es dann das mächtige Elements-System und alle Design-Optionen freischaltet.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 4/10 | Sehr wenig Funktionen gratis. Man wird fast zum Pro-Kauf „gezwungen“. |
| Performance | 10/10 | Bestwert. Weniger Code geht kaum. |
| Zukunftssicherheit | 9/10 | Absolut solider Code, wird uns noch viele Jahre begleiten. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 6/10 | Ohne visuelle Regler für Farben/Schriften für Anfänger mühsam. |
| Community & Support | 10/10 | Der Support ist einer der besten in der WordPress-Welt. |
| Gesamt | 43/60 | Platz 9 – Technisch top, als Gratis-Produkt jedoch sehr limitiert. |
Die Pioniere: Full Site Editing & Block-Themes
Diese Kategorie markiert den größten technologischen Wandel in der Geschichte von WordPress. Während klassische Themes auf den „Customizer“ setzen, verschmelzen bei den Pionieren Design und Inhalt vollständig im Block-Editor (Full Site Editing).
Wer diese Themes nutzt, baut seine gesamte Website – vom Header bis zum Footer – rein visuell mit Blöcken. Das erfordert ein Umdenken, bietet aber eine technische Reinheit und Performance, die früher undenkbar war.
Ollie – Der FSE-Wegbereiter
Ollie ist das Paradebeispiel dafür, wie ein modernes Block-Theme aussehen muss. Es nimmt die oft komplexen Werkzeuge des Full Site Editing und verpackt sie in eine Benutzeroberfläche, die sich intuitiv anfühlt.

Ollie beweist, dass man für eine Profi-Website keinen schweren Page Builder mehr braucht. Es ist das ideale Theme für alle, die den Sprung in die neue WordPress-Ära wagen wollen, ohne sich dabei allein gelassen zu fühlen.
Link zur Ollie Website | Ollie auf WordPress.org
Installationen: 4.000+
Bewertung auf WordPress.org: 5/5 Sterne
- Das Besondere: Das Herzstück von Ollie ist der einzigartige Onboarding-Wizard. Er führt dich nach der Installation Schritt für Schritt durch das Setup – ein Feature, das man bei nativen Block-Themes sonst schmerzlich vermisst. Zudem bietet Ollie eine extrem ästhetische Bibliothek an Patterns (Design-Vorlagen), die den Seitenaufbau massiv beschleunigen.
- Features der Free Version: Vollständiger Zugriff auf das Full Site Editing, ein cleveres System für globale Stile, dutzende professionell gestaltete Block-Patterns und ein exzellentes Dashboard für die Theme-Verwaltung.
- Schwächen: Als reines Block-Theme setzt es zwingend voraus, dass man sich mit dem neuen Site Editor von WordPress anfreunden möchte. Klassische Plugins, die tief in den alten Customizer eingreifen, funktionieren hier nicht.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Ideal für moderne Creator, Agenturen und Nutzer, die eine „cleane“ Website ohne Altlasten wollen. Vorkenntnisse im Block-Editor sind hilfreich, aber dank des Wizards findet man sich auch als Neuling schneller zurecht als bei anderen FSE-Themes.
- Design-Effizienz: Hoch. Man baut keine Seiten mehr von Grund auf, sondern arrangiert die mitgelieferten Patterns. Das Ergebnis sieht sofort nach modernem High-End-Design aus.
- Performance & Mobile Responsiveness: 10/10. Da Ollie fast ohne eigenes CSS oder JavaScript auskommt und nur die WordPress-Kernfunktionen nutzt, ist die Performance am absoluten Limit des Machbaren. Mobil ist es durch die Block-Struktur nativ perfekt optimiert.
- DSGVO-Check: Vorbildlich. Keine externen Aufrufe, volle Kontrolle über lokale Ressourcen.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Es ist zu 100 % für FSE und Gutenberg gebaut. Die Nutzung von Page Buildern wie Elementor wäre hier fast kontraproduktiv, da Ollie genau deren Job übernimmt – nur schneller und schlanker.
- Lock-In-Effekt: Nahe Null. Da Ollie fast ausschließlich auf WordPress-Standard-Blöcken basiert, kannst du theoretisch jederzeit zu einem anderen Block-Theme (wie Twenty Twenty-Five) wechseln, ohne dass dein Layout komplett in sich zusammenbricht.
- Gratis Support: Sehr gut. Es gibt eine wachsende Community und sehr hilfreiche Video-Tutorials direkt vom Entwickler.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Ollie Pro (ab 89 $ / Jahr) bietet eine Cloud-Library mit hunderten weiteren Patterns und fertigen Seiten-Layouts sowie Prioritäts-Support.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 8/10 | Sehr großzügig, vor allem durch den Wizard und die hochwertigen Patterns. |
| Performance | 10/10 | Technisch am Limit – lädt fast so schnell wie eine statische HTML-Seite. |
| Zukunftssicherheit | 9/10 | Konsequente Umsetzung von Full Site Editing – moderner geht es nicht. Einziger Schwachpunk: Die Community und das Team hinter dem Theme ist recht klein, was in der Zukunft zu Entwicklungs-Stagnation führen könnte. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 7/10 | Dank Wizard der beste Einstieg in FSE, aber der Site Editor bleibt eine Lernkurve. |
| Community & Support | 7/10 | Kleinere, aber sehr engagierte Community. Gute Video-Tutorials. |
| Gesamt | 49/60 | Platz 4 – Die beste Wahl für den Einstieg in die moderne Block-Welt. |
Twenty Twenty-Five (TT5) – Das offizielle Standard-Theme
Das offizielle Standard-Theme von WordPress für das Jahr 2025/2026 zeigt, wohin die Reise geht. Es ist kein klassisches Produkt mit Marketing-Budget, sondern die technische Referenz-Implementierung von WordPress selbst.

Twenty Twenty-Five ist komplett kostenlos, Open Source und dient als Spielwiese für alles, was WordPress technisch leisten kann. Wer ein absolut werbefreies und minimalistisches Fundament sucht, ist hier richtig.
Twenty Twenty-Five auf WordPress.org
Installationen: 1.000.000+
Bewertung auf WordPress.org: 4,2/5 Sterne
- Das Besondere: Es gibt keine Pro-Version und keine Paywalls. Du bekommst 100 % des Funktionsumfangs geschenkt. Besonders beeindruckend sind die vielen mitgelieferten Style-Variationen (Farben und Typografie), mit denen du das gesamte Erscheinungsbild deiner Seite mit einem Klick radikal ändern kannst.
- Features der Free Version: Volle FSE-Power, über 70 professionelle Block-Patterns, 16 verschiedene Stil-Variationen und eine extrem hohe Barrierefreiheit (Accessibility).
- Schwächen: Die Einsteigerfreundlichkeit ist die Achillesferse. Es gibt keinen Setup-Wizard und keine geführte Tour. Wer WordPress installiert und TT5 aktiviert, steht vor einer leeren Leinwand und muss wissen, wie der Site Editor funktioniert.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Puristen, Entwickler und mutige Einsteiger, die WordPress „nackt“ und ohne kommerzielle Drittanbieter-Einflüsse erleben wollen. Gute Kenntnisse im Umgang mit Blöcken sind hier fast zwingend erforderlich.
- Design-Effizienz: Mittel. Die Patterns sind toll, aber man muss sie sich mühsam selbst zusammensuchen und platzieren.
- Performance & Mobile Responsiveness: 10/10. Es ist die Referenz für Geschwindigkeit. Schlanker kann man ein Theme nicht bauen.
- DSGVO-Check: 10/10. Als offizielles Theme von WordPress.org ist es absolut minimalistisch bei externen Datenflüssen und lädt standardmäßig nichts von Drittservern.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Die native Heimat von Gutenberg. Full Site Editing in Reinform. Page Builder können genutzt werden, wirken auf diesem schlanken Gerüst aber oft wie ein Fremdkörper.
- Lock-In-Effekt: Null. Es gibt keinen geringeren Lock-In-Effekt als beim Standard-Theme.
- Gratis Support: Riesig. Da es das Standard-Theme ist, gibt es tausende Tutorials, Foreneinträge und Dokumentationen im Netz.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Nicht vorhanden. Alles ist und bleibt kostenlos.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 7/10 | Alles ist gratis, aber es gibt keine Komfort-Tools oder exklusiven Features. |
| Performance | 10/10 | Schneller geht es nicht; die technische Referenz für WordPress 2026. |
| Zukunftssicherheit | 10/10 | Da es von WordPress selbst kommt, ist maximale Kompatibilität garantiert. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 4/10 | Keine Führung, kein Wizard – für Neulinge anfangs sehr verwirrend. |
| Community & Support | 9/10 | Gigantische Community. Hilfe findet man sehr schnell. |
| Gesamt | 47/60 | Platz 7 – Die technische Benchmark, aber eine Hürde für Neulinge. |
Die Spezialisten: Maßgeschneidert für Nischen
Diese Themes sind keine Alleskönner. Sie wurden für spezifische Anwendungsfälle entwickelt – etwa für den E-Commerce oder klassische Magazine. Ihr Vorteil: Du musst weniger Zeit in das Design investieren, da die wichtigsten Layout-Elemente für diese Nischen bereits fest verbaut sind.
Botiga – Der WooCommerce-Spezialist
Botiga konzentriert sich fast ausschließlich auf Online-Shops. Während Allrounder wie Astra E-Commerce oft nur als „Zusatzfunktion“ behandeln, ist bei Botiga die gesamte Struktur auf den Verkauf von Produkten ausgelegt.

Das Theme verzichtet auf unnötigen Ballast und liefert stattdessen ein sauberes, minimalistisches Store-Design. Wer einen schnellen Shop aufbauen will, ohne erst stundenlang Verkaufsseiten gestalten zu müssen, findet hier eine solide Basis.
Link zur Botiga Website | Botiga auf WordPress.org
Installationen: 10.000+
Bewertung auf WordPress.org: 4,9/5 Sterne
- Das Besondere: Botiga bietet in der kostenlosen Version Funktionen an, die bei anderen Themes oft nur in der Pro-Variante enthalten sind – etwa eine Produkt-Schnellansicht (Quick View) oder verschiedene Layouts für die Produktlisten.
- Features der Free Version: Drei verschiedene Galerie-Styles für Produktseiten, ein Mini-Warenkorb im Header und grundlegende Anpassungsmöglichkeiten für Produktkarten.
- Schwächen: Abseits von Online-Shops ist das Theme eher eingeschränkt. Wer eine reine Business-Seite oder einen Portfolio-Auftritt plant, findet bei den Allroundern mehr Flexibilität.
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Shop-Betreiber, die mit WooCommerce starten. Die Bedienung ist logisch und erfordert keine besonderen technischen Vorkenntnisse.
- Design-Effizienz: Hoch für E-Commerce. Das Design wirkt durch die klaren Linien und viel Weißraum modern und professionell.
- Performance & Mobile Responsiveness: Gut. Das Theme ist schlank programmiert und lädt auch auf Mobilgeräten zügig. Die Produktansichten sind für die Touch-Bedienung optimiert.
- DSGVO-Check: Solide. Es gibt keine auffälligen externen Verbindungen, die gegen die DSGVO verstoßen; Schriften lassen sich anpassen.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Arbeitet gut mit dem Block-Editor zusammen, ist aber ein klassisches Customizer-Theme. Die Integration in WooCommerce ist tiefgreifend und stabil.
- Lock-In-Effekt: Moderat. Deine Produktdaten bleiben bei einem Wechsel natürlich erhalten, aber die speziellen Shop-Layouts und die Warenkorb-Logik sind fest an Botiga gebunden.
- Gratis Support: Die Dokumentation ist verständlich. Bei speziellen Problemen ist man jedoch eher auf das offizielle Support-Forum angewiesen, da die Community kleiner ist als bei den Marktführern.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Ab 79$ / Jahr. Schaltet Funktionen wie Sticky Add to Cart oder Wunschlisten-Features frei.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 8/10 | Gute Gratis-Features für Shops, die anderswo oft Geld kosten. |
| Performance | 8/10 | Ordentliche Ladezeiten, auch bei vielen Produktbildern. |
| Zukunftssicherheit | 8/10 | Wird aktiv gepflegt und folgt gängigen E-Commerce-Standards. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 8/10 | Klarer Fokus macht die Einrichtung für Shop-Anfänger einfach. |
| Community & Support | 7/10 | Ausreichend Hilfe vorhanden, aber weniger Ressourcen als bei Allroundern. |
| Gesamt | 47/60 | Platz 5 – Die beste Wahl für kleine bis mittlere Online-Shops. |
WooCommerce Hosting
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Ashe – Das fertige Magazin-Design
Ashe richtet sich an Blogger und Betreiber von Online-Magazinen. Im Gegensatz zu den Allroundern ist hier das Layout nicht „leer“, sondern bringt einen fertigen Editorial-Look mit, der an klassische Lifestyle-Magazine erinnert.

Das Theme ist eine Lösung für alle, die keine Lust auf Design-Experimente haben. Es liefert eine feste Struktur, die vor allem durch Bilder und Typografie lebt. Wer das typische Magazin-Layout sucht, kann hier sofort loslegen.
Link zur Ashe Website | Ashe auf WordPress.org
Installationen: 30.000+
Bewertung auf WordPress.org: 4,9/5 Sterne
- Das Besondere: Ashe enthält bereits in der Gratis-Version einen funktionsfähigen Featured Slider für die Startseite sowie Promo-Boxen, mit denen man wichtige Kategorien oder Werbebanner visuell hervorheben kann.
- Features der Free Version: Mehrspaltiges Blog-Layout, Slider-Funktion, Unterstützung für das Logo im Header und vorgefertigte Widgets für soziale Netzwerke.
- Schwächen: Das Design ist sehr festgelegt. Wer grundlegende Änderungen am Layout vornehmen möchte, stößt im Customizer schnell an Grenzen. Zudem basiert es auf einer älteren technischen Struktur (PHP-lastiger).
- Für wen geeignet & Vorkenntnisse: Einsteiger im Bereich Lifestyle, Food, Fashion oder Travel. Es sind keinerlei Design-Kenntnisse nötig, da das Theme vorgibt, wo welcher Inhalt hinkommt.
- Design-Effizienz: Sehr hoch. Nach dem Import sieht die Seite fast fertig aus – man muss lediglich die eigenen Texte und Bilder einfügen.
- Performance & Mobile Responsiveness: Durchschnittlich. Durch den Slider und die vielen Bilder-Widgets kann die Ladezeit leiden, wenn man die Bilder nicht vorab optimiert. Mobil ist es funktional, wirkt aber weniger modern als Blocksy oder Neve.
- DSGVO-Check: Akzeptabel. Es müssen eventuell manuelle Anpassungen vorgenommen werden (z. B. bei den Schriften), da das Theme nicht so konsequent Privacy-First entwickelt wurde wie modernere Alternativen.
- Kompatibilität (Gutenberg, FSE, Page Builder): Funktioniert mit dem Block-Editor, nutzt aber dessen Potenzial kaum aus. Es ist ein klassisches PHP-Theme der alten Schule.
- Lock-In-Effekt: Hoch. Da viele Funktionen (wie der Slider) fest in das Theme einprogrammiert sind, gehen diese beim Wechsel zu einem anderen Theme verloren und müssen mühsam durch Plugins ersetzt werden.
- Gratis Support: Es gibt eine Basis-Dokumentation, aber die Community ist eher passiv. Hilfe findet man primär im Support-Forum des Entwicklers.
- Günstigstes Pro-Upgrade: Ab 29$ (Einmalzahlung). Ein günstiger Einstieg, um mehr Layout-Optionen und Support zu erhalten.
| Kategorie | Punkte | Erklärung |
|---|---|---|
| Free-Value (x2) | 8/10 | Viel Design für 0 €, inklusive Slider und Promo-Boxen. |
| Performance | 7/10 | Solide, braucht aber gute Bild-Optimierung, um schnell zu bleiben. |
| Zukunftssicherheit | 6/10 | Es werden regelmäßig Updates veröffentlicht. Basiert auf älterer Technik; weniger Fokus auf moderne Block-Standards. Ein späterer Theme-Wechsel ist durch fest verbaute Funktionen mühsam. |
| Einsteigerfreundlichkeit | 10/10 | Installieren und fertig – einfacher kann man kein Magazin starten. |
| Community & Support | 6/10 | Weniger Tutorials und Ressourcen im Vergleich zur Konkurrenz. |
| Gesamt | 45/60 | Platz 8 – Die Abkürzung für Blogger mit Fokus auf Design. |
Managed WordPress Hosting
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Entscheidungshilfe: Welches kostenlose Theme ist das richtige für mich?
Die Wahl des „besten“ Themes hängt weniger von der Punktzahl ab, sondern von deinem Projekt und deinem technischen Vorwissen. Finde dich in einer der folgenden Kategorien wieder:
- „Ich möchte maximale Funktionen, ohne einen Cent auszugeben“
Wenn dein Budget bei null Euro liegt, du aber trotzdem Features wie einen Sticky Header, lokales Font-Hosting und ein individuelles Design suchst, ist die Auswahl klein.
Empfehlung: Blocksy. Es bietet aktuell das großzügigste Paket an Funktionen in der Gratis-Version.
Alternative: Kadence. Ähnlich stark, mit einem etwas technischeren Fokus auf die hauseigenen Blöcke. - „Geschwindigkeit steht für mich über allem“
Du baust eine Seite für Google-Rankings, legst Wert auf perfekte Core Web Vitals und verzichtest dafür gerne auf grafische Spielereien oder einen visuellen Header-Builder.
Empfehlung: GeneratePress. Unschlagbar im Code-Minimalismus, erfordert aber (in der Gratis-Version) manuelle Anpassungen.
Alternative: Neve. Fast so schnell, aber deutlich komfortabler bei der Einrichtung. - „Ich bin WordPress-Anfänger und möchte schnell Ergebnisse“
Du willst dich nicht stundenlang in Menüs einarbeiten, sondern suchst ein Design, das nach der Installation fertig aussieht und funktioniert.
Empfehlung: Astra. Die schiere Menge an Starter-Templates und die riesige Community machen den Einstieg so sicher wie bei keinem anderen Theme.
Alternative: Ashe. Wenn du ein klassisches Blog- oder Magazin-Design suchst, ist das die schnellste „Abkürzung“. - „Ich will die Zukunft von WordPress (Full Site Editing) nutzen“
Du möchtest dich nicht mehr mit dem alten „Customizer“ herumschlagen, sondern deine gesamte Seite konsistent mit Blöcken im Site Editor bauen.
Empfehlung: Ollie. Es ist das aktuell benutzerfreundlichste Block-Theme und bietet einen hilfreichen Setup-Assistenten.
Alternative: Twenty Twenty-Five. Die pure, offizielle Referenz von WordPress – komplett werbefrei, aber mit einer steileren Lernkurve. - „Mein Fokus liegt auf E-Commerce (WooCommerce)“
Du planst einen Online-Shop und suchst eine Vorlage, die Produkte ansprechend präsentiert, ohne die Ladezeit durch unnötige Plugins in die Knie zu zwingen.
Empfehlung: Botiga. Die spezialisierten Shop-Layouts sparen dir viel Zeit bei der Gestaltung der Produktseiten.
Tipp: Unabhängig von deiner Wahl solltest du ein neues Theme niemals direkt auf deiner Live-Website testen. Nutze eine Staging-Umgebung, um zu prüfen, ob deine bestehenden Inhalte und Plugins mit der neuen Vorlage harmonieren.
Alle hier genannten Themes findest du im Themeverzeichnis von WordPress.org. Du kannst sie alle kostenlos herunterladen und in Ruhe auf deiner Seite ausprobieren. Dabei solltest du dich nicht zu sehr von den Beschreibungstexten der Themes beeindrucken lassen, da fast alle Themes ähnliche Phrasen verwenden. Teste die Performance lieber, statt dich auf ein „light-weight“ zu verlassen. Schau dir die Seite auf allen Geräten an, statt auf ein „responsive“ zu vertrauen. Und probiere die von dir genutzten Plugins mit den Themes aus, um sicherzustellen, dass dich hier keine Überraschungen erwarten.
Das beste WordPress Theme wählen
Wenn es um das richtige WordPress Theme geht, hast du die Qual der Wahl. In unserem Beitrag 8 Tipps für das richtige WordPress Theme geben wir dir einige Hinweise und Tricks an die Hand, die dich bei der Suche unterstützen.
Häufige Fragen (FAQ) zu den besten kostenlosen WordPress Themes
Wo finde ich gute kostenlose Themes für meine Website?
Im WordPress Theme Verzeichnis auf WordPress.org findest du sehr viele kostenlose Themes. Auch alle in diesem Beitrag vorgestellten Themes sind dort gelistet.
Wie verdienen die Entwickler Geld, wenn das Theme kostenlos ist?
Die meisten Anbieter nutzen das „Freemium“-Modell. Das Basis-Theme ist kostenlos und dient als Marketing-Werkzeug. Geld wird durch den Verkauf von Pro-Lizenzen verdient, die erweiterten Support, mehr Starter-Templates oder spezielle Funktionen für Agenturen und Online-Shops bieten.
Kann ich ein kostenloses Theme später einfach auf die Pro-Version upgraden?
Bei fast allen Themes in unserer Liste (wie Blocksy, Astra oder Kadence) funktioniert das Upgrade nahtlos. Du installierst in der Regel ein zusätzliches Pro-Plugin, das die gesperrten Funktionen in deinem bestehenden Customizer freischaltet. Deine bisherigen Einstellungen bleiben dabei erhalten. Eine Ausnahme ist Twenty Twenty-Five, da es hier schlicht keine Pro-Version gibt.
Verliere ich meine Inhalte, wenn ich das Theme wechsle?
Nein. Deine Texte, Bilder und Kommentare sind in der WordPress-Datenbank gespeichert und nicht im Theme selbst. Was du jedoch verlierst, sind die Design-Einstellungen: Header-Layouts, gewählte Farben, Widgets und spezielle Customizer-Konfigurationen müssen beim neuen Theme frisch eingestellt werden. Tipp: Erstelle vor jedem Wechsel ein Backup und teste das neue Theme idealerweise in einer Staging-Umgebung.
Sind kostenlose Themes langsamer als kostenpflichtige?
Oft ist das Gegenteil der Fall. Da kostenlose Themes weniger Funktionen enthalten (keine komplexen Slider, weniger Skripte), sind sie häufig sogar schneller als überladene Premium-Themes. Der Geschwindigkeitsunterschied entsteht meist erst dann, wenn man die fehlenden Funktionen durch viele schwere Plugins ersetzt.
Was ist wichtiger für die Performance: Das Theme oder der Hoster?
Es ist ein Zusammenspiel. Ein schnelles Theme auf einem langsamen Server wird niemals Bestwerte erreichen – und ein High-End-Hoster wie Raidboxes kann ein völlig überladenes, schlecht programmiertes Theme nur bedingt „retten“.
Benötige ich 2026 noch einen Page Builder wie Elementor?
Das kommt auf deine Ansprüche an. Mit modernen Themes wie Ollie oder Blocksy und den passenden Block-Erweiterungen (z. B. Spectra oder Kadence Blocks) lassen sich heute fast alle Layouts direkt im WordPress-Editor umsetzen. Page Builder sind oft nur noch für sehr komplexe, hochgradig animierte Landingpages notwendig – für normale Business-Seiten reicht der Standard-Editor meist völlig aus.
Was ist der Unterschied zwischen einem „klassischen“ Theme und einem „Block-Theme“ (FSE)?
Klassische Themes (z. B. Astra, Neve) steuerst du über den Customizer. Das Design des Headers und Footers ist durch das Theme weitgehend vorgegeben. Block-Themes (z. B. Ollie, TT5) nutzen das Full Site Editing (FSE). Hier baust du die gesamte Seite – inklusive Menüs und Fußzeilen – ausschließlich mit Blöcken. Das bietet mehr Freiheit, erfordert aber eine gewisse Einarbeitungszeit in den Site Editor.
Warum ist der „DSGVO-Check“ bei Themes so wichtig?
In der EU (besonders in Deutschland) ist das Einbetten von Google Fonts über externe Google-Server ohne explizite Einwilligung rechtlich problematisch. Viele Themes laden diese Schriften standardmäßig von Google-Servern. Themes wie Blocksy oder Kadence, die das lokale Hosting mit einem Klick erlauben, ersparen dir technische Bastelarbeit und rechtliche Risiken.
Sind kostenlose Themes ein Sicherheitsrisiko?
Solange du dein Theme direkt aus dem offiziellen Verzeichnis von WordPress.org oder von den Webseiten namhafter Entwickler (wie den in unserer Liste genannten) beziehst, ist das Risiko minimal. Diese Themes durchlaufen strenge Prüfprozesse. Warnung: Vermeide sogenannte „Nulled“-Themes (Premium-Themes, die auf Drittseiten kostenlos angeboten werden). Diese enthalten fast immer Schadcode und Hintertüren, die deine gesamte Website und deine Kundendaten gefährden.
Beeinflusst das Theme mein Google-Ranking (SEO)?
Ja, allerdings primär indirekt über die Technik. Google bewertet die Core Web Vitals (Ladezeit, Stabilität des Layouts). Ein „schweres“ Theme mit schlechtem Code sorgt für schlechtere Werte und kann dein Ranking drücken. Zudem achten moderne Themes wie GeneratePress oder Astra auf eine korrekte HTML-Struktur (H1-H6 Tags, semantischer Code), was Suchmaschinen hilft, deine Inhalte besser zu verstehen.
Wie steht es um die Barrierefreiheit (Accessibility)?
Seit Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) für viele Unternehmen verpflichtend. Ein Theme sollte daher Tastatur-Navigation unterstützen und für Screenreader optimiert sein. Das offizielle Theme Twenty Twenty-Five setzt hier den Goldstandard. Auch Blocksy und GeneratePress liefern sehr gute Grundlagen, während man bei älteren oder sehr verspielten Themes (wie teils bei Ashe) oft manuell nachbessern muss.
Deine Fragen zu WordPress Gutenberg Themes
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