Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

9 Min.
Zuletzt aktualisiert am

In der heutigen Zeit gibt es kaum eine bessere Möglichkeit, mit seinem Wissen und seiner Erfahrung online Geld zu verdienen, als mit dem Erstellen und Verkaufen von Onlinekursen oder Tutorials. Sven Scheuerle stellt dir heute seine top fünf WordPress-Plugins vor, mit denen du einen eigenen Onlinekurs erstellen kannst.

Um einen eigenen Kursbereich aufzubauen, steht dir in WordPress eine Vielzahl von nützlichen LMS-Plugins zur Auswahl. Mit Hilfe dieser kannst du im Handumdrehen Kursinhalte jeder Art erstellen und deiner Zielgruppe zugänglich machen. Was hinter dem Wort “LMS” steckt und welche WordPress-Plugins du nutzen kannst, erkläre ich dir jetzt. 

Achtung: Plugin-Update notwendig

Am 30. April berichtet unter anderem Threadpost über Sicherheitslücken in den LMS-Plugins LearnPress, LearnDash und LifterLMS. Diese Sicherheitsmängel wurden bereits behoben. Wenn du also eines dieser Plugins nutzt, solltest du es schnellstmöglich auf die aktuellste Version updaten!

Was ist überhaupt ein LMS-Plugin? 

Das Kürzel “LMS” steht im Allgemeinen für das Wort “Lernmanagementsystem”, beziehungsweise “Learning Management System” im Englischen. Es handelt sich hierbei also um ein System bzw. eine Unterrichtsumgebung, welche für die Bereitstellung von Lernmaterialien konzipiert wurde.

Die sogenannten LMS-Plugins bieten dir genau solch eine Unterrichtsumgebung, in der du deine Kursinhalte für deine Nutzer erstellen und – bei Bedarf hinter einer Bezahlschranke – zur Verfügung stellen kannst. Neben einzelnen Kursen und Lektionen, bieten dir die diese Plugins weitere Funktionen wie zum Beispiel Umfragen, Quizze, Foren, Zertifikate, Tests und vieles mehr. 

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Nach diesen Funktionen solltest du Ausschau halten

Es gibt zahlreiche gute und umfangreiche LMS-Plugins auf dem Markt. Da kann es schwer fallen, sich für das richtige Lernmanagementsystem zu entscheiden. In der nachfolgenden Aufstellung möchte ich dir deshalb einmal die Funktionen vorstellen, welche Plugins dieser Art in der Regel mitbringen – beziehungsweise je nach deinen Anforderungen mitbringen sollten:

  • Kurserstellung:
    Das A und O eines LMS-Plugins muss natürlich eine einfache Kurserstellung sein. Neben einem benutzerfreundlichen Editor, sollte das Plugin dir die Möglichkeit bieten, auch Videos oder auch PDF-Dateien hochzuladen. 
  • Tests / Aufgaben:
    Mit den Tests bzw. Aufgaben, kannst du das Wissen deiner Nutzer nach jedem Kurs oder jeder Lektion abfragen. So kannst du zum Beispiel sicherstellen, dass deine Inhalte für jeden Kursteilnehmer verständlich sind.
  • Quiz / Umfragen:
    Mit einer Quiz-Funktion kannst du auf einfache Weise Quize innerhalb deiner Kurse einbinden. Damit kannst du deine Kurse für deine Teilnehmer auflockern und Spaß erzeugen. Mit Hilfe von Umfragen kannst du deine Teilnehmer unter anderem nach dem Beenden des Kurses um eine Bewertung bitten. Zudem kannst du Umfragen natürlich auch jederzeit zwischendurch einbauen.
  • E-Mail-Benachrichtigungen:
    Jedes moderne LMS-Plugin sollte über eine Funktion für automatische E-Mail-Benachrichtigungen verfügen (alle vorgestellten Plugins tun dies). Denn damit werden Kursteilnehmer über ihre Anmeldung zum Kurs informiert, erhalten bei Bedarf entsprechende Zugangsdaten oder werden regelmäßig über ihre Fortschritte informiert.
  • Zertifikate:
    Mit Zertifikaten kannst du deine Teilnehmer auszeichnen, sobald diese deinen Kurs erfolgreich abgeschlossen haben.
  • Add-ons:
    Add-ons oder Erweiterungen bietet dir die Möglichkeit, bei Bedarf den Funktionsumfang deines LMS-Plugins zu erweitern. Schaue also vorher genau, ob entsprechende Add-ons zu Verfügung stehen und ob diese kostenpflichtig sind.
  • Kurse verkaufen:
    Wenn du einen Kurs erstellst, möchtest du diesen sicher auch verkaufen und damit Geld verdienen. Deshalb solltest du bei der Auswahl eines LMS-Plugin darauf achten, dass du entsprechende Zahlungsanbieter anbinden kannst, um Kauftransaktionen durchzuführen (alle vorgestellten Plugins bieten diese Möglichkeit).

WordPress LMS-Plugins im Vergleich

Damit du einen schnellen Überblick über die verschiedenen LMS-Plugins für WordPress erhältst, habe ich insgesamt fünf dieser Lernmanagementsysteme für dich verglichen und stelle diese nachfolgend genauer vor. 

LearnPress

WordPress LMS-Plugin "LearnPress"

LearnPress zählt zu den beliebtesten kostenlosen WordPress LMS-Plugins auf dem Markt. Es ist ein umfassendes und funktionsreiches Lernmanagementsystem, mit dem Kurse, Lektionen, Tests und vieles mehr erstellt werden kann. Die zur Verfügung stehende Export- und Importfunktion ermöglicht es dir, einzelne Kurse zu exportieren und bei Bedarf in andere Projekte zu importieren.

Sollten dir die Funktionen in der kostenlosen Variante von LearnPress nicht ausreichen, stehen dir zahlreiche kostenpflichtige Add-ons zur Auswahl. So zum Beispiel für eine die Erstellung von Zertifikaten, Umfragen oder Quizfragen. 

Besonders interessant ist das WooCommerce-Addon, denn damit können Transaktionen direkt über die Zahlungsmethoden deines WooCommcere-Kontos abgewickelt werden. Darüber hinaus stellt dir LearnPress ein WordPress-Frontendeditor zur Verfügung, mit welchem du deine Kursseiten direkt im Frontend bearbeiten kannst. 

Damit du mit deinem Kurs auch Geld verdienen kannst, ist in der kostenlosen Variante von LearnPress bereits Paypal integriert. Um weitere Zahlungsmethoden wie zum Beispiel Stripe oder Kreditkarte nutzen können, ist ebenfalls ein kostenpflichtiges Add-on notwendig.

Wenn du einen ersten Einblick in das LMS-Plugin erhalten möchtest, schaue dir am besten das nachfolgende Video des Anbieters an, in dem du sehen kannst, wie das Plugin sowohl im Backend als auch im Frontend aussieht.

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Hauptfunktionen im Überblick: 

  • Kurse erstellen
  • Lektionen
  • Tests
  • Fragen
  • Kurse verkaufen
Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

In den Plugin-Einstellungen von LearnPress kannst du Einstellungen für die Kursseiten sowie natürlich einzelne Lektionen festlegen. Du bestimmst hier, was auf den Profilen angezeigt wird und richtest hier deine Zahlungsmethode sowie deine automatisierten E-Mails ein.

LearnDash

WordPress LMS-Plugin "LearnDash"

Das LMS-Plugin LearnDash eignet sich optimal für UnternehmerInnen, Universitäten sowie Ausbildungsorganisationen, welche ihre Onlinekurse über das Internet verkaufen wollen. Mit Hilfe des Plugins können professionelle Trainings durchgeführt sowie die Fortschritte einzelner Teilnehmer nachvollzogen werden. 

Darüber hinaus bietet LearnDash noch eine Reihe von Zusatzfunktionen wie zum Beispiel den Fokusmodus. Dieser hilft den Teilnehmern dabei, die Kurs-Lektionen noch konzentrierter und ohne Ablenkungen durcharbeiten. Außerdem lässt sich LearnDash wunderbar mit dem Forum-Plugin bbPress oder Membership-Plugins wie MemberPress integrieren.

Für die Erstellung einzelner Kurse sowie einzelner Lektionen steht dir außerdem ein Drag-and-Drop Editor zur Verfügung. Für einzelne Kursgruppen kannst du sogar Foren erstellen, über die sich Teilnehmer miteinander austauschen können.

Um eine Vorstellung davon zu bekommen, wie ein fertiger Kurs in LearnDash aussehen kann, schau dir am besten das Demo-Video des Anbieters an:

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Kurse können von Teilnehmern einzeln oder als Abonnent gekauft werden. Zu den zur Verfügung stehenden Zahlungsmethoden zählen unter anderem Paypal, Stripe und auch 2Checkout. 

Hauptfunktionen im Überblick: 

  • Kurse erstellen
  • Lektionen
  • Tests
  • Quiz
  • Fragen
  • Foren
  • Kurse verkaufen

LearnDash ist kostenpflichtig und steht in insgesamt drei Lizenzen für dich bereit. Dabei unterscheiden sich die Lizenzen lediglich in der Seitenanzahl. Der Funktionsumfang ist in allen Paketen der gleiche.  

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs
  1. BASIC: 1 Seiten-Lizenz, unlimitierte Kurse, unlimitierte Nutzer, Zertifikate / Auszeichnungen
  2. PLUS PACKAGE: 10 Seiten-Lizenz, unlimitierte Kurse, unlimitierte Nutzer, Zertifikate / Auszeichnungen
  3. PRO PACKAGE: 25 Seiten-Lizenz, unlimitierte Kurse, unlimitierte Nutzer, Zertifikate / Auszeichnungen

Sensei

WordPress LMS-Plugin "Sensei"

Bei Sensei handelt es sich um ein sehr einfaches und kostenloses LMS-Plugin aus dem Hause Automattic, dem Unternehmen hinter WordPress.com, das unter anderem auch für WooCommerce und viele weitere WordPress-Plugins bekannt ist.   

Das Sensei-Plugin bietet alle wichtigen Funktionen, die du für die Erstellung eines Onlinekurses inklusive Lektionen benötigst. Zu einigen Zusatzfunktionen zählt ein Fragenbereich im Backend sowie die Erstellung von Quizzen.

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

Sensei bietet dir außerdem noch einige Erweiterungen an, unter anderem für die Verwaltung von Mitgliedschaften einzelner Teilnehmer oder auch das Erstellen von Zertifikaten. Damit du deinen Kurs im Anschluss auch kostenpflichtig verkaufen kannst, hast du die Möglichkeit WooCommerce zu integrieren. 

Zudem lässt sich Sensei kinderleicht in jedem WordPress-Theme nutzen. Empfohlen werden vom Anbieter vor allem Themes wie Divi, Generate-Press oder auch Flatsome

Im nachfolgenden Beispiel siehst du außerdem, wie Sensei im Frontend aussieht, sobald du innerhalb von WordPress eine Kursseite mit entsprechenden Lektionen erstellt hast. 

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

Hauptfunktionen im Überblick: 

  • Kurse erstellen
  • Lektionen
  • Quiz
  • Fragen
  • Kurse verkaufen
Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

Innerhalb der Einstellungen des Sensei-Plugins kannst du deine Seiten für deine von dir erstellten Lektionen sowie die Einstellungen für die Nutzerprofile und E-Mail Benachrichtigungen festlegen.

LifterLMS

WordPress LMS-Plugin "LifterLMS"

LifterLMS ist eine All-in-One-Lösung für Lernmanagementsysteme, welche sich optimal für Kurse und Schulungen eignet. Onlinekurse und Lektionen können einfach und unkompliziert erstellt werden. Hierfür steht dir ein flexibler Kurs-Builder mit Drag-and-Drop Funktion zur Verfügung. Einzelne Kurse können mit diesem LMS-Plugin einfach exportiert und bei Bedarf in andere Projekte importiert werden. 

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

Außerdem kannst du mit diesem Plugin individuelle Mitgliederbereiche erstellen. Das bedeutet, Kursinhalte sind nur für bestimmte Nutzer sichtbar. Auch verfügt das LMS-Plugin über ein eigenes Affiliate-Programm, mit denen deine Partner deine Kurse bewerben können. 

LifterLMS bietet dir darüber hinaus eine Vielzahl von zusätzlichen Add-ons. So kannst du unter anderem WooCommerce nutzen, um deine Zahlungstransaktionen abzuwickeln. Auch die Einbindung von MailChimp für den Mailversandt oder WPForms für die Erstellung von Formularen ist möglich. Darüber hinaus kannst du mit LifterLMS natürlich auch Zertifikate, Coupons und vieles mehr umsetzen. 

Im nachfolgenden Bild ist schön zu erkennen, wie eine Kursseite im Frontend für deine Kursteilnehmer aussehen könnte. 

Die Hauptfunktionen im Überblick:

  • Kurse erstellen
  • Lektionen
  • Fragen
  • Quiz
  • Forum
  • Kurse verkaufen 
  • Affiliate-Programm
Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs

Im WordPress-Backend kannst du selbstverständlich verschiedene Einstellungen vornehmen. So unter anderem deine Kursseiten und E-Mail Benachrichtigungen festlegen sowie Mitgliedschaften, Accounts und Integrationen verwalten. 

Das LifterLMS-Plugin ist kostenpflichtig und kann in drei unterschiedlichen Lizenzen genutzt werden. Die Lizenzen unterscheiden sich zum einen in der Anzahl der nutzbaren Seiten, dem Support sowie der Anzahl der zur Verfügung stehenden Add-ons. 

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs
  1. Individual Add-Ons: 1 Seiten-Lizenz, Standard-Support, Individuelle Add-ons
  2. Universe Bundle: 5 Seiten-Lizenz, Priority-Support, ausgewählte Add-ons (Design, ECommerce, Marketing, Form) inklusive
  3. Infinity Bundle: Unlimitierte Seiten-Lizenz: Priority-Support, alle zur Verfügung stehenden Add-ons inklusive

Teachable

Lernmanagementsystem "Teachable"

Bei Teachable handelt es sich nicht um ein klassisches LMS-Plugin. Dennoch möchte ich dir diese All-in-One-Plattform für die Erstellung und das Verkaufen von Kursen in diesem Vergleich mit vorstellen. Denn Teachable zählt zu einem der meistgenutzten Anbieter, wenn es darum geht, Wissen und Erfahrung online zur Verfügung zu stellen und zu verkaufen. 

Für die Kurserstellung steht für dich ein Pagebuilder mit Drag-and-Drop Funktion bereit. Kursunterlagen können zudem ganz einfach per PDF, über Dropbox, Google Drive oder OneDrive hochgeladen werden. Ebenso bietet dir Teachable die Möglichkeit Quizze, Tests oder Zertifikate für deine Kursteilnehmer zu erstellen. 

Weiterhin bietet die All-in-One-Plattform ein integriertes E-Mail-Marketing-System sowie auch ein Affiliate-Programm, welches du als Tutor für dich nutzen kannst. Mit eigenen Coupons kannst du deine Kurse zudem bewerben. Als Zahlungsmethoden stehen dir Paypal, Stripe, Visa und auch Mastercard zur Verfügung. 

Der Unterschied zu den bereits vorgestellten LMS-Plugins liegt darin, dass Teachable nicht “direkt” als Plugin in WordPress installiert werden kann. Alle Kursinhalte werden auf der Plattform selbst gehostet und für Nutzer bereitgestellt. Hierzu kannst du zwischen einer kostenlosen Domain wählen oder auch eine eigene Domain nutzen. 

Du hast jedoch natürlich die Möglichkeit, deine Kurs-URL von Teachable via Subdomain in deine WordPress gehostete Website zu integrieren bzw. diese dorthin umzuleiten. Eine direkte Einbindung in WordPress ist leider möglich. 

Möchtest du dir mal eine Beispielseite ansehen, welche mit Teachable erstellt wurde? Dann empfehle ich dir die Kursseite von Jessica Spraque. Hier siehst du ganz gut, wie professionell sich mit Teachable eine solche Seite umsetzen lässt. 

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs
Quelle: https://jessicasprague.teachable.com/

Im nachfolgenden YouTube-Tutorial von Chris Winter siehst du zudem detailliert, wie Teachable im Backend aufgebaut ist, welche Funktionen es gibt und wie einfach du dort einen Kurs bzw. Lektionen anlegen kannst. 

YouTube

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Hauptfunktionen im Überblick: 

  • Kurse erstellen
  • Lektionen
  • Tests
  • Fragen
  • Quiz
  • Kurse verkaufen
  • Affiliate Programm
  • Coupons

Teachable bietet dir insgesamt drei verschiedene Preismodelle an. Die einzelnen Pakete unterscheiden sich unter anderem in der Transaktionsgebühr, den Nutzerzugängen, dem Support sowie in weiteren individuellen Anpassungsmöglichkeiten wie zum Beispiel der Coupons, Zertifikate und vieles mehr. 

Die 5 besten WordPress LMS-Plugins: So erstellst du einen eigenen Onlinekurs
  1. Basic: Unlimitierte Kursteilnehmer, 5 % Transaktionsgebühr, 2 Admin-Nutzer, Produkt-Support
  2. Professional: Unlimitierte Kursteilnehmer, 0 % Transaktionsgebühr, 5 Admin-Nutzer,  Priority Produkt-Support
  3. Business: Unlimitierte Kursteilnehmer, 0 % Transaktionsgebühr, 20 Admin-Nutzer, Priority Produkt-Support

LMS-Plugins: Funktionsvergleich

LearnPressLearnDashSenseiLifterLMSTeachable
Kurs erstellen
Lektionen
Testsnein
Kurse verkaufenNur mit kostenpfl. WooCommerce
Erweiterung
Zertifikate/ Abzeichenkostenpflichtigneinkostenpflichtig
Quizfragenkostenpflichtigkostenpflichtig
Theme unabhängigkein Plugin
Add-onskostenpflichtigfree & kostenpflichtigfree & kostenpflichtigkostenpflichtig
Preiskostenlo159 – 329$kostenlos99 – 999$39 – 299§ (mtl.)
29 – 249$ (jährlich)

Fazit

LMS-Plugins bieten dir eine tolle und einfache Möglichkeit, schnell und unkompliziert Kursinhalte zu erstellen und damit online Geld verdienen zu können. 

Für deinen Start mit einem LMS-Plugin empfehle ich dir ganz klar ein kostenloses Plugin wie Sensei. Denn wie oben schon kurz erwähnt, beschränkt sich Sensei wirklich “nur” auf die wichtigsten Funktionen zur Kurserstellung. Der einzige Nachteil, möchtest deine Kurse mit Sensei verkaufen, musst du hier leider die kostenpflichtige WooCommerce-Erweiterung nutzen, welche aber auch nicht die Welt kostet. 

Wenn du bereits Erfahrung mit LMS-Plugins hast oder deine Kursseiten von Anfang sehr professionell aufziehen möchtest, kann ich dir ein LMS-Plugin wie LearnDash empfehlen. Dieses ist zwar kostenpflichtig, jedoch bietet es dir alles, was du für eine professionelle Kursseite benötigst. Auch bietet sich dieses kostenpflichtige Plugin immer dann an, wenn deine Kurse von einer großen Community in Anspruch genommen werden. Sprich, du hunderte oder tausende Nutzer erwartest. 

Bist du kein WordPress-Nutzer oder möchtest deine Kurse außerhalb von WordPress erstellen und hosten, dann empfehle ich dir ganz klar Teachable. Mit Teachable erhältst du ein mega umfangreiches und sehr professionelles LMS-System, welches du komplett unabhängig von anderen Diensten nutzen kannst. 

Deine Fragen zu LMS-Plugins

Welche Fragen an Sven bzw. zu LMS-Plugins hast du? Nutze gerne die Kommentarfunktion. Du willst über neue Beiträge zum Thema WordPress, Online Marketing und Co. informiert werden? Dann folge uns auf TwitterFacebook oder über unseren Newsletter.

Sven Scheuerle - Selbstständiger Freelancer und Affiliate-Marketer aus Leidenschaft, ist bereits seit vielen Jahren im Online-Marketing aktiv. Außerdem ist er Blogger und berichtet auf seinem Blog BLOGGiraffe.de, regelmäßig über die Selbstständigkeit im Online-Business und gibt seinen Lesern Tipps & Tricks.

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Kommentare zu diesem Artikel

Simone Beez
Simone Beez

Danke für diesen Überblick.
Etwas schade finde ich, dass hier nur die großen amerikanischen Anbieter genannt werden, die zudem auch sehr frickelig in der Einrichtung und Verbindung sind.
Und nicht immer DSGVO konform. Gerade bei teachable wird das immer wieder diskutiert.
Ein weiterer Blick lohnt sich m.E.n auf fastgecko. Ein Plugin made in Austria und sehr einfach einzurichten.
Verbindungsmöglichkeiten zu PayPal, Stripe und digistore24.
Und wenn externe Anbieter für die Kurserstellung vorgestellt werden, warum wird dann nicht coachy für den deutschsprachigen Raum erwähnt?
Die meisten Content Creators sind keine WordPress Profis und wünschen sich vielleicht einfache Lösungen für die Umsetzung ihrer Kurse.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung nach einer sehr langen Recherche-Reise (die ich mir mit Eurem Artikel sicherlich gespart hätte ;-D)

A
Alexander Klein

Moin! Sven, welches kostenlose SEO Plugin würden Sie empfehlen, auf der WordPress Website zu installieren?

LG,
Alexander

Sven
Sven

Hallo Simone,

vielen Dank für dein Kommentar.

Ich gebe dir da natürlich teilweise recht ;-). Ich habe mich in diesem Artikel auf die größten und beliebtesten Plugins / Plattformen beschränkt. Sonst hätte man noch zahlreiche weitere Anbieter vorstellen können.

Es ist natürlich auch alles Geschmackssache. Aber mit denen im Artikel vorgestellten Tools sollte man auch als Anfänger sehr gut zurecht kommen.

VG

A
Andreas

Vielen Dank für den ausführlichen Artikel! Die genannten Plugins würde ich auch zu den 5 besten LMPS Plugins zählen. Allerdings nur, wenn man seine Kurs im englischsprachigen Raum vertreiben möchte.

Einige Aspekte über die ich bei eigenen Erfahrungen mit den LMS Plugins und auch Teachable gestolpert bin würde ich gerne ebenfalls teilen.

Denn dies sind Aspekte (Nachteile), über die man eigentlich nirgendwo liest. Die einem aber schnell Kopfschmerzen verursachen können. Und: Viel mehr Arbeit machen als ursprünglich geplant.

1. Deutsche Übersetzungen: Die vorgestellten Plugins sind allesamt englischsprachig. Das bedeutet, dass man als User nur teilweise deutschsprachige Übersetzungen zur Verfügung hat. Für einige Plugins (z.b Learndash) gibt es zwar komplette deutsche Übersetzungen zu kaufen. Für die muss man dann aber eben nochmal extra zahlen (ca. 50€ bei Digistore24).

Warum das wichtig ist?

Das Thema Übersetzung dreht sich nicht nur um die Übersetzung im Backend für den Webmaster. Der ist dabei häufig das geringste Problem.

Denn: Die Plugins verschicken auch Mails an den End-User (Willkommens-Mails, Zugangsdaten, erreichen von Meilensteinen, Glückwünsche bei bestandenem Kurs etc.) . Und all diese Mails händisch übersetzen zu müssen ist teilweise ein erheblicher Aufwand.

Daneben sehen User auch auf den vom jeweiligen Plugin erzeugten Seiten (bspw. „Checkout“ / „Courses“ etc. ) die jeweiligen englischen Wörter und englische Beschreibungen, was nun zu tun ist (z.B. Enter your Name and Credit Card Details).
Und wenn das für den Seitenentwickler kein Problem ist: Für den Kunden und damit das Marketing ist es das sicherlich.

2. Nutzerfreundlichkeit:
Obwohl die Entwickler damit werben, dass man ganz einfach eigenen OnlineKurse erstellen kann, ist es in der Realität dann häufig dann doch nicht so einfach. So erzeugend die Plugins teilweise eigene Seiten und man muss selbst verstehen, welchen Sinn und Zweck diese Seiten haben. So muss man auch daran denken, eigenen Anmelde, Logout usw. Seiten zu erstellen.

3. Datenschutz Problem: Double Opt-in
Die meisten Plugins bieten meines Wissens kein Double-Option Verfahren. Inwieweit das rechtlich fragwürdig ist, kann ich leider nicht selbst beantworten. Meine aber, dass auch bei der Datenverarbeitung bei Onlinekursen eine Einwilligung Double Opt-In notwendig ist.
Gerade bei kurzen kostenfreien Kursen, wenn also keine Zahlung stattfindet, sollte die Mailadresse verifiziert werden.
Double Opt-In kann man zwar durch einen Email Autoresponder ergänzen. Allerdings wird der gesamte Prozess für den Enduser dann durchaus sehr sehr bescheiden.

4. Bezahlung/ Rechnungsstellung:
Zwar bieten die Plugins häufig Schnittstellen zu PayPal und Stripe (Kreditkartenzahlung) an. Eine richtige Rechnung wird hier nicht erstellt. Zwar gibt es auch die Option mit Woocommerce zu verbinden. Aber dies muss dann auch erst einmal für den deutschen Markt rechtssicher gestaltet werden. Und man benötigt die Rechnungen ja für die eigenen Buchhaltung.

5. Wartung & Support liegt beim Seitenbetreiber: Sollte irgend etwas nicht funktionieren, ist man als Seitenbetreiber (außer bei Teachable, aber da ist der Support englischsprachig) verantwortlich. Und wenn etwas nicht funktioniert wirkt sich das natürlich auf den eigenen Umsatz bzw. den Gewinn aus.

Teachable, so finde ich, ist eine tolle Plattform. Aber nur, wenn man im englischsprachigen Markt verkauft.

Denn: Wer einmal versucht hat, hier einen glatten Eurobetrag als Kurspreis einzustellen, weiß wovon ich spreche 😉 Preise werden in netto eingestellt. Und nur glatte Beträge. Und das führt unweigerlich zu verrückten Endpreisen , wie 96.48€. Und. Alle Email- Elemente, Seitenelemente etc., die der End-User sieht, müssen übersetzt werden (von Hand). 

Und wenn das nicht passiert, ist das natürlich im deutschen Markt der perfekte Conversionkiller!

Im deutschen Markt sind mir nur zwei Plugins bekannt:

A) Digimember: Eher ein Membership Plugin. Hier fehlt die Unterstützung von Kursfunktionen (bspw. Lernfortschritt, Quizzes, Prüfungen). Dafür kann man Double Optin mit einem Autoresponder wie Active Campaign leicht erzeugen, da der Enduser seine Zugangsdaten direkt zugeschickt bekommt.

B) Fastgecko

Ich glaube am ehesten kann man noch LifterLMS empfehlen. Hier gibt es per Zapier eine Verbindung zu Digistore24. Zudem kann man dort auch eine komplette deutsche Übersetzung kaufen.

Ansonsten gibt es einige deutsche Plattformen, die ebenfalls Kursfunktionalität liefern. Bspw. Membado, Coachy oder Elopage.

Leefke Krönke
Leefke Krönke

Lieben Dank Andreas, dass du deine Erfahrung und Tipps so ausführlich mit uns teilst! 🙂 Vor allem der Hinweis auf die potenziellen Probleme aufgrund der Englischsprachigkeit ist natürlich sehr wertvoll!
Beste Grüße aus Münster!
Leefke

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