Geld verdienen mit Blogs: Was es wirklich bedeutet, von einem Blog zu leben

Daniela Sprung Aktualisiert am 11.02.2020
9 Min.
Geld verdienen mit Blogs
Zuletzt aktualisiert am 11.02.2020

Stell dir vor, du bewirbst dich und niemand lädt dich ein. Das war der Grund, warum ich bloggerabc gestartet habe – meinen Blog rund ums Bloggen. Aus der Arbeitslosigkeit heraus. Was du berücksichtigen musst, wenn du von deinem Blog leben willst.

2012 bin ich für einen Job im Online-Marketing in die Schweiz gegangen. Wie es der Zufall so wollte, hatte mein Unternehmen ein Corporate Blog. Das war für mich wie eine Geschenk. Denn Blogs habe ich schon immer gerne gelesen. Und so arbeitete ich mich in die ganzen Themen ein: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Schreiben fürs Web, Content Marketing, Content Curation und Reichweitenaufbau. Ich etablierte Blogger Relations in meinem Unternehmen und vernetzte mich mit der Szene. Ich liebte meine Arbeit sehr. Doch irgendwann wurde es Zeit für einen Wechsel und es ging zurück nach Deutschland.

Gut ausgebildet und mit mehreren Jahren Auslandserfahrung sollte es kein Problem sein, einen neuen Job zu finden. Dachte ich. Die Realität sah anders aus. Auf meine Bewerbungen erhielt ich nur Absagen. Auf meine Frage, warum ich nicht zu einem Gespräch eingeladen werde, schien mir niemand ehrlich antworten zu wollen. Bis auf zwei Ansprechpartner: „Frau Sprung, Sie waren in der Schweiz. Wir werden Ihre Gehaltsvorstellungen nicht zahlen können.“ Bumm, das saß!

Mit Coaching zum Erfolg?

Interessanterweise waren das Bewerbungen, in denen keine Gehaltsvorstellungen im Anschreiben gefordert waren. Anstatt mit mir zu sprechen und ein Budget zu nennen, wurde ich direkt aussortiert. Nur weil man glaubte zu wissen, was ich verdienen will. Es ging nicht um meine Fähigkeiten und Fertigkeiten für die jeweiligen Stellen. Das gab mir sehr zu denken. Ich entschied, mir Hilfe zu holen.

Tipp: Du willst ebenfalls als FreiberuflerIn arbeiten? Und dabei die typischen Fehler der Selbstständigkeit umgehen? Dann lies dir unseren Beitrag von Jan Tissler durch: Freelancer-Fehler vermeiden.

Ein Coach sollte mit mir meine Bewerbungsunterlagen von links auf rechts drehen. Im Verlauf der Zusammenarbeit kam von ihm der Vorschlag, ein Blog zu starten. „Frau Sprung, wenn Sie sich für ein Blog entscheiden, dann überlegen Sie sich das gut. Das Blog begleitet Sie nicht einmalig während Ihrer Bewerbungsphase und wird dann wieder abgestellt. Im Gegenteil! Das wird Ihre Visitenkarte im Netz.“

bloggerabc Daniela Sprung
Der Blog bloggerabc von Daniela

Ich schlief einige Nächte über den Vorschlag. Wir diskutierten die Idee auch noch einige Male. Aber dann stand mein Entschluss fest: Ich fange an zu bloggen. Durch meine vorherige Arbeit mit einem Unternehmensblog besaß ich viel Wissen und Expertise. Die Herausforderung bestand darin, das Blog als eigene Marke aufzubauen.

Doch wie funktioniert das, eine Marke aufbauen? In erster Linie indem man „Experte“ für ein Thema wird. Das bedeutet, dass du dich intensiv mit diesem beschäftigst und dein Wissen öffentlich machst. In meinem Fall über das Blog. Wobei ich mich selbst nicht als Experte bezeichne. Ob ich ein Experte bin entscheiden andere. Aber das Thema Bloggen ist meine Leidenschaft. Dafür brennen ich und darum schreibe ich darüber.

Geld verdienen mit Blogs: Was es wirklich bedeutet, von einem Blog zu leben

Regel Nummer 1: Brenne für dein Thema

Überlege dir: Für welches Thema hast du so viel Leidenschaft, dass du sofort darüber erzählen kannst, wenn man dich nachts um 3 Uhr weckt? Bei mir ist das ganz klar: Bloggen.

Ich wollte ein Blog schaffen, das anderen dabei hilft, alle relevanten Infos zum Thema zu finden. Ohne das ganze Netz mühsam abgrasen zu müssen. Ich wollte, dass die Menschen bei Daniela Sprung an Bloggen denken. Und beim Bloggen an Daniela Sprung.

Regel Nummer 2: Um eine Marke zu werden braucht es Ausdauer

Mein daraus entstandener Blog bloggerabc war seither immer ein wichtiger Teil meiner Bewerbungen. Der letzte Satz auf meinen Anschreiben lautete: „Und wenn Sie mehr über mich erfahren wollen, dann schauen Sie auf mein Blog bloggerabc. Oder besuchen Sie mich in den sozialen Netzwerken.“

So konnten sich interessierte Arbeitgeber ein Bild von mir verschaffen. Gleichzeitig bewies ich am lebenden Objekt, dass ich etwas von SEO, redaktionellem Schreiben, Content-Management-Systemen, Community Management und Social Media verstehe. Von da an veröffentlichte ich jeden Mittwoch einen Beitrag. Und ich vernetzte mich mit der Branche. Das Ergebnis: Nach 6 Monaten musste ich nicht mehr nach einem Job suchen. Ich bekam meine erste Festanstellung bei einem Start-Up.

Geld verdienen durch das Blog

Meine Aufgaben dort umfassten den Aufbau einer Blogstrategie und eines Blogs. Parallel dazu führte ich bloggerabc weiter. So kamen nach und nach die ersten freien Aufträge: erst das Verfassen von Blogartikeln für Firmenblogs. Und dann die erste Anfrage eines Unternehmens, ob ich Ihnen helfen könnte, ihren Blog zu optimieren.

Zusammen mit meinem Coach, der damals ein Freund und Mentor geworden ist, bereitete ich diesen Auftrag akribisch vor. Das Feedback des Kunden nach dem Workshop war sehr positiv. Ab da hatte ich “Blut geleckt”. Es war genau das, was ich machen wollte. Und zwar ohne Wenn und Aber. Es folgten weitere Aufträge von anderen Unternehmen. Parallel dazu bloggte ich für Firmen und Plattformen. Dabei arbeitete ich kontinuierlich weiter an bloggerabc, meinem Wissen und an meiner Vision, wohin ich mit dem Blog will.

Regel Nummer 3: Finde dein “Warum”

Überlege dir dein “Warum” und was du erreichen willst. Warum willst du das Blog umsetzen? Warum ausgerechnet dieses Thema? Was ist dein Ziel? Was sind deine Zielgruppen?

Wenn du dein Warum gefunden hast, dann fällt es dir leichter, bei der Sache zu bleiben. Und Rückschläge zu verarbeiten. Es treibt dich an und hilft dir dabei, deine Vision umzusetzen. Ohne dein Warum wird dich das Bloggen irgendwann frustrieren. Weil es lange dauern kann, eine regelmäßige Leserschaft aufzubauen. Gerade jetzt, seit Blogs in den letzten drei bis vier Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Besonders im Bereich Lifestyle gibt es viele Mitbewerber.

Mein persönliches “Warum” war, dass ich anderen Leuten dabei helfen wollte, alle relevanten Informationen zum Bloggen bei einer Anlaufstelle zu finden. Ich wollte, dass die Leser nicht mehr zwischen guten und schlechten Quellen unterscheiden müssen. Sie sollen bei bloggerabc alles finden, was sie zum Bloggen brauchen. Mir war wichtig, den Menschen das Recherchieren zum Thema so einfach wie möglich zu machen.

Inzwischen schreibe ich nicht nur Fachartikel für Magazine wie das von RAIDBOXES. Ich bin auch Dozentin für verschiedene Weiterbildungsinstitute in den Bereichen Corporate Blogging und Social Media. Ich halte Vorträge zu den Themen und veranstalte zwei eigene Eventformate dazu: Die Blog4Business und das Corporate Blog Barcamp. Weitere Ideen sind bereits in der Vorbereitung.

Corporate Blog Barcamp
Das Corporate Blog Barcamp

Mein Geld verdiene ich aus dieser Vielzahl an Tätigkeiten. Affiliate Marketing, also die Einnahme von Provision durch Weiterempfehlungen, habe ich bisher nicht genutzt. Diesen Weg hatte ich bislang ausgeschlossen. Das ändert sich aber zukünftig. Denn ich nutze viele Produkte, die ich gerne und aus absoluter Überzeugung weiterempfehle.

Dabei muss dir aber klar sein: Affiliate Marketing und Partnerprogramme lohnen sich in der Regel nur bei einer hohen Besucherzahl bzw. Leserschaft. Oftmals sind es nur Centbeträge, die durch solche Empfehlungen bei Amazon & Co eingenommen werden. Natürlich gibt es auch Affiliateprogramme, mit denen hohe Summen machbar sind. Aber da sind die Produkte auch hochpreisiger. Hier kommt es auf zahlungskräftige Zielgruppen an, die für den Umsatz sorgen.

Tipp: Du willst das WordPress-Hosting von RAIDBOXES weiterempfehlen? Verdiene bis zu 1500€ für jede Vermittlung. Du bist Profi für WordPress oder WooCommerce? Oder du arbeitest in einer Agentur? Dann schau dir unser FREE DEV-Partnerprogramm an.

Passives Einkommen ist ein Mythos

Vom Bloggen zu leben ist durchgängige Arbeit. Selbst die Digitalen Nomaden, die man manchmal so malerisch auf Bildern mit Laptop am Strand in der Hängematte sieht, müssen stetig arbeiten. Einige betreuen zum Beispiel das Online-Marketing für andere. Oder sie managen fremde Social-Media-Kanäle. Aber sie müssen natürlich Ergebnisse bringen, sonst ist der Job weg.

Andere promoten ihre eigenen Produkte und Dienstleistungen, die sie dir unter Umständen in Anzeigen unter dem Stichwort “leicht und schnell Geld verdienen” verkaufen. Das sind dann die schwarzen Schafe der Branche. Fakt ist aber: Diese Produkte und Dienstleistungen müssen sie erst einmal erschaffen, bewerben, launchen und stetig dran bleiben, um sie zu überarbeiten. Und um sie immer wieder neu zu verkaufen.

Tipp: Was bedeutet es, als Digitaler Nomade ortsunabhängig zu arbeiten? Und was solltest du hierfür mitbringen? Lies dir dazu unser Interview mit Michael Hörnlimann durch. Er lebt diese Arbeitsweise seit vielen Jahren.

Was ich dir damit sagen möchte: Niemand verdient Geld, ohne dafür etwas zu tun. Passives Einkommen ist ein Mythos. Keine Realität.

Vom Bloggen leben ist Arbeit.

In meinem Fall arbeite ich mehr als in meiner Zeit als Angestellte. Schließlich muss ich mich um alles selbst kümmern: Artikel schreiben für meine Kunden und mich, Seminare entwickeln, Beratungen vor- und nachbereiten, Buchhaltung, Marketing, Akquise, Öffentlichkeitsarbeit usw. Ich bin Unternehmerin und trage jederzeit das Risiko, meine Miete, mein Essen und meine Versicherungen nicht zahlen zu können.

Nur mit den Texten verdiene ich nicht genug. Das liegt daran, dass Textarbeiten häufig nicht gut bezahlt werden. Plattformen wie content.de verleiten Unternehmen dazu, für Inhalte wenig(er) auszugeben. Denn dort gibt es Autoren, die Artikel für 2 Cent pro Wort anbieten. Oder die aus idealistischen Gründen arbeiten. Ähnliches gilt bei Vorträgen.

Ein Beispiel: Ich wurde gefragt, ob ich einen Vortrag von 30 Minuten halten würde. Auf meine Frage zur Bezahlung bekam ich die Antwort, dass ein Budget nicht vorgesehen sei. Ein Kollege, der bereits zugesagt hatte, wäre schließlich auch kostenlos dabei. Gerne wird dann das Argument gebracht, dass man am Tag des Vortrags seine Expertise zeigen könne. Um so neue Kunden und Kontakte zu gewinnen.

Ich bin der Meinung: Wer Speaker einlädt, um eine Veranstaltung auf die Beine zu stellen, der muss Location, Catering, Strom und Mitarbeiter bezahlen. Aber die Referenten nicht? Schließlich kommen die Besucher genau deswegen. Hier solltest du nicht nur dein Verhandlungsgeschick zeigen, sondern auch in der Lage sein, dein Honorar durchzusetzen. Oder ansonsten auch klar “Nein” zu sagen.

Denn die Einnahmen gehen ja nicht 1:1 alle auf mein Konto. Das ist kein Mythos, das ist ein Märchen. Rund die Hälfte geht für die Steuer weg. Ergo muss ich soviel verdienen, dass ich netto genug für mich habe. Ich muss davon nicht nur meine Fixkosten zahlen, sondern auch meine Altersvorsorge sichern – und genug für schlechte Zeiten zur Seite legen. Denn nicht immer hast du dauerhafte Aufträge oder absehbar feste Einnahmen für die nächsten Monate.

Daniela Sprung
Daniela bei einem ihrer Vorträge. Bild: Anke Sundermeier

Mein sehr geschätzter Kollege Jan Tißler vom Upload-Magazin (auch hier dicke Empfehlung) hat dazu den Artikel Typische Freelancer-Fehler vermeiden geschrieben. Darin geht er unter anderem darauf ein, wie du deine Stundensätze kalkulieren solltest. Und welche finanziellen Risiken als Freelancer lauern.

Ein anderer Punkt ist die Erholung. Ich habe auch keine 30 Tage Urlaub, die ich nehmen kann, um einfach alles stehen und liegen zu lassen. “Frei” habe ich seit mindestens 3 Jahren nicht mehr gemacht. Und ich weiß, dass das nicht schlau ist. Pausen und Erholungszeiten sind unfassbar wichtig. Mein Problem ist, dass ich ein ganz neues Verantwortungsgefühl für mein Unternehmen habe. Und dass ich schwer loslassen kann. Auch das gehört dazu, Unternehmerin zu sein: Loslassen, abschalten, Energie tanken. Etwas, an dem ich selbst stark arbeiten muss.

Tipp: Nicht jeder mag es, von Zuhause oder aus einem Coworking-Space zu arbeiten. Wir haben für dich Vor- & Nachteile des Remote-Arbeitens zusammengefasst. Mit Tipps für den Alltag im Homeoffice.

Ohne Positionierung geht nichts

Ich bin sehr frei in dem, was und wann ich arbeite. Ich kann bestimmen, mit wem ich arbeiten möchte und an welchen Projekten ich mich beteilige. Ich kann meine eigenen Ideen umsetzen. Ohne mir eine Freigabe holen zu müssen. Das heißt auch, dass ich meine eigenen Preise festlege. Unabhängig von Texterplattformen oder Kollegen und Kolleginnen, die sich unter Wert verkaufen. Das kann ich aber nur, wenn klar ist, für was ich stehe. Du musst wissen, was deine Expertise ist. Warum sollte man mit dir zusammenarbeiten, und nicht mit anderen?

Darum ist mein Tipp: Eine Positionierung aufzubauen ist das A & O. Nur wenn klar ist, für welches Angebot oder für welche Dienstleistung du stehst, wirst du Erfolg haben. Wenn klar ist, warum ein Kunde bei dir kaufen sollte und nicht beim Mitbewerber, dann ist es weniger schwer, auf dem Markt zu bestehen. Und das ist fortlaufende Arbeit.

Klimapositives WordPress Hosting

Ich glaube, das ist mir mit bloggerabc gelungen. Und ich bin weiter stetig dran, meine Expertise auszubauen. Indem ich meinen Mehrwert kommuniziere und andere Menschen daran teilhaben lasse. Der Weg ist lang, hart aber auch unfassbar genial. Alleine die Menschen, die ich dadurch kennenlernen durfte, lassen die Schwierigkeiten vergessen. Ich habe unglaublich viel gelernt. Das wäre mir so ansonsten nicht passiert. Und ich bin noch lange nicht fertig.

Ich hoffe, ich konnte die ganzen Geschichten rund um das „leichte Geldverdienen“ beim Bloggen ein bisschen entkräften. Und trotzdem für diesen Job werben. Weitere Tipps hierzu findest du in meinem Beitrag zum Thema Blog-Strategie. Darin findest du Hinweise, worauf du achten solltest. Und warum ich den Hype um das Bloggen sehr kritisch sehe.

Wenn du magst, dann lass uns gerne darüber diskutieren, in den Kommentaren. Ich würde mich sehr freuen!

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Beitragsbild: Ewan Robertson

Daniela Sprung ist Bloggerin, Content-Marketing & Social-Media-Managerin. Mit der Blog4Business und dem Corporate Blog Barcamp hat sie zwei Events geschaffen, die sich deutschlandweit erstmalig ausschließlich an Corporate Blogger wenden. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Beratung im Bereich Blogs, Corporate Blogs und Social Media. Fotografin Autorenbild: Anke Sundermeier.

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Kommentare zu diesem Artikel

Julian
Julian

Hey Daniela,
danke für den deinen Beitrag! Der Abschnitt zum passiven Einkommen gefällt mir am besten, weil ich beim Reisen so viele Backpacker kennengelernt habe, die einen Reiseblog starten wollten. Das Ziel dahinter war fast immer schnell reich werden durch ein passives Einkommen. Ich hoffe deinen Beitrag lesen die, die schnell reich werden wollen.

Daniela
Daniela

Hallo Julian,
vielen Dank für den Feedback und Lob zum Artikel! Der Hype um das passive Einkommen kam mit dem Hype um Digitale Nomaden auf. Vielleicht hat der eine oder andere ja gemerkt, dass es kein schnelles reich werden gibt und zur Not lernt die Person das dann durch die harte Tour. ; )

Viele Grüße
Daniela

Frank
Frank

Eine gute, sehr vernünftige und realistische Darstellung. Danke für die ehrliche Herangehensweise an das Thema. Es gibt ansonsten einfach zu viele ‚get rich quick‘ Propheten da draußen.

Daniela
Daniela

Hi Frank,
danke für deinen Kommentar und Meinung. Diese schnell-hektisch-reich-Typen sind auch nicht mein Ding und darum habe ich einfach erzählt wie es bei mir war und ist. Vielleicht schreiben noch ein paar Leute darüber wie es bei ihnen aussieht. Dann könnten wir solche Beiträge bündeln und darauf verweisen. Der neue heiße Scheiß sind übrigens Businesscoaches, die wie geschnitten Brot angepriesen werden und für die man im besten Fall eine Provision für jede erfolgreiche Vermittlung erhält – natürlich ohne Werbekennzeichnung. A

Sven
Sven

Hallo Daniela,

sehr schöner Artikel.

Wer passive Einnahmen erzielen will, muss sich erst einmal ein Fundament aufbauen, durch das diese Einnahmen generiert werden. Und das ist wie du schon sagst, sehr viel Arbeit. Ich spreche aus eigener Erfahrung.

Von heute auf morgen geht erst recht schon gar nichts. Geld verdienen im Internet bedeutet auch, immer weiter an seinem Projekten zu arbeiten.

Viele Grüße 🙂
Sven

Daniela
Daniela

Hallo Sven,
es freut mich das wir die Sache gleich sehen. Jeder schaut sich gerne den Erfolg des anderen an aber keiner fragt sich wie dieser überhaupt zustande gekommen ist. Schade, denn dann würde man sehen wie sich ein Business überhaupt erst aufbaut und was es brauch damit es erfolgreich ist. Ich mag Gary Vaynerchuk sehr gern, gern solche Dinge immer deutlich auf den Punkt bringt und Klartext redet.

Viele Grüße Daniela

E
Elisabeth

Danke, Daniela, für den tollen Artikel! Ich bin zwar nicht Bloggerin, aber eben auch Freiberufler. Mit der Freiheit zu entscheiden, was und mit wem ich arbeite, was ich sehr genieße. Die andere Seite der Medaille ist das, was du beschreibst: Wirklich im Blick haben, wie viel Geld reinkommen muss um alles einigermaßen im Blick zu haben.
Danke auch für die Entmystifizierung des “passiven Einkommens”. Das wird von vielen so toll dargestellt… Im Schlaf Geld verdienen und das Leben genießen. Schönes Märchen. 😉

Daniela
Daniela

Hi Elisabeth,
es freut mich, dass mir eine Kollegin beipflichtetet. Im Schlaf Geld zu verdienen ist wie im Schlaf abzunehmen – ohne Arbeit im Vorfeld, währenddessen und danach passiert mal nix.

Klar gibt es verschiedene Methoden, um statt Kundenaufträge, die eigenen Produkte und Dienstleistungen automatisiert zu verkaufen. Aber am Ende stehen da immer Support, Weiterentwicklung und Optimierung hinter. Und wenn man das nicht mehr alleine schafft kommen noch Mitarbeiter hinzu, die auch betreut werden müssen. Also, egal wie man es dreht und wendet – Geld verdienen ist immer mit Arbeit verbunden. : )

Viele Grüße Daniela

Sonja
Sonja

Liebe Daniela,

vielen Dank für diesen Artikel und für das Aufräumen mit den Mythen rund um das Einkommen von Bloggern.

Nach knapp 4 Jahren professionellem Blog mit eigenem Shop kann ich das nur bestätigen: Es braucht Zeit, es braucht Geduld, und von alleine verdient sich da erstmal gar nichts.

Liebe Grüße,
Sonja

Daniela
Daniela

Hi Sonja,
ich danke dir für deinen Kommentar und deine Worte! Es freut mich, dass wir gleich denken. Gerade als Shopbetreiberin kannst du das gut bewerten und weißt, wie viel Arbeit dahinter steckt.

Viele Grüße Daniela

V
Valeria

Ich habe viel darüber gelesen und verschiedene Videos angeschaut bezüglich Passives Einkommen usw. und versuche viele Methoden seit paar Monaten selber durch zu setzen. Was soll ich sagen, es steckt sehr viel Arbeit dahinter, und so einfach kommt das Geld doch nicht rein. Mal schauen was die Zukunft bringt.

Daniela
Daniela

Hallo Valeria,
du hast völlig recht. Es ist viel Arbeit. Es hilft aber, wenn das eigene Blog oder man selbst bereits zur Marke wurde. Die Reichweite unterstützt dabei eigene Produkte besser zu verkaufen und vor allem eine Community aufzubauen, die dabei unterstützt. Wenn du mit Affiliate arbeitest, dann sollte sich schon ein gewisser Traffic auf deiner Seite/ deinem Blog befinden. Sonst wird es gerade mit niedrigschwelligen Provisionen schwierig, einen guten Umsatz zu erwirtschaften.

Viele Grüße Daniela

F
Florian

Hallo Daniela,

Danke für den Artikel. Ich bin schon der Meinung, dass man passives Einkommen aufbauen kann. Die Betonung liegt auf Aufbauen.

Wir haben seit 2010 einen Reiseblog und sind damit seit zwei Jahren selbständig. Natürlich kommt inzwischen durch Affiliate-Links soviel Geld rein, das wir sagen können, wir verdienen im Schlaf. Aber der Blog muss ja aufgebaut und vermarktet werden – und natürlich auch immer technisch angepasst werden. Also letztendlich kommt natürlich auch passiv Geld rein – aber wir arbeiten dennoch mehr oder weniger rund um die Uhr.

Heute denkt aber jeder, ach, mach ich mal ein WP auf, schreib da ein paar Artikel und dann gehts rund. Das ist natürlich Unsinn.

Viele Grüße
Florian

Daniela
Daniela

Hallo Florian,
klar, kann man mit Affiliate Einkommen erzielen, die Frage ist nur wie viel bzw. was muss man tun, damit eine Summe reinkommt, die vielleicht nicht nur die Lebenshaltungskosten deckt, sondern tatsächlich zum Leben reicht. Das sind dann hochpreisige Produkte/Dienstleistungen, bei denen es zwangsläufig nicht auf die Menge ankommt, wie bei einem Affiliatelinks zu allgemeinen Amazonprodukten. Denn hier müssen viele Menschen dieses eine Produkt kaufen, damit etwas rum kommt.
Und damit das alles passiert ist es genau so wie du schreibst: Ihr müsst rund um die Uhr arbeiten. Artikel schreiben, optimieren, Produkte einbinden, vorstellen etc. Im Grund sauer verdientes Geld. Da halte ich die Investition in Aktien(pakte) ETFs etc., um hier mit der Zeit Vermögen anzuhäufen für entspannter. Dauer nur länger. ; )
Viele Grüße Daniela

Ronny
Ronny

Hallo,

ich finde ein Blogger muss sich von der Masse abheben, um damit effektiv Geld zu verdienen. Egal ob AdSense, Affiliate, Produkte verkaufen oder eine andere Möglichkeit genutzt wird.

Die Zeiten sind schnelllebiger geworden. Es ist schwieriger Menschen zu begeistern, vor allem in den kurzen Teasern. Die müssen schon gut sein, die Inhalt noch besser. Denn nur die besten Inhalte lande bei Google ganz oben.

Es kostet viel Zeit wie im realen Leben. Geschenkt wird Niemanden etwas.

LG
RONNY

Daniela
Daniela

Hallo Ronny,
wie vieles im Leben braucht ein gutes Blog viel Arbeit. Dazu gehört die Kreativität des Bloggers, seine Zeit und ein gutes Thema. Das muss nicht mal neu sein aber besser aufbereitet als die anderen. Ich bin da für mich auch noch am Anfang. Ich gebe dir recht: Schnell sein ist wichtig. Dann aber auch mit guten Inhalten, die regelmäßig überarbeitet und ergänzt werden. So hat man beides: Schnelligkeit, guten Content und hoffentlich eine Basis für die Seite eins bei Google.

Viele Grüße Daniela

N
Nick Freund

Danke für diesen Blog und den tollen Gedanken liebe Daniela! Ein Aufbau von Blogartikel ist ein wichtiger Bestandteil von Marketing. Ich versuche ebenfalls Blogartikel ansprechend zu gestalten, es ist ein hartes Brot. Du hast es aber hier geschafft! Beste Grüße, Nick Freund

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