Ein neues Major Release ist da: WordPress 7.0 wurde am 20. Mai 2026 offiziell veröffentlicht. Damit setzt das CMS seine Entwicklung nach Version 6.9 fort und bringt zahlreiche Verbesserungen für Editor, Performance und Entwicklertools.
Mit diesem Release treibt WordPress seine Transformation zu einer modernen, block-basierten Publishing Plattform weiter voran, mit stärkerem Fokus auf Designsysteme und effizientere Content Workflows.
In diesem Beitrag ordnen wir die wichtigsten Neuerungen von WordPress 7.0 ein und erklären, was sie für Agenturen, Entwickler:innen und Websitebetreiber:innen bedeuten. Du erfährst, welche Features die neue Version beinhaltet und wie du deine Website optimal auf das Update vorbereitest.
Der WordPress 7.0 Release auf einen Blick
- Release Datum: 20. Mai 2026 (offiziell erschienen).
- Kern Features: Im Fokus stehen Verbesserungen im Block- und Site-Editor, ein UI/UX-Update des Admin-Dashboards, der WP AI Client als einheitliche KI-Schnittstelle im Core zur Integration externer KI-Modelle und Plugins, neue APIs für Entwickler:innen, die Einführung von PHP-Only Blocks (ohne React-Zwang) sowie weitere Performance-Optimierungen im Core. Die ursprünglich geplanten ersten echten kollaborativen Funktionen im Editor wurden für die Version 7.0 wieder gestrichen, da in der Testphase zu viele Probleme damit aufgetaucht sind.
- Update-Empfehlung: Erst in einer Staging-Umgebung oder einem Website-Klon testen, dann live schalten (besonders bei komplexen Setups).
Der Release-Zeitplan von WordPress 7.0
Ein Major Release wie WordPress 7.0 durchläuft einen mehrstufigen Entwicklungsprozess, um maximale Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten. Die Version wurde planmäßig am 20. Mai 2026 veröffentlicht.
Die WordPress 7.0 Roadmap im Überblick:
- Beta-Phase (19. Februar bis 12. März 2026): In dieser Phase wurden die ersten Versionen zum öffentlichen Testen bereitgestellt. Hier lag der Fokus auf dem Feedback der Community, um grundlegende Fehler in den neuen Funktionen – insbesondere der ursprünglich geplanten Echtzeit-Kollaboration – frühzeitig zu identifizieren.
- Release-Candidate-Phase (19. März bis 19. Mai 2026): Nach den Beta-Versionen starteten am 19. März die ersten Release Candidates (RC1 & RC2). Aufgrund notwendiger technischer Nachbesserungen an der Datenbank-Stabilität wurde diese Phase im April verlängert. Im Mai folgten die finalen stabilisierenden Versionen (RC3 am 8. Mai und RC4 am 14. Mai). Ab diesem Punkt wurden keine neuen Features mehr hinzugefügt, sondern nur noch kritische Fehler behoben.
- Final Release (20. Mai 2026): Nach dem erfolgreichen Abschluss der letzten Tests wurde die finale Version von WordPress 7.0 offiziell veröffentlicht. Das Update steht weltweit direkt über das WordPress-Dashboard zur Verfügung.
Aktuelle Informationen zum Entwicklungsstand und Diskussionen rund um neue Features veröffentlicht das WordPress Core Team regelmäßig im offiziellen WordPress Development Blog.
Die wichtigsten Neuerungen in WordPress 7.0
Das Update baut auf den Entwicklungen aus WordPress 6.9 auf und bündelt mehrere Initiativen, die WordPress fit für die Zukunft machen sollen. Hier sind fünf zentrale Features, die du kennen solltest.
1. Weiterentwicklung des Site Editors
Das Full Site Editing (FSE) wurde mit WordPress 7.0 weiter ausgebaut und hat einige Neuerungen und Detailverbesserungen bekommen. Ziel der Veränderungen ist, den Site Editor stabiler, flexibler und einfacher nutzbar zu machen.
Zu den Verbesserungen gehören unter anderem:
- Stabilerer Workflow: Die Arbeit mit Block Themes und globalen Styles wird zuverlässiger und intuitiver.
- Verbesserte Template Verwaltung: Verschachtelte Blöcke, synchronisierte Patterns und Vorlagen lassen sich jetzt direkt im Editor bearbeiten – ohne Seitenwechsel in den Template-Bereich. Das Erstellen und Verwalten von Templates sowie wiederverwendbaren Layout Bereichen wie Header oder Footer wird übersichtlicher.
- Neue Layout Optionen: Erweiterte Block Funktionen und Layout Tools ermöglichen präzisere Designs ohne zusätzliche Page Builder Plugins.
- Neue Blöcke und Block Funktionen: Neue Core Blöcke wie Icon- oder Breadcrumb-Blöcke sowie erweiterte Block Variationen (z. B. bei Headings) sollen typische Designfunktionen direkt im WordPress Core verfügbar machen.
- Text Indent: Absätze lassen sich jetzt einrücken. Der erste Absatz bleibt dabei ausgenommen, alle folgenden rücken automatisch ein.
- Text Columns: Der Paragraph-Block unterstützt jetzt die native Mehrspaltigkeit, ganz ohne zusätzliche Plugins.
- Aspect Ratios: Definierte Seitenverhältnisse greifen jetzt auch bei Wide- und Full-Alignment-Ausrichtung für Bild-Blöcke.
- Dimension Presets: Breite, Höhe und Abstände lassen sich als vordefinierte Presets festlegen und konsistent wiederverwenden.
Auch Funktionen wie Block Variationen, Pattern Editing und instanzspezifisches CSS pro Block wurden kontinuierlich ausgebaut. Dadurch lassen sich Layouts und Designsysteme zunehmend direkt im Editor definieren, ohne zusätzlichen Theme Code.
2. Modernisierung des WordPress Adminbereichs
Neben Verbesserungen im Editor arbeitet das WordPress Projekt auch an einer schrittweisen Modernisierung des Admin Dashboards, um diesen Schritt für Schritt an den neuen Look und die UX des FSE anzupassen.
In diesem Update gehören dazu unter anderem:
- Überarbeitete UI-Komponenten: Neue Interface Elemente wie Dropdowns, Tooltips und Panels sorgen für eine einheitlichere Bedienung.
- Modernisierte Anpassungen bei Farben, Typografie und Interaktionen sollen das Backend übersichtlicher und intuitiver machen.
- Flüssigere Navigation: Verbesserte Ladezeiten und weiche Übergangsanimationen beim Wechsel zwischen den Seiten oder Öffnen von Dropdowns
- Client Bildverarbeitung: Hochgeladene Bilder werden jetzt direkt im Browser verarbeitet statt auf dem Server. Das spart Ressourcen und bringt Unterstützung für moderne Bildformate mit.
Expertenmeinung von Dominic Vogl: Das neue WordPress Backend ist auf den ersten Blick vielleicht keine Revolution, aber es fühlt sich einfach deutlich frischer und flüssiger an als zuvor. Überall animierte Seitenübergänge, weiche Dropdown Öffnungen und kleine Interaktionsdetails: Es sind genau diese Kleinigkeiten, die für mich einen spürbaren Unterschied machen. Da macht es einfach wieder etwas mehr Spaß im WordPress Dashboard zu arbeiten. – Dominic Vogl, Web Dev, Raidboxes
3. Neue Möglichkeiten für KI-Integration
Künstliche Intelligenz spielt im WordPress Ökosystem eine immer größere Rolle. Statt fertige KI-Features direkt in den Core zu integrieren, arbeitet die Community vor allem an technischen Grundlagen, die eine bessere Integration von KI-Tools ermöglichen.
Dies geschieht in WordPress 7.0 mit dem neuen WP AI Client der unter anderem mit dem WordPress eigenen Plugin AI Experiments eine Grundlage für erste Features bietet und aufzeigt was mit dieser neuen Schnittstelle alles möglich sein wird. Außerdem sind bereits Konnektoren implementiert, mit denen API Schlüssel von OpenAI, Anthropic und Google beispielsweise für die Text- und Bildgenerierung verwendet werden können.
Zukünftig werden wir hier sicher eine Vielzahl an weiteren Plugins sehen, die diese native Schnittstelle nutzen werden, um interessante KI-Features in WordPress einbringen zu können. Berichte uns doch gerne mal von deinen Erfahrungen.
Mögliche Anwendungsfälle des Konnektors sind:
- Automatisierte Texterstellung
- Content Analyse
- SEO-Optimierung
- Personalisierte Inhalte
KI in WordPress
Wie künstliche Intelligenz bereits heute im WordPress Ökosystem eingesetzt wird und welche Tools und Plugins es gibt, erfährst du in unserem ausführlichen Guide zu AI in WordPress.
4. Neue Möglichkeiten für Entwickler:innen
Auch für Entwickler:innen bringt WordPress 7.0 einige technische Verbesserungen mit sich. Der Fokus liegt darauf, moderne Entwicklungsstandards besser zu unterstützen und die Arbeit mit Blöcken und APIs weiter zu vereinfachen.
Zu den wichtigsten Entwicklungen gehören:
- Verbesserte Block Registrierung: Für pragmatische und schlanke Blöcke und Block Patterns können diese ab 7.0 auch komplett serverseitig und mit PHP registriert und verwendet werden (z. B. um reine WP Query Ausgabe zu erstellen).
- Weiterentwickelte APIs: Erweiterungen an der REST-API und neuen UI-Komponenten erleichtern die Entwicklung moderner Plugins und Themes.
- Aktualisierte Entwicklertools: Verbesserungen im Code Editor, etwa durch eine aktualisierte CodeMirror Version, sorgen für bessere Entwicklungsworkflows.
- Native PHP-Blöcke: Blöcke lassen sich künftig vollständig über PHP registrieren und rendern – ohne JavaScript- oder React-Overhead, wie er bei regulären Gutenberg-Blöcken anfällt.
Darüber hinaus entwickelt sich WordPress technisch weiter. Dazu gehören kontinuierliche Core Optimierungen sowie mögliche Anpassungen an modernere PHP-Versionen, um Sicherheit und Performance langfristig zu verbessern.
Expertenmeinung von Dominic Vogl: PHP-Only Blocks sind für mich eines der spannendsten Features in WordPress 7.0. Endlich kann ich einfache, serverseitig gerenderte Blöcke komplett in PHP bauen, ohne wp-scripts, ohne Build-Pipeline, ohne eine einzige Zeile JavaScript. Gerade für schlanke Custom Blöcke, die ohnehin nur PHP-Logik brauchen, ist das ein willkommene Erweiterung. Weniger Overhead, schnellere Entwicklung, saubererer Code. – Dominic Vogl, Web Dev, Raidboxes
5. Weitere Performance Verbesserungen
Performance bleibt ein zentrales Thema der WordPress Entwicklung. Auch WordPress 7.0 bringt Optimierungen mit, die sich direkt auf Ladezeiten und User Experience auswirken können.
Dazu gehören unter anderem:
- Optimiertes Block Rendering: Verbesserungen im Block Rendering reduzieren den Overhead beim Rendern komplexer Layouts.
- Verbesserte Datenbankabfragen: Optimierungen im Core können die Server Antwortzeit (TTFB) reduzieren.
- Weiterentwickeltes Lazy Loading: Ressourcen wie Bilder oder Medien werden noch effizienter geladen.
Diese Verbesserungen wirken sich positiv auf wichtige Kennzahlen wie Core Web Vitals, Ladezeit und SEO aus.
GESTRICHEN: Erste Schritte Richtung Echtzeit Kollaboration im Editor
Eine der spannendsten Entwicklungen im WordPress Ökosystem war die geplante Einführung von kollaborativen Bearbeitungsfunktionen direkt im Editor. Am 8. Mai 2026 wurde auf dem offiziellen WordPress Developer Blog bekanntgegeben, dass das Feature aus der Version 7.0 gestrichen wurde, da in der Testphase zu viele Bugs und Performance-Probleme aufgetreten sind.
Das Feature ist damit aber nicht begraben. Es soll weiter daran gearbeitet und in einer späteren Version released werden. Künftig werden Änderungen von Teammitgliedern in Echtzeit sichtbar indem Block Inhalte synchronisiert werden und sich mehrere User, die dieselbe Seite bearbeiten wollen, nicht mehr gegenseitig blockieren.
Geplant war, die Echtzeit-Kollaboration in WordPress 7.0 auf zwei gleichzeitige Nutzer pro Beitrag zu begrenzen, um die Serverlast (vor allem auf kleineren Hosting-Paketen) zu minimieren. Für Agenturen und größere Redaktionen lässt sich dieses Limit jedoch flexibel über die wp-config.php anpassen. Technisch basiert der Sync auf der neuen CRDT-Architektur, die Schreibkonflikte verhindert, ohne die Datenbank aufzublähen.
Was bedeutet WordPress 7.0 für Agenturen und Entwickler:innen?
Das Update bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für professionelle Anwender:innen.
Für Agenturen
Vorteile:
- Weniger Abhängigkeiten: Ein leistungsfähigerer Site Editor und neue Core Blöcke reduzieren in vielen Projekten den Bedarf an extrakosten für externen Page Builder Plugins.
- Modernere Websites: Bessere Performance und ein leistungsfähigerer Editor machen es einfacher, schnelle und wartungsarme Kundenprojekte zu bauen.
Vorbereitung/Herausforderungen:
- Testing first: Spiele das Update nie direkt live ein, sondern teste immer zuerst in einer Staging Umgebung oder erstelle einen Klon deiner WordPress Installation, um das Update dort zu testen.
- Plugin Kompatibilität: Prüfe alle Plugins auf Kompatibilität mit 7.0, bevor das Update live geht (besonders bei individuellen Erweiterungen).
- Theme Check: Teste ältere oder stark angepasste Themes gezielt auf Konflikte mit neuen Editor- und Block-Funktionen.
- Komplexe Setups: WooCommerce-Shops, Membership-Seiten und ähnliche Installationen brauchen besonders sorgfältige Tests.
- Rollback sicherstellen: Stelle sicher, dass dein Hoster für den Notfall eine Rollback-Option bietet.
Für Entwickler:innen
Vorteile:
- WP AI Client: WordPress 7.0 bringt eine provider-agnostische AI-Schnittstelle direkt in den Core. Plugins und Themes können damit verschiedene externe KI-Modelle über eine einheitliche API ansprechen, ohne eigene Integrationen bauen zu müssen.
- PHP-Only Block Registration: Blöcke lassen sich jetzt vollständig über PHP registrieren und rendern – ohne JavaScript oder Build-Pipeline. WordPress generiert Inspector Controls für gängige Attributtypen automatisch.
- Block Bindings API: Pattern Overrides funktionieren jetzt mit beliebigen Custom Blocks, nicht mehr nur mit Core-Blöcken. Die Anbindung dynamischer Datenquellen an Blöcke wird damit deutlich flexibler.
- DataViews & DataForm API: Neue Layouts, Controls (combobox, adaptiveSelect) und vollständige Validierung mit Fehlermeldungen machen die DataViews/DataForm-Komponenten zum vollwertigen Framework für eigene Admin-Interfaces.
- Client-Side Abilities API: Die in 6.9 eingeführte Abilities API bekommt eine clientseitige Erweiterung – mit verbesserter Filterung, Querying und Integration ins Command Palette für flexiblere UI-Capabilities in Plugins.
Breaking Change:
- iframed Post Editor: Mit WordPress 7.0 prüft der Editor nur noch die tatsächlich im Beitrag eingefügten Blöcke. Nutzen alle davon Block API v3+, wird der iFrame-Modus aktiviert. Eine vollständige Erzwingung findet in 7.0 noch nicht statt. Dies ist erst für WordPress 7.1 geplant. Wer eigene Blöcke mit Zugriff auf das globale document betreibt, sollte das im Blick behalten.
Expertenmeinung von Dominic Vogl: Mit dem WP AI Client hat WordPress nun auch eine native Standardschnittstelle für KI-Integrationen geschaffen – und das ist größer als es auf den ersten Blick wirkt. Statt dass jedes Plugin seine eigene OpenAI- oder Anthropic-Integration baut, gibt es jetzt eine einheitliche Connector-Schicht im Core. Das bedeutet: Wer heute einen Provider anbindet, kann morgen einen anderen nutzen, ohne alles neu zu bauen. Das öffnet die Türen für sinnvolle, gut integrierte KI-Features in WordPress auf eine Art, die vorher spürbar komplizierter und individueller war. – Dominic Vogl, Web Dev, Raidboxes
Solltest du auf WordPress 7.0 updaten?
Die Antwort lautet: Es kommt darauf an.
Ein sofortiges Update kann sinnvoll sein bei einfachen Websites wie Blogs oder Portfolios, die einen modernen Plugin Stack nutzen und auf einer aktuellen PHP-Version laufen.
Mehr Vorsicht ist bei komplexeren Installationen geboten, etwa bei WooCommerce Shops, Membership Seiten oder Websites mit vielen individuellen Anpassungen. Hier können Änderungen im Block Editor, neue Core Funktionen oder Plugin Abhängigkeiten dazu führen, dass einzelne Komponenten zunächst angepasst werden müssen.
Gerade bei Major Releases wie WordPress 7.0 empfiehlt es sich daher, Updates zuerst in einer sicheren Testumgebung zu prüfen. So kannst du sicherstellen, dass Plugins, Themes und individuelle Funktionen weiterhin reibungslos funktionieren.

So kannst du das WordPress Update sicher testen
Ein ungetestetes Update auf einer Live-Website ist riskant. Ausfälle oder Fehler können zu Umsatzeinbußen und Reputationsschäden führen. Mit einer Staging Umgebung kannst du WordPress Updates testen, ohne das Live-System zu gefährden.
So gehst du vor:
- Staging Umgebung erstellen: Eine Staging Umgebung ist eine 1:1 Kopie deiner Live Website in einer geschützten, separaten Umgebung.
- Update durchführen: Installiere das WordPress 7.0 Update in der Staging Umgebung. Falls du bei deinem Hoster dort keine WordPress Updates installieren kannst, erstelle einen Live-Klon deiner Website und teste es damit.
- Funktionen testen: Überprüfe alle wichtigen Bereiche deiner Website in der Vorschau: Funktionieren Plugins und Theme weiterhin korrekt? Lassen sich Seiten bearbeiten und speichern? Gibt es Probleme im Block Editor oder im Frontend?
- Rollback vorbereiten: Stelle sicher, dass dein Hoster eine einfache Rollback Funktion anbietet, um im Notfall schnell zur vorherigen Version zurückkehren zu können.
WordPress Updates sicher testen
Wie du Updates ohne Risiko prüfst und warum eine Staging Umgebung dafür unverzichtbar ist, erfährst du in unserem ausführlichen Guide zum Thema WordPress Staging.
Was kommt nach WordPress 7.0?
WordPress 7.0 war nur der erste Schritt in der Weiterentwicklung der Plattform im Jahr 2026. Laut offizieller Roadmap plant das WordPress Projekt mehrere Major Releases pro Jahr, die schrittweise neue Funktionen und Verbesserungen einführen.
Bereits angekündigt sind weitere Versionen:
- WordPress 7.1 (geplant für August 2026): Einführung der für den 7.0 Release gestrichenen kollaborativen Bearbeitungsfunktionen sowie weitere Verbesserungen im Site Editor.
- WordPress 7.2 (geplant für Dezember 2026): Ausbau der Collaboration Features und erste Schritte in Richtung nativer Mehrsprachigkeit im Core
Fazit: WordPress 7.0 bringt wichtige Verbesserungen für moderne Websites
Mit WordPress 7.0 setzt das CMS seinen Kurs konsequent fort: modernerer Editor und stärkere Developer APIs. Auf die ersten Grundlagen für kollaborative Workflows müssen wir leider noch warten. Trotzdem: Die Plattform wird spürbar flexibler und zukunftssicherer.
Für Agenturen, Entwickler:innen und professionelle Websitebetreiber:innen bedeutet das vor allem eines: Flexiblere Blöcke, native PHP-Block-Registration und KI-Konnektoren direkt im Core. WordPress 7.0 macht Agenturen und Entwickler:innen unabhängiger von Page Buildern und externen Tools.
Wie bei jedem Major Release sollte das Update zuerst in einer Staging Umgebung oder auf einem Klon deiner Website getestet werden – vor allem bei Websites mit vielen Plugins oder individuellen Anpassungen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum WordPress 7.0 Release
Wann ist WordPress 7.0 erschienen?
WordPress 7.0 wurde offiziell am 20. Mai 2026 veröffentlicht. Wie bei WordPress üblich, durchlief das Update zuvor eine mehrwöchige Beta- und Release-Candidate-Phase, in der Entwickler:innen und die Community die neuen Funktionen testen und Fehler melden konnten. Ursprünglich war der Release bereits für April geplant. Das Core-Team hatte sich jedoch für eine Verlängerung der Testphase entschieden, um die Stabilität der neuen Kollaborations-Features (Gutenberg Phase 3) zu garantieren. Da diese bis zum Schluss zu fehleranfällig waren, wurden die kollaborativen Funktionen für das finale 7.0-Release letztendlich komplett gestrichen und auf ein späteres Update verschoben. Du kannst die Version ab sofort über dein Dashboard installieren.
Was sind die wichtigsten Neuerungen von WordPress 7.0 für den Arbeitsalltag?
Zu den wichtigsten Neuerungen gehören der neue WP AI Client zur KI-Anbindung, der ausgebaute Site Editor mit neuen Design-Tools und direkter Pattern-Bearbeitung sowie PHP-Only Blocks ohne JavaScript-Overhead für effizienteres Development. Hinzu kommen signifikante Performance-Optimierungen und ein modernes Admin-UI mit schnelleren Übergängen und optimierter Bildverarbeitung im Browser.
Kann ich WordPress 7.0 wie Google Docs zur Zusammenarbeit nutzen?
Nein, die geplante Echtzeit-Kollaboration wurde für den WordPress 7.0 Release gestrichen, soll aber in einem späteren Release folgen. Du wirst damit sofort sehen, wenn Teammitglieder Änderungen an Blöcken vornehmen. Um die Serverlast zu schonen, ist das Feature initial auf zwei gleichzeitige Nutzer:innen beschränkt, kann aber bei leistungsstarkem Hosting (wie bei Raidboxes) über die wp-config.php erweitert werden.
Was bedeutet der „WP AI Client“ für meine Website?
Der WP AI Client ist kein fertiges Schreib-Tool, sondern eine Schnittstelle (Bridge). Er erlaubt es Plugin-Entwicklern, KI-Funktionen standardisiert einzubinden. Für dich bedeutet das: Weniger Plugin-Chaos und die Freiheit, verschiedene KI-Provider (SaaS-agnostisch) über eine zentrale Stelle in WordPress zu verwalten.
Gibt es bekannte „Breaking Changes“ für bestehende Projekte?
Einen Punkt sollten Agenturen besonders prüfen: den iFramed Editor. Wenn du eigene Blöcke nutzt, die direkt auf das globale document des Editors zugreifen, könnten diese im neuen iFrame-Modus (Block API v3) Probleme bereiten.
Sollte ich sofort auf WordPress 7.0 updaten?
Bei einfachen Blogs oder Portfolios mit modernem Tech-Stack ist ein zeitnahes Update meist unbedenklich. Bei komplexen Setups (E-Commerce, Mitgliederbereiche) mit vielen Plugins oder individuellen Themes empfehlen wir dringend einen Test in einer Staging-Umgebung oder mit einem Live-Klon deiner Website. Da WordPress 7.0 tiefgreifende Änderungen an der Editor-Architektur vornimmt, sollten alle kritischen Workflows vorab geprüft werden.
Ist WordPress 7.0 mit bestehenden Plugins und Themes kompatibel?
In den meisten Fällen funktionieren bestehende Plugins und Themes weiterhin. Dennoch sollten Websitebetreiber:innen nach einem Major Release prüfen, ob ihre Erweiterungen bereits für die neue WordPress Version getestet wurden und Updates verfügbar sind, um mögliche Konflikte zu vermeiden.
Unterstützt WordPress 7.0 weiterhin Classic Themes?
Ja, WordPress 7.0 unterstützt weiterhin Classic Themes. Dennoch sind die meisten neuen Design-Tools und einige der fortschrittlichen Kollaborations-Funktionen speziell für Block Themes (FSE) optimiert. Während deine bestehenden Seiten weiterhin wie gewohnt funktionieren, wird ein Wechsel zu Block Themes langfristig notwendig sein, um das volle Potenzial der Phase 3 und künftiger Updates auszuschöpfen.
Welche PHP-Anforderungen hat WordPress 7.0?
Obwohl WordPress 7.0 die Abwärtskompatibilität beibehält, empfehlen wir dringend die Nutzung von PHP 8.2 oder 8.3. Der neue WP AI Client ist stark auf die Performance-Verbesserungen dieser neueren PHP-Versionen optimiert. Ein modernes Hosting-Umfeld ist hier der Schlüssel, um die neuen Core-Features ohne Verzögerungen nutzen zu können.


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