Mit einem WordPress Page Builder brauchst du keine Programmierkenntnisse, um beeindruckende Seiten und Beiträge zu erstellen. Statt dich mit komplizierten Zeilen im WordPress Editor herumzuschlagen, nutzt du eine Drag and Drop Oberfläche, um Inhalte ganz intuitiv zu platzieren. Bilder, Buttons, Textblöcke oder ganze Layouts: Du ziehst dir einfach die Elemente zusammen, die du brauchst. Genau das macht Page Builder für WordPress so beliebt.
Das Wichtigste in Kürze
- WordPress Page Builder ermöglichen visuelles Webdesign per Drag and Drop, ohne Programmierkenntnisse.
- Die Tools unterscheiden sich stark in Performance, Flexibilität, Wartungsaufwand und Preis.
- Für Agenturen und Freelancer:innen lohnt sich ein genauer Vergleich vor der Entscheidung.
- Gutenberg ist kostenlos und gut für einfache Inhalte, stößt aber bei komplexen Layouts schnell an Grenzen.
- Elementor, Divi und Beaver Builder gehören zu den beliebtesten und ausgereiftesten Optionen.
- Das richtige Hosting ist genauso wichtig wie der richtige Page Builder.
WordPress Page Builder: Wann lohnt es sich wirklich?
Bevor du dich für einen Page Builder entscheidest, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf deinen konkreten Anwendungsfall. Denn ein Page Builder ist kein Allheilmittel, sondern ein Werkzeug, das in manchen Situationen glänzt und in anderen schlicht zu viel des Guten ist.
Ein Page Builder passt zu dir, wenn …
du regelmäßig neue Seiten oder Landingpages erstellst und dabei schnell auf vorgefertigte Layouts zurückgreifen willst. Gerade Agenturen und Freelancer:innen, die mehrere Kundenprojekte gleichzeitig betreuen, profitieren enorm von wiederverwendbaren Templates und einer einheitlichen Arbeitsweise.
Ein Page Builder macht auch dann Sinn, wenn deine Kund:innen Inhalte selbst pflegen sollen, ohne dich jedes Mal einzuschalten. Statt im klassischen WordPress Editor zu kämpfen, können sie Texte, Bilder oder ganze Abschnitte einfach anpassen, ohne etwas kaputtzumachen (zumindest in der Theorie).
Auch bei visuell anspruchsvollen Projekten, bei denen das Design eine zentrale Rolle spielt, sind Page Builder eine starke Wahl. Du siehst sofort, wie das Ergebnis aussieht, und kannst Layout Ideen direkt im Browser ausprobieren, ohne dafür in den Code eintauchen zu müssen.
Ein Page Builder passt nicht zu dir, wenn …
deine Website primär aus Text besteht und du keine komplexen Layouts brauchst. Für einen einfachen Blog oder ein schlichtes Unternehmensportal ist Gutenberg oft völlig ausreichend, schneller und schlanker.
Wenn Performance für dich keine Kompromisse kennt, solltest du sehr genau abwägen. Viele Page Builder laden zusätzliches CSS und JavaScript, das deine Ladezeiten spürbar verlangsamt. Wer auf gute Core Web Vitals angewiesen ist, fährt mit einem schlanken Gutenberg Setup oft besser.
Und wenn du nicht vorhast, langfristig mit einem bestimmten Tool zu arbeiten, solltest du dir gut überlegen, wie stark du dich an einen Builder bindest. Wechselst du irgendwann das Tool, riskierst du je nach Builder, dass deine Layouts komplett auseinanderfallen und du alles von Grund auf neu aufbauen musst.
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Diese Entscheidungskriterien helfen dir, den richtigen Page Builder auszuwählen
Die Wahl des richtigen Page Builders ist keine Frage von Vorlieben, sondern von deinen spezifischen Anforderungen. Geht es um eine schnelle Agentur Website oder um einen komplexen WooCommerce Shop? Arbeitet du allein oder mit einem Team? Sollen die Kund:innen später selbst Hand anlegen? Solche Fragen entscheiden oft mehr als jede Feature Liste.
Damit du eine fundierte Entscheidung triffst, findest du hier die wichtigsten Kriterien im Überblick.
Performance und Ladezeit
Jeder Page Builder bringt zusätzlichen Code mit. Die Frage ist, wie viel davon tatsächlich auf jeder Seite geladen wird. Tools wie Elementor oder Divi sind leistungsstark, erzeugen aber spürbar mehr HTTP-Requests und größere CSS-Dateien als ein schlankes Gutenberg Setup. Wenn du auf gute Core Web Vitals angewiesen bist, etwa wegen SEO oder E-Commerce Conversion, solltest du Performance Tests nicht erst nach dem Launch machen, sondern bereits bei der Tool Auswahl einplanen.
Flexibilität vs. Komplexität
Mehr Funktionen klingen immer gut, bis du merkst, dass du für eine einfache Textänderung durch fünf verschachtelte Ebenen navigierst. Überlege dir ehrlich, wie viel Flexibilität du wirklich brauchst. Ein Builder mit 200 Widgets bringt dir nichts, wenn du davon regelmäßig 10 nutzt und der Rest die Oberfläche überladen erscheinen lässt. Beaver Builder zum Beispiel setzt bewusst auf ein schlankes Feature Set und punktet genau damit bei Entwickler:innen, die Zuverlässigkeit über Feature Fülle stellen.
Wartungsaufwand und Update Risiken
Page Builder werden regelmäßig aktualisiert. Das ist gut, birgt aber auch Risiken: Ein Update kann bestehende Layouts brechen, Kompatibilitätsprobleme mit anderen Plugins auslösen oder neue Abhängigkeiten erzeugen. Besonders bei Kundenprojekten, die du langfristig betreust, solltest du wissen, wie aktiv ein Tool gepflegt wird und wie verlässlich Updates eingespielt werden können, ohne die Live-Website zu gefährden. Eine Staging Umgebung ist hier kein Luxus, sondern ein Muss.
Abhängigkeit vom Theme
Manche Page Builder sind eng mit einem bestimmten Theme verknüpft, Divi ist das bekannteste Beispiel. Das funktioniert gut, solange du im Ökosystem bleibst. Willst du später das Theme wechseln oder zu einem anderen Builder migrieren, kann das aufwendig werden. Tools wie Beaver Builder oder Brizy, die ohne Shortcodes arbeiten, geben dir hier mehr Unabhängigkeit, weil dein Content auch nach einer Deaktivierung des Plugins erhalten bleibt.
Kompatibilität mit Hosting und Caching
Ein oft unterschätzter Punkt: Nicht jeder Page Builder harmoniert gleich gut mit jedem Hosting Setup. Serverseitiges Caching, CDN-Integration oder Object Caching können mit bestimmten Buildern in Konflikt geraten und zu unerwartetem Verhalten führen. Achte darauf, dass dein Hosting explizit auf die gängigen Page Builder abgestimmt ist.
Die 16 besten WordPress Page Builder Plugins
Was folgt, ist eine Liste der besten WordPress Page Builder Plugins, die derzeit auf dem Markt sind. Es gibt eine Kombination aus kostenlosen und Premium Tools, so dass du als Entwickler:in etwas finden kannst, das in jeder Phase der eigenen Karriere funktioniert. Los gehts!
1. WPBakery Page Builder

WPBakery Page Builder ist derzeit das beliebteste WordPress Page Builder Plugin. Früher hieß es Visual Composer, aber das hat sich inzwischen in ein separates Tool abgespalten, wobei die Seitenerstellungsfunktionen bei WPBakery verbleiben.
WPBakery Page Builder dient als Frontend und Backend Page Builder, der die Erstellung von responsiven Designs ermöglicht. Mit mehreren Vorlagen und viel Flexibilität ist es eine solide Wahl.
Was ist der WPBakery Page Builder?
WPBakery gehört zu den Pionieren im Bereich der WordPress Page Builder. Der frühere Visual Composer wurde in WPBakery Page Builder umbenannt. Dieser neue WordPress Page Builder fokussiert sich auf die visuelle Bearbeitung von Inhalten wie Beiträgen oder Seiten.
Da WPBakery lange dabei ist, findest du sehr viele integrierte Layouts und Bausteine wie Boxen, Icons, Textblöcke und Diagramme, mit denen du deinen Content gestalten kannst. Außerdem bieten viele Drittanbieter zusätzlich Tausende nützliche Elemente für einen ausdrucksstarken Auftritt und über 250 Integrationen mit anderen wichtigen Plugins wie WooCommerce.
Der WordPress Page Builder arbeitet mit jedem Theme zusammen. Diese Kompatibilität hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass sämtliche Elemente über Shortcodes integriert werden. Solltest du das Plugin deaktivieren, bleiben in deinem Content Shortcodes zurück.
Die Oberfläche ist intuitiv, aber nicht mehr auf dem neuesten Stand, erfordert manuelles Speichern und ist deutlich langsamer als bei der Konkurrenz. Trotzdem könnten die Vorteile in diesem WordPress Page Builder je nach Anwendungszweck überwiegen.
Key Features:
- WPBakery Page Builder kann mit nahezu jedem WordPress Theme verwendet werden
- 50+ Inhaltselemente
- Eingebauter Skin Builder erlaubt schnelles Element Styling
- Eine robuste Vorlagenbibliothek
- Vollständig erweiterbar über WPBakery Page Builder API
- Erweiterter Grid Builder
- Dedizierter Support von Montag-Samstag
Vorteile von WPBakery Page Builder:
- Sehr viele Content-Elemente, auch von Drittanbietern verfügbar
- Integration mit mehr als bekannten 250 Plugins möglich
- Viele Designvorlagen
Nachteile von WPBakery Page Builder:
- Langsame, teils überladene Oberfläche
- Teile der Oberfläche sind nicht zeitgemäß, zum Beispiel muss die Bildgröße manuell eingetippt werden per „groß“, „thumbnail“ oder „klein“
- Keine automatische Speicherungsfunktion
Bester WordPress Page Builder für: Erfahrene Entwickler:innen und Neulinge. Das Plugin ist einfach zu bedienen, voll ausgestattet und macht es einfach, vorgefertigte Templates zu verwenden und eigene zu erstellen.
Preis: WPBakery setzt auf Lifetime Lizenzen, du zahlst also einmalig und nutzt das Tool dauerhaft. Die Regular Lizenz kostet 69 € und gilt für eine einzelne Website. Die Lizenz für bis zu 5 Websites kostet 256 € und die Lizenz für bis zu 10 Websites 499 €. Alle Pläne beinhalten kostenlose Updates, Zugriff auf die Template Library, WPBakery AI und Partner Rabatte, jeweils inklusive einem Jahr Support.
2. Visual Composer Website Builder

Nachdem die Entwickler:innen den WPBakery Page Builder auf den Markt gebracht haben, schien es das Ende des Visual Composers zu sein. In Wirklichkeit haben sie fleißig daran gearbeitet und daraus nicht nur einen WordPress Page Builder, sondern auch einen kompletten Site Builder entwickelt. Damit ist ein visueller Editor gemeint, mit dem du nicht nur den Inhalt ohne Programmierkenntnisse verändern kannst, sondern auch andere Layout-Bereiche der WordPress-Site wie Footer oder Header.
Mit dem Visual Composer kannst du Inhalt und Layout direkt im Frontend bearbeiten und mit vielen einstellbaren Elementen arbeiten. Die Benutzungsoberfläche ist modern, entweder als angedockt oder schwebend nutzbar und ermöglicht nach der Einarbeitung rasche Ergebnisse.
WooCommerce Hosting
Mit WooCommerce Hosting kannst du schnell und sicher deinen eigenen Onlineshop starten und professionell verwalten – ganz ohne technische Hürden. Teste jetzt unser Raidboxes WooCommerce Hosting.
Außerdem erhältst du Zugriff auf das Visual Composer Hub mit 100 Content-Elemente und auf 100 Seitenlayouts, die du herunterladen und nutzen darfst. Bei der Konkurrenz unter den WordPress Page Buildern sind solche Elemente meist integriert und erfordern keinen zusätzlichen Download.
Der Visual Composer ist in einem Abomodell ab 59 USD pro Jahr zu haben. Ab dem zweiten Jahr gibt es 40 Prozent Rabatt.
Vorteile von Visual Composer:
- Text und Layout sind direkt auf der Seite bearbeitbar
- Attraktive Layouts lassen sich bereits nach kurzer Einarbeitung zaubern
- Visual Composer Hub mit vielen Erweiterungen
- 3-in-1-Lösung: Frontend- und Baumansicht-Editor
- Entwicklungsschnittstelle
- Elemente lassen sich verbergen und später wieder anzeigen
- Unterstützt CSS- und JavaScript-Bearbeitung
Nachteile von Visual Composer:
- Die Funktionen Rückgängig und Wiederherstellen funktionieren nicht korrekt
- Teile der Oberfläche sind veraltet, zum Beispiel muss die Bildgröße als Wort eingegeben werden
Preis: Visual Composer ist kostenlos als eingeschränkte Version verfügbar. Die Premium Pläne starten ab 49 $/Jahr für eine Website und gehen bis zu 349 $/Jahr für den Agency Plan mit 1.000 Websites. Alle Pläne beinhalten dieselben Features, der einzige Unterschied ist die Anzahl der Websites. Wer keine Abonnement Lösung möchte, greift zur Lifetime Lizenz für einmalig 149 $, inklusive lebenslanger Updates und zwei Jahren Support.
Mein Tipp: Einen ausführlichen Vergleich zwischen dem WPBakery Page Builder und dem Visual Composer findest du hier.
3. Elementor

Elementor ist eine der besten kostenlosen WordPress Page Builder Optionen. Während es Premium Tarife anbietet, gibt dir die kostenlose Version Zugang zu einem Drag & Drop Website Editor, 40 Widgets, 30 Vorlagen und responsive Bearbeitung. Elementor wird noch beeindruckender, wenn du dich an die Premium-Funktionen heranwagst.
Obwohl der WordPress Page Builder namens Elementor zu den jüngsten gehört, läuft er bereits auf mehr als zehn Million Websites. Der rasante Erfolg ist wahrscheinlich auf die gelungene Oberfläche und den hervorragenden Bedienkomfort zurückzuführen.
Damit kannst du Posts, Seiten, benutzungsdefinierte Inhalte und sogar Kategorieseiten bequem bearbeiten – im Frontend und im Backend. Das heißt, du brauchst deine Inhalte nicht im Administrationsbereich zu gestalten, sondern kannst sie direkt aus der Besucherperspektive sehen und im WordPress Page Builder per Drag & Drop verändern.
Elementor bietet dir viele Elemente, die du für dein eigenes Layout verwenden kannst: Buttons, Überschriften, Animationen, Galerien und vieles mehr. Der Umfang lässt sich durch die Installation von speziellen Elementor-Plugins grenzenlos ergänzen. Möglich ist auch die Integration mit WooCommerce und zahlreichen anderen Erweiterungen und Themes, die eigene Elementor-Blocks mitliefern.
Elementor verfügt in der kostenlosen Version über mehr als 30 Elemente sowie 60 voreingestellte Layouts für den schnellen Start. In der Pro-Version sind weitere 26 Module dabei, wie Menüs, Tabellen und Preislisten. Diese sind besonders dann gefragt, wenn du Social Media integrieren oder WooCommerce-Produkte anzeigen möchtest.
Page Builder – Fluch oder Segen für die WordPress-Welt?
Nie war es einfacher, selbst ohne großes Hintergrundwissen eine professionelle Website mit riesigem Funktionsumfang zu entwerfen. Doch WP-Freelancer Pascal Prohl ist zwiegespalten, was den Einsatz solcher Helferlein betrifft – in seinem Artikel über die Vor- und Nachteile von Page Buildern erfährst du, warum.
Erwähnenswert ist der hervorragende Theme-Builder: Damit bekommst du ein Gerüst, um ein dir ein eigenes Theme-Layout für die verschiedenen Post- und Seitentypen schnell zusammenzubauen – ohne Programmierkenntnisse, vollständig aus Elementor-Bauteilen. All die Layouts, die du in diesem WordPress Page Builder zusammenstellst, kannst du auf der gleichen Website oder auf anderen wiederverwenden.
Key Features:
- Über 50 Pro Widgets
- Über 300 Pro-Vorlagen
- 10 vollständige Website-Baukästen
- Builder für Themes und Formulare
- WooCommerce und Popup-Builder
- Ein Jahr lang Support und Updates
Vorteile von Elementor:
- Bereits die kostenlose Version kommt mit vielen Vorlagen und Features
- Layouts lassen sich flexibel und präzise einstellen
- Schneller, flüssiger Bearbeitungsmodus samt Frontend-Bearbeitung in Echtzeit
- Viele hochwertige Elemente, die sich schnell einstellen und verwenden lassen
- Elementor-Nutzer:innen werden zusätzlich von vielen Drittanbietern mit frischen Elementen und Vorlagen versorgt
- Die Deaktivierung hinterlässt keinen Shortcode-Müll
- Die Pro-Version kommt mit einem Pop-Up-Builder, einem visuellen Formular-Generator, Animationen und Spezialeffekten für ansprechenden Content
- Elementor unterstützt Übersetzungen mit Plugins wie WPML
- Entwicklungsschnittstellen für eine umfassende Integration sind vorhanden
Bester WordPress Page Builder für: Alle, die nur eine Website besitzen oder die die Website Builder Erfahrung kostenlos ausprobieren wollen. Die Premium-Tarife von Elementor glänzen mit einem günstigen Preis für Entwickler:innen.
Preis: Elementor hat kostenlose und Premium Optionen. Der Essential Plan kostet 60 € pro Jahr für eine einzelne Website und beinhaltet alles, was im kostenlosen Plan enthalten ist, plus die oben aufgeführten Funktionen. Die restlichen Tarife beinhalten alle die gleichen Features, passen aber die Anzahl der Websites an, auf denen Elementor genutzt werden kann. Der Advanced Plan kostet 108 € pro Jahr für die Nutzung auf drei Websites.
Der Expert Plan ist für Freelancer:innen ausgelegt, die bis zu 25 Websites betreuen, und kostet 204 € pro Jahr. Agenturen, die unbegrenzt viele Websites verwalten möchten, greifen zum One Agency Plan für 444 € pro Jahr.
4. Beaver Builder

Beaver Builder ist ein weiteres beliebtes WordPress Drag & Drop Plugin, das den Prozess der Websiteerstellung erheblich vereinfacht. Es bietet ein Page Builder Plugin und ein Framework Theme, so dass Entwickler:innen Websites schnell erstellen und ihren Workflow verdichten können.
Der Beaver Builder ist zuverlässig und einfach. Im Vergleich zur Konkurrenz fokussiert sich der WordPress Page Builder stark auf Performance und Stabilität – statt auf unendlich vielen Features. Du erlebst gestalterische Ergebnisse wie bei der Konkurrenz, aber zuerst investierst du Zeit in die Einarbeitung und lernst auch ohne eine große Elemente-Bibliothek zurechtzukommen.
Wenn du dich mit der Benutzungsführung anfreundest, entdeckst du im Beaver Builder ein mächtiges Tool, das zuverlässig funktioniert. Im Gegensatz zu den meisten WordPress Page Builder-Konkurrenten wird hier kein Shortcode generiert, sondern Layouts direkt über HTML und CSS eingestellt.
Ein resultierender Vorteil: Du kannst das Plugin deinstallieren und du behältst die Layouts trotzdem bei. Später kannst du sie auch ohne den Beaver Builder bearbeiten und mit verschiedenen Themes mühelos kombinieren.
Key Features:
- Live- und Frontend-Bearbeitung
- Responsive und mobilfreundliche Designs
- Unterstützung für Shortcodes, Widgets und WooCommerce
- Die Möglichkeit, den Editor-Modus zu aktivieren, um Websites an Kund:innen zu übergeben
- Voller Support
- Mehrere leicht einfügbare Module
Vorteile von Beaver Builder:
- Kostenlose Version bietet wichtige Grundfeatures
- Hervorragende Frontend-Bearbeitung mit schnellem Umschalten zum Vorschaumodus in Echtzeit
- Erzeugt keine Shortcodes, sondern klaren HTML- und CSS-Code
- Auch nach der Deaktivierung des Plugins bleiben Änderungen erhalten
- Top Performance
Nachteile von Beaver Builder:
- Vergleichsweise wenig Content-Bauelemente
Bester WordPress Page Builder für: Entwickler:innen, die mehrere Moduloptionen wünschen. Einige Entwickler:innen werden auch den Pro-Plan genießen, der das Beaver Builder Theme beinhaltet.
Preis: Der Beaver Builder ist als kostenlose Version erhältlich. Wenn du mehr Funktionen brauchst, gibt es vier kostenpflichtige Pläne. Der Starter Plan kostet 89 $/Jahr und beinhaltet das Page Builder Plugin, Beaver Builder Theme, Beaver Themer, Loop Builder und WooCommerce Support für eine einzelne Website. Der Plus Plan kostet 179 $/Jahr und umfasst dieselben Features für bis zu drei Websites.
Der Professional Plan kostet 299 $/Jahr und ist für Agenturen und Freelancer:innen ausgelegt, mit Unterstützung für bis zu 50 Websites sowie Multisite Unterstützung. Der Unlimited Plan kostet 546 $/Jahr und bietet unbegrenzte Websites, White Labeling, Advanced Courses, Priority Support und 6 Monate Assistant Pro kostenlos.
5. Themify Builder

Ein weiterer der besten kostenlosen WordPress Page Builder ist Themify Builder, der einen kostenlosen Download seines Plugins anbietet, das du auf jedem Theme deiner Wahl verwenden kannst. Wenn du jedoch mehr Anleitung brauchst, wird das Plugin auch mit Themify Themes gebündelt.
Key Features:
- 40+ vorgestaltete Layouts
- Unterstützung für Zeilen-, Spalten- und Grid-Layouts
- Die Möglichkeit, Layout Parts zu erstellen
- 60+ Animationseffekte
- Benutzungsdefiniertes Styling
- Eine Vielzahl von Addons
- Unterstützung für eigenen Code und Shortcodes
Bester WordPress Page Builder für: Alle, die einen flexiblen Page Builder benötigen. Das Plugin kann mit jedem Theme verwendet werden, was es zu einer guten Wahl für Entwickler:innen macht, die die Website Entwicklung beschleunigen oder fertige Templates für ihre Kund:innen erstellen wollen.
Preis: Themify Builder ist kostenlos verfügbar. Wer Zugriff auf alle Themify Themes und Plugins möchte, wählt zwischen zwei Mitgliedschaftsplänen: Der Master Club kostet 89 $/Jahr und beinhaltet einjährigen Zugriff und Support für alle Themify Produkte auf unbegrenzt vielen Websites. Der Lifetime Club kostet einmalig 249 $ und bietet lebenslangen Zugriff und Support auf alle Themify Produkte.
6. Divi Builder

Ein weiteres Drag & Drop WordPress Plugin, das du in Betracht ziehen solltest, ist Divi. Mit ihm kannst du ganze Websites visuell aufbauen und dich auf Drag & Drop Elemente für eine einfache Neuanordnung verlassen.
Der Divi Builder ist modern, benutzungsfreundlich, kommt mit vielen Funktionen und circa 50 fertigen Elementen für die Website. Ähnlich wie bei den anderen WordPress Page Buildern gibt es hier eine Frontend- und Backend-Bearbeitung – wobei bei der Ersteren besonders die unmittelbare Textbearbeitung hervorsticht.
Wenn du als Administrator eingeloggt bist, kannst du eine Unterseite im Frontend öffnen und dort den Text wie in Word per Klick bearbeiten, ohne dass ein zusätzliches Fenster auftauchen muss. Da du die Elemente in einem Page Builder per Drag & Drop verschiebst – was manchmal zu ungenau funktioniert – bietet Divi den Wireframe-Modus an. Dieser Modus ist eine spezielle Ansicht, in der die Modul-Positionierung viel einfacher funktioniert.
Zu den Nachteilen in diesem WordPress Page Builder gehört die große CSS-Datei, die manuelle Anpassungen erschwert. Zudem wirst du im Bearbeitungsmodus merken, dass sich bei komplexen Layouts mit vielen Elementen die Bedienung verlangsamt.
Da Divi Builder wie die meisten anderen WordPress Page Builder auf Shortcodes setzt, verschwinden deine Layouts sobald du das Plugin deaktivierst. Erst nach der Wiederaktivierung kommen sie zurück. Dennoch ist Divi mit seiner soliden Ausstattung und einer gelungenen Benutzungsführung einen Test wert.
Key Features:
- Visuelle und responsive Bearbeitung
- 40+ Design-Module
- 800 vorgefertigte Website-Layout-Pakete
- Inline-Textbearbeitung
- Globale Elemente und Stile
- Undo und Redo Funktionen
- Vollständige Elementanpassung
- CSS-Styling-Optionen
Vorteile von Divi Builder:
- Divi Builder kommt im Paket mit mehr als 110 Themes.
- Wireframe-Modus
Nachteile von Divi Builder:
- Große Divi CSS-Datei
- Basiert auf Shortcodes
Bester WordPress Page Builder für: Alle. Divi Builder bietet eine großzügige Anzahl von Designelementen und Layouts zur Auswahl, so dass sowohl neue Website-Besitzer als auch erfahrene Designer finden können, was für sie funktioniert.
Preis: Da der Divi Builder von ElegantThemes stammt, bekommst du mit dem Kauf neben dem WordPress Page Builder auch Zugriff auf mehr als 110 Themes: Der Standardplan kostet 89 $/Jahr und beinhaltet die unbegrenzte Nutzung von Divi auf beliebig vielen Websites, regelmäßige Updates und Premium Support.
Wer mehr Power braucht, greift zum Divi Pro Plan für 277 $/Jahr. Der bringt zusätzlich Divi AI für KI-gestütztes Design, Divi Cloud für unbegrenzten Cloud Speicher, Divi Teams für die Zusammenarbeit mit bis zu 4 Teammitgliedern und VIP Support mit einer Reaktionszeit von unter 30 Minuten.
7. SiteOrigin Page Builder

Ein weiterer WordPress Drag & Drop Editor, der eine Überlegung wert ist, ist der SiteOrigin Page Builder. Dieses Plugin ist kostenlos und responsive und bietet ein robustes Set an Tools für alle, die eine Website erstellen wollen, ohne in den Code eintauchen zu müssen.
Key Features:
- Einfaches Drag & Drop Page Builder Interface
- Kompatibilität mit den meisten WordPress Themes
- Funktioniert gut mit Standard WordPress Widgets
- Live, Frontend-Bearbeitung
- Verlaufs-Browser
Bester WordPress Page Builder für: Entwickler:innen mit einem kleinen Budget. Der SiteOrigin Page Builder ist optisch nicht so ansprechend wie andere auf dieser Liste, aber er hat Funktionen, die du nutzen kannst und die dir Zeit sparen.
Preis: Der SiteOrigin Page Builder ist kostenlos. Es gibt jedoch Premium-Add-ons, die die Funktionalität erweitern und Module wie Kontaktformulare, Blockanimationen, Akkordeons und Calls-to-Action hinzufügen. Die Add-ons kosten $29 für die Nutzung auf einer einzelnen Website, $49 für die Nutzung auf bis zu fünf Websites und $99 für die Nutzung auf unbegrenzten Websites.
8. Brizy

Brizy ist ein weiteres WordPress Editor Plugin mit vielen Funktionen. Es basiert auf React und kommt mit mehreren Templates, um deinen kreativen Prozess zu beschleunigen.
Brizy ist ein recht neuer WordPress Page Builder. Die Entwickler:innen setzen auf eine moderne Oberfläche und besonders viele hochwertigen Designs und Vorlagen. Du kannst deine Seiten direkt im Frontend bearbeiten ohne komplizierte Menüs. Klick den Text an und verändere ihn wie in Word. Ähnlich einfach legst du neue Seitenelemente an und erstellst Spaltenlayouts im Handumdrehen. Der WordPress Page Builder arbeitet außerordentlich flüssig und zuverlässig.
Wenn du nicht nur den Inhalt deiner Beiträge und Seiten gestalten willst, brauchst du Brizy Pro. Damit ist ähnlich wie beim Visual Composer auch die Bearbeitung von anderen Bereichen wie Footer oder Header in wenigen Klicks geschafft. Wenn eine Gruppe an deiner Seite arbeitet, bietet sich das Rollenmanagement an. Hier bestimmst du, wer, was bearbeiten darf. Der WordPress Page Builder arbeitet erfreulicherweise ohne Shortcodes und bietet dir so mehr Unabhängigkeit: Nach der Deaktivierung bleiben dir Codewüsten erspart.
Ein interessantes Feature sind die Global Blocks. Damit sind Elemente gemeint, die du zentral einstellst und diese dann über die Cloud auch für deine anderen Websites bereitstellen kannst. Du könntest in einem Global Block ein Event ankündigen und diese Ankündigung wird dann automatisch auch auf deinen anderen Seiten sichtbar, die jenen Global Block enthalten. Ein weiterer Pluspunkt für Brizy ist das automatische Speichern, das besser funktioniert als bei WordPress Page Builder Konkurrenten.
Brizy ist als funktionell eingeschränkte kostenlose Version verfügbar oder als Pro-Version zu haben. Die Pro-Version ist ab 49 USD käuflich. Wer ohne WordPress arbeiten und Brizy nicht als Plugin nutzen will, kann auch den Brizy Cloud-Dienst nutzen.
Key Features:
- Bearbeitung in Echtzeit
- Drag and Drop WordPress Theme Interface
- 400+ Vorlagen
- Visuelle Kontaktformulare
- Animierte Schieberegler
- Anpassungen für Ränder, Ecken, Ränder und Polsterung
- Schatten, Bildfokus und Zoom
- Unterstützung für globales Styling
Vorteile von Brizy:
- Herrlich einfache und flüssige Bearbeitung in Echtzeit, direkt im Frontend
- Mehr als 150 fertige Content-Blocks
- Viele professionelle Layouts für zahlreiche Anwendungsszenarien
- Schnelle Erstellung von Spaltenlayouts
- Erweiterte Nutzungsadministration mit Rollenvergabe
- Brizy Pro kann auch Footer und Header bearbeiten
- Global Blocks für websiteübergreifende Contentverteilung
- Schnelle automatische Speicherungsfunktion
- Brizy wird schnell mit Updates versorgt
Nachteile von Brizy:
- Grundlegende Features sind ausbaufähig.
Bester WordPress Page Builder für: Alle, die sich für Drag & Drop WordPress Themes interessieren. Brizy bietet mehrere Funktionen und Tools, die andere Page Builder nicht haben. Globales Styling ist zum Beispiel eine große Zeitersparnis.
Preis: Brizy bietet vier WordPress Pläne. Der Personal Plan kostet 69 $/Jahr für eine Website. Der Freelancer Plan kostet 119 $/Jahr für bis zu 25 Websites.
Der Agency Plan kostet 239 $/Jahr für bis zu 50 Websites und beinhaltet zusätzlich Membership Funktionalität, Priority Support und WP Multisite Unterstützung. Wer White Label Funktionen benötigt, greift zum White Label Plan für $359/Jahr für bis zu 100 Websites. Alle Pläne beinhalten den AI Builder und alle Standard PRO Features.
9. Thrive Architect

Was Drag & Drop WordPress Themes und Plugins angeht, so vereinfacht Thrive Architect den Erstellungsprozess von individuellen Websites und Landing Pages.
Key Features:
- Vollständige Drag & Drop Bearbeitung
- 278 Landing Page-Vorlagen
- Verschiedene Conversion-Elemente zur Steigerung deines Business
- Blogpost-Styling zur Verbesserung der Social Shares
- Flexible Spalten-Layouts
- Text- und Bildkombinationen
- Schriftart-Anpassung
Bester WordPress Page Builder für: Diejenigen, die eine verkaufsfokussierte Website erstellen wollen. Egal, ob du deine E-Mail-Liste aufbauen, Produkte verkaufen oder zum Teilen anregen möchtest, Thrive Architect macht diese Ziele einfacher zu erreichen.
Preis: Thrive Architect ist nicht mehr einzeln erhältlich, sondern nur noch als Teil eines der drei Pakete. Die Thrive Suite kostet 299 $/Jahr und beinhaltet alle Thrive Plugins inklusive Thrive Architect und Thrive Theme Builder. Wer nur den Theme Builder benötigt, zahlt 99 $/Jahr. Die Kombination aus Thrive Theme Builder und Thrive Architect gibt es für 199 $/Jahr.
10. Bricks

Bricks ist ein visueller Site Builder für WordPress, der seit seinem Launch 2021 besonders bei Entwickler:innen und Agenturen an Beliebtheit gewonnen hat. Anders als die meisten anderen Tools ist Bricks kein Plugin, sondern ein komplettes Theme mit integriertem Builder. Das gibt dir volle Kontrolle über alle Bereiche der Website, von Header und Footer bis zu Archivseiten und 404-Seiten.
Der größte Unterschied zu etablierten Tools wie Elementor oder Divi liegt im Code Output. Bricks erzeugt sauberes, semantisches HTML ohne überflüssige Wrapper Elemente, was sich positiv auf Ladezeiten und Core Web Vitals auswirkt. Für Entwickler:innen bietet der Builder Zugriff auf Custom CSS, JavaScript und PHP.
Praktisch ist der Query Loop Builder, mit dem du dynamische Inhalte wie Custom Post Types oder Listings visuell aufbauen kannst. WooCommerce, Popup und Formular Builder sind ebenfalls integriert. Die Einarbeitung braucht jedoch etwas Zeit, besonders wenn du von einsteigerfreundlicheren Tools wie Elementor kommst. Und die Template Bibliothek ist deutlich kleiner als bei der Konkurrenz.
Key Features:
- Visuelles Full Site Editing ohne separates Theme
- Sauberer HTML- und CSS-Output
- Query Loop Builder für dynamische Inhalte
- Integrierter WooCommerce, Popup und Form Builder
- Custom CSS, JavaScript und PHP-Support
- 110+ Elemente in allen Plänen
Vorteile von Bricks:
- Guter Code Output und schnelle Ladezeiten
- Kein separates Theme nötig
- Aktive Weiterentwicklung mit öffentlicher Roadmap
Nachteile von Bricks:
- Erfordert solide HTML- und CSS-Kenntnisse
- Kleinere Template Bibliothek
- Jüngeres Tool mit weniger Third Party Integrationen
Bester WordPress Page Builder für: Entwickler:innen und Agenturen, die Wert auf Performance und sauberen Code legen.
Preis: Bricks bietet drei Jahrespläne und eine Lifetime Option. Der Starter Plan kostet 79 $/Jahr für eine Website, der Business Plan 149 $/Jahr für bis zu drei Websites und der Agency Plan 249 $/Jahr für unbegrenzte Websites. Wer einmalig zahlen möchte, greift zur Ultimate Lifetime Lizenz für 599 $, inklusive aller zukünftigen Updates und Support. Alle Pläne beinhalten den vollen Funktionsumfang und 110+ Elemente.
11. Oxygen

Der Visual Editor Oxygen ist ein einzigartiger Eintrag in dieser Liste. Oxygen bietet ähnliche Funktionen wie die anderen hier vorgestellten, aber die Organisation der Werkzeuge und Funktionen ist auf drei Schlüsselbereiche fokussiert:
- Visuelles Website-Building
- WooCommerce Shopverwaltung
- Website Performance und Suchmaschinenoptimierung (SEO)
Oxygen arbeitet anders als ähnliche WordPress Page Builder. Er verbindet sich als Plugin mit WordPress und erzeugt ein separates Sandbox Modul, ersetzt die WordPress Oberfläche und lässt dort die gesamte Gestaltung stattfinden.
Oxygen ist im Wettstreit um die Vorherrschaft der WordPress Page Builder schon länger mit dabei. Der Editor ist ausgereift und kommt mit einer flüssigen und intuitiven Benutzungsoberfläche. Ähnlich wie bei Brizy bekommst du hier eine sehr große Auswahl an hochwertigen Designs und Vorlagen, die du für deine Seite nutzen kannst.
Der Page Builder ist zwar auch für Nicht-Programmierer geeignet, aber seine große Stärke besteht in der Unterstützung von PHP, JavaScript, CSS und natürlich HTML. Coder werden sich über diese wichtige Flexibilität freuen. Leider erzeugt Oxygen Shortcodes, die im Falle der Deaktivierung von Oxygen als Müllcode sichtbar bleiben.
Key Features:
- Visuelle Bearbeitung per Drag & Drop
- Visuelle Kontrolle von WooCommerce
- Benutzungsdefinierter Header Builder
- Globale Farben
- Vollständig erweiterbar für Entwickler:innen
- Dynamische Daten
Vorteile von Oxygen:
- Intuitive Benutzungsoberfläche
- Komplexe Layouts lassen sich sehr schnell zusammenstellen
- Viele Content-Elemente und Vorlagen
- Unterstützung von PHP und JavaScript lässt keine Wünsche für Entwickler:innen offen
- Kundenfreundliche Preisgestaltung
Nachteile von Oxygen:
- Shortcodes werden erzeugt
- Fokus liegt auf Entwickler:innen, was je nach Standpunkt auch ein Vorteil sein kann
Bester WordPress Page Builder für: Entwickler:innen. Soweit es um Drag & Drop WordPress Themes und Plugins geht, kann Oxygen leicht von Anfängern verwendet werden. Aber seine fortgeschrittenen Funktionen eignen sich gut für Entwickler:innen, die ihren Kund:innen mehr bieten wollen.
Preis: Oxygen setzt auf Lifetime Lizenzen, du zahlst also einmalig und nutzt das Tool dauerhaft. Der Basic Plan kostet 129 $ und beinhaltet eine unbegrenzte Lifetime Lizenz. Der WooCommerce Plan kostet 149 $ und ergänzt den Basic Plan um WooCommerce Integration.
Der Ultimate Plan kostet 179 $ und beinhaltet alle Features inklusive Gutenberg Block Builder, Simplified Client UI und Composite Elements. Wer zusätzlich Oxygen 6 und alle Premium Add-ons möchte, kann das Lifetime Bundle für 199,50 $ dazukaufen.
12. MotoPress Content Editor

Der MotoPress Content Editor ist ein günstiger, mehrsprachiger WordPress Page Builder, der mit dem WordPress Editor verschmilzt und eine sehr komfortable Frontend Bearbeitung in Echtzeit bietet. Er funktioniert mit allen Themes und eignet sich für die Anpassung von Seiten, Beiträgen und anderen benutzungsdefinierten Inhalten.
Dabei sind verschiedene fertige Designvorlagen und Elemente. Wer mehr braucht, kann sich weitere Layouts und Blocks zukaufen. Entwickler:innen können ein zusätzliches White Label Plugin kaufen, um das Editor-Branding anzupassen und Kunden einen professionellen, einheitlichen Look zu bieten.
Key Features:
- Frontend-Editing
- Vordefinierte Layouts
- Stil Builder
- Vorgefertigte Drag & Drop WordPress Themes
- Kompatibel mit Multisite und WPML
- Vorgefertigte Inhaltselemente
- Erweiterbar über Add-ons
Vorteile von MotoPress Content Editor:
- Benutzungsfreundliche Frontend-Bearbeitung
- Günstige Premium-Version (29 USD)
- WooCommerce-Support standardmäßig enthalten
- Unterstützt WPML
Nachteile von MotoPress Content Editor:
- Vergleichsweise wenige vorgefertigte Elemente vorhanden
Bester WordPress Page Builder für: Diejenigen, die unkomplizierte Content-Editing-Funktionen wünschen und Entwickler:innen, die das Client-seitige Erlebnis white-labeln wollen.
Preis: MotoPress Content Editor hat drei Tarife. Personal kostet 39 $/Jahr für eine Website, Business kostet 69 $ für die Nutzung auf fünf Websites und Developer kostet 139 $ für die Nutzung auf unbegrenzten Websites.
13. Page Builder Sandwich

Page Builder Sandwich ist eines der neuesten kostenlosen Drag & Drop WordPress Themes und Plugins, die derzeit verfügbar sind. Das heißt aber nicht, dass es nicht eine Überlegung wert ist. Er bietet ein gesundes Set an Features, und das ist bemerkenswert für einen Open Source WordPress Page Builder.
Key Features:
- Live-Bearbeitung
- Vollständig anpassbar
- Backend- und Frontend-Bearbeitung
- Vollständige Seitenvorlagen
- Globale Shortcodes
- Kompatibel mit den meisten gängigen Plugins und Themes
Bester WordPress Page Builder für: Neue Websitebesitzer:innen. Da es eine robuste kostenlose Option und einen großen Funktionsumfang hat, kannst du Seiten visuell erstellen, ohne dass dir zusätzliche Funktionen im Weg sind.
Preis: Page Builder Sandwich bietet sowohl Jahres- als auch Lifetime Pläne. Die Jahrespläne starten bei 29 $/Jahr für eine Website, 49 $/Jahr für fünf Websites und 199 $/Jahr für unbegrenzte Websites.
Wer einmalig zahlen möchte, wählt zwischen den Lifetime Plänen: 89 $ für eine Website, 149 $ für fünf Websites und 599 $ für unbegrenzte Websites. Alle Pläne beinhalten Pro Designs, alle Premium Elemente, 10 Seitenvorlagen und 40+ vorgefertigte Sections.
14. GeneratePress

GeneratePress ist ein leichtgewichtiges Drag & Drop WordPress Theme, das mit schnellen Ladezeiten und kleinen Dateigrößen die Leistung in den Vordergrund stellt.
Key Features:
- Unterstützt durch sicheren und stabilen Code
- Optimiert für Suchmaschinen
- Priorisiert Barrierefreiheit
- Benutzungsdefinierte Farben und Typografie
- Page Builder kompatibel
- Layout Kontrolle
Bester WordPress Page Builder für: Alle Entwickler:innen. Obwohl es sich technisch gesehen um ein Theme handelt, lädt GeneratePress WordPress auf und ermöglicht eine tiefgreifende Anpassung und Optimierung.
Preis: Das GeneratePress Basis Theme ist kostenlos verfügbar. Wenn du mehr Funktionen brauchst, hast du die Wahl zwischen drei Einzelplänen und einem Bundle. GP Premium kostet 59 $/Jahr und beinhaltet das vollständige Theme mit 60+ Starter Sites, Theme Builder und Hunderten von Anpassungsoptionen.
GenerateBlocks Pro kostet 99 $/Jahr und erweitert den WordPress Block Editor um erweiterte Blöcke, 300+ vorgefertigte Design Patterns und Drag and Drop Seitenerstellung. GenerateCloud kostet ebenfalls 99 $/Jahr und ermöglicht es dir, eine eigene Pattern Cloud zu hosten und individuelle Pattern Bibliotheken über mehrere Websites zu teilen.
Wenn du alles in einem Paket möchtest, greifst zu GeneratePress One für 149 $/Jahr, das GP Premium, GenerateBlocks Pro, GenerateCloud, 80+ Starter Sites, 200+ Patterns und Priority Support beinhaltet.
15. Genesis Pro

Der letzte auf unserer Liste ist Genesis Pro. Entwickelt von StudioPress, fügt Genesis Pro WordPress ein robustes Set von Tools für die Websiteerstellung hinzu.
Key Features:
- Vorgefertigte Inhaltsabschnitte
- Vollständige Seitenlayouts
- Erweiterungen des Gutenberg Block Editors
- Zugriff auf Genesis Framework und Child Themes
- Benutzungsdefinierte Layouts und Elemente, die in einer Bibliothek gespeichert werden können
Bester WordPress Page Builder für: Entwickler:innen. Die in Genesis Pro enthaltenen Funktionen sind leistungsorientiert und betonen die clientseitige Interaktion.
Preis: Genesis Pro kostet $360/Jahr und bietet Zugriff auf das Genesis Framework, alle Child Themes, Layouts, eine Block-Bibliothek, 24/7 Support und die Nutzung auf unbegrenzten Websites.
16. Gutenberg

Nachdem die ersten Page Builder auf dem Markt waren, haben die WordPress-Entwicker begonnen, eine eigene Variante namens Gutenberg zu entwickeln. Seit WordPress 5.9 ist der Full Site Editor fester Bestandteil von WordPress. Das bedeutet, du kannst damit Beiträge und Seiten bearbeiten, und das gesamte Layout deiner Website visuell gestalten, inklusive Header, Footer und globaler Stile. Gutenberg hat sich damit deutlich weiterentwickelt und ist heute mehr als ein reiner Content Editor.
Wie entwickelt sich Gutenberg?
Wird Gutenberg die WordPress Page Builder auf lange Sicht ersetzen? Und wie sieht die weitere Entwicklung von Gutenberg aus? Das und mehr erfährst du in unserem Artikel Gutenberg vs. WordPress Page Builder.
Die aktuellen Grundfunktionen von Gutenberg ähneln derzeit WPBakery Page Builder: Inhalte schnell per Drag & Drop zusammenbauen, veröffentlichen und fertig. Gutenberg richtet sich vor allem an durchschnittliche WordPress-Nutzer:innen, die ihre Inhalte schnell umgestalten wollen. Profis werden aber von einem WordPress Page Builder mehr Funktionen erwarten wie die Livebearbeitung im Frontend, benutzungsdefinierte Layouts, eine große Elementauswahl und fortschrittliche Gestaltung samt dem Einsatz von PHP und JavaScript.
Da Gutenberg von den WordPress-Machern stammt, stellt sich die Frage, ob er die anderen Page Builder irgendwann ablösen wird. Eher kommt es zu einer stärkeren Integration. Ein Beispiel, wie das funktionieren kann, zeigt bereits Elementor. Das Plugin Elementor Blocks for Gutenberg integriert Vorlagen in den Gutenberg-Editor.
Einen ähnlichen Weg geht WPBakery Page Builder: Dort lassen sich Gutenberg-Blocks zusammen mit anderen Elementen nutzen. Es geht eher in Richtung Fusion denn Konkurrenz. Das ist gut für dich als Nutzer:in, denn du kannst die Vorteile beider WordPress Page Builder gleichzeitig nutzen.
Da Gutenberg kostenlos und in den aktuellen WordPress-Versionen dabei ist, brauchst du den WordPress Page Builder nicht extra herunterzuladen und zu installieren. Zusätzliche Elemente von Drittanbietern sind als Plugins in der WordPress-Bibliothek vorhanden. Dazu zählen Gutenberg Blocks und Stackable.
Vorteile von Gutenberg:
- Zusatzinstallation nicht nötig
- Einfache Oberfläche
- Gut für einfache Gestaltung von Inhalten
Nachteile von Gutenberg:
- Kein Frontend-Modus
- Andere WordPress Page Builder bieten mehr Möglichkeiten
Gutenberg oder Page Builder: Was ist die bessere Wahl für WordPress Entwickler:innen?
Die ehrliche Antwort: Es kommt auf dein Projekt an.
Für die meisten professionellen Projekte mit komplexen Layouts und individuellen Designs ist ein dedizierter Page Builder die stärkere Wahl. Gutenberg ist jedoch längst kein schlechter Editor mehr und hat in den letzten Jahren erheblich aufgeholt.
Das spricht für Gutenberg
Gutenberg ist kostenlos, direkt in WordPress integriert und du brauchst kein zusätzliches Plugin. Das hält deine Installation schlank und reduziert potenzielle Kompatibilitätsprobleme. Seit der Einführung des Full Site Editors kannst du damit auch Header, Footer und globale Stile visuell bearbeiten.
Ein weiterer Vorteil ist die Performance. Gutenberg erzeugt deutlich weniger Code Overhead als die meisten Page Builder und liefert in der Regel bessere Core Web Vitals Werte. Für einfache Websites, Blogs oder Projekte, bei denen Ladezeit und sauberer Code im Vordergrund stehen, ist Gutenberg deshalb oft die bessere Wahl.
Und noch etwas: Inhalte, die du in Gutenberg erstellst, bleiben nach einer Deaktivierung vollständig erhalten. Kein Shortcode Chaos, keine kaputten Layouts.
Das spricht für einen Page Builder
Page Builder bieten dir eine deutlich größere Designfreiheit. Mit Tools wie Elementor, Divi oder Bricks kannst du komplexe Layouts, individuelle Templates und anspruchsvolle Animationen umsetzen, die mit Gutenberg allein kaum realisierbar sind.
Besonders praktisch ist die Live-Bearbeitung im Frontend. Du siehst sofort, wie deine Änderungen aussehen, ohne zwischen Editor und Vorschau wechseln zu müssen. Das spart Zeit und macht das Arbeiten mit Kund:innen deutlich einfacher.
Dazu kommt die schiere Auswahl an vorgefertigten Templates, Modulen und Drittanbieter Erweiterungen. Wenn du schnell professionelle Ergebnisse liefern musst, bieten Page Builder einen klaren Produktivitätsvorteil. Und für Agenturen, die viele ähnliche Projekte umsetzen, sind wiederverwendbare Layouts und Templates kaum wegzudenken.
WordPress Page Builder brauchen das richtige Hosting
Ein WordPress Page Builder gibt dir maximale Freiheit im Design. Aber ohne das passende Hosting bringt dir das wenig. Gerade Tools wie Elementor oder Divi laden zusätzliches CSS und JavaScript, das auf einem schwachen Server schnell zu spürbaren Ladezeiten führt. Performance, Sicherheit und Zuverlässigkeit machen hier den entscheidenden Unterschied.
Diese Hosting-Funktionen sind für WordPress Website Builder besonders wichtig:
- Caching auf Server-Ebene für blitzschnelle Ladezeiten und bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen
- Automatische Backups, mit denen du Änderungen am Layout jederzeit rückgängig machen kannst
- Staging-Umgebung, um neue Seiten oder Funktionen vor dem Livegang zu testen
- WooCommerce-Kompatibilität, wenn du Onlineshops oder Opt in Seiten integrierst
- Sichere WordPress-Umgebung, die auf alle gängigen Page Builder WordPress Tools abgestimmt ist
Das bietet dir Raidboxes
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- 100 % verwaltet, DSGVO-konform und blitzschnell
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Fazit: Die besten WordPress Page Builder
Die vorgestellten Page Builder gehören aktuell zu den besten Optionen auf dem Markt. Welcher davon der richtige für dich ist, hängt immer von deinem konkreten Anwendungsfall ab. Features sind wichtig, aber genauso entscheidend ist das tägliche Arbeiten mit einem Tool. Probiere ruhig ein paar Optionen aus, bevor du dich festlegst.
Wenn du tiefer in die Zukunft von WordPress Page Buildern einsteigen möchtest, sind diese Beiträge lesenswert:
- CodeinWP teilt 12 Dinge, die wir von WordPress Page Buildern sehen müssen – und welche WordPress Page Builder es schon richtig machen.
- Die Experten von WordPress Tavern beantworten die Frage, ob WordPress Page Builder auch in der Block-Ära wettbewerbsfähig bleiben.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu WordPress Page Buildern
Welcher Editor ist der beste für WordPress?
Das hängt von deinem Anwendungsfall ab. Für einfache Inhalte reicht dir Gutenberg oft aus. Brauchst du komplexe Layouts, Live-Bearbeitung und erweiterte Designoptionen, bist du mit einem dedizierten Page Builder wie Elementor, Divi oder Bricks besser bedient.
Was sind Page Builder?
Ein Page Builder ist ein Tool, mit dem du WordPress Seiten visuell gestalten kannst. Statt im Standard Editor zu arbeiten, ziehst du Inhalte per Drag and Drop an die gewünschte Stelle und siehst das Ergebnis direkt in der Vorschau.
Welcher Page Builder ist für Agenturen sinnvoll?
Für Agenturen eignen sich besonders Elementor, Beaver Builder und Bricks. Du profitierst von White Labeling, Mehrseiten Lizenzen und zuverlässiger Performance. Wenn du viele Kundenprojekte betreust, helfen dir wiederverwendbare Templates und eine stabile Update Politik enorm.
Brauche ich überhaupt einen Page Builder, um eine WordPress Seite zu erstellen?
Nein. Mit Gutenberg kannst du auch ohne Page Builder funktionale Websites erstellen. Ein zusätzlicher Builder lohnt sich erst, wenn du komplexere Layouts, Frontend Bearbeitung oder erweiterte Designoptionen brauchst, die Gutenberg dir allein nicht bietet.
Was ist der Unterschied zwischen Page Builder und Website Builder?
Ein Page Builder erweitert deine WordPress Installation um visuelle Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Website Builder wie Wix oder Squarespace ist eine eigenständige Plattform, die Hosting, Design und Verwaltung in einem vereint und keine separate WordPress Installation benötigt.
Funktionieren Page Builder mit WooCommerce?
Die meisten modernen Page Builder unterstützen WooCommerce. Mit Elementor, Divi oder Bricks kannst du Produktseiten, Warenkörbe und Checkout Seiten visuell gestalten, ohne eine einzige Zeile Code zu schreiben. Perfekt, wenn du einen professionellen Onlineshop aufbauen möchtest.
Deine Fragen zu WordPress Page Buildern
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